Der junge MC Archive - Seite 35 von 42 - WHUDAT
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Armin Gilb
Es war einer dieser ganz entspannten Nachmittage. Wie so oft trafen wir uns bei Jay Pee, wir spielten Amiga 500, tranken dazu 1-2 Holsten, hörten A Tribe Called Quest und rauchten etwas Gras. Nicht ausschließlich Gras, einige der Herren bevorzugten klassisches Dope, also das gepresste Harz. War ich nie so der Freund von, denn a) machte das immer so grüne… Weiterlesen
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Winkelsen macht blau
(„Lehrjahre sind keine Herrenjahre II“) Es war mal wieder ein Montag. Montage waren während meiner Ausbildungszeit immer die schlimmsten Tage, denn seinerzeit wurde das Wochenende ja immer schon am Mittwoch Abend („Bergfest“) eingeläutet und hörte meist erst am Sonntag in den frühen Morgenstunden auf. Und dann noch die anstehende Klausur in Rechnungswesen, für die ich weniger tat als Gérard Depardieu… Weiterlesen
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Mein erstes Auto
Autos waren mir schon immer egal. Personenkraftwagen interessieren mich tatsächlich weder als Statussymbol, noch aufgrund einer formschönen Karosserie. Hauptsache, das Gefährt hat eine Klimaanlage, eine Getränkehalterung, macht keine Zicken beim Vergessen des Anschnallens und fährt mich von A nach B – alles andere ist irrelevanterer als Gamaschen in Kenia. Ich nehme an, diese Gleichgültigkeit in Bezug auf exquisite Fahrzeuge hängt… Weiterlesen
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Private Hansenmann
Auch wenn Hansen ein von Grund auf unsympathischer Zeitgenosse war, an einer Sache mangelte es ihm nie: Frauen. Längere Beziehungen waren niemals seine Stärke, was allgemein bekannt war. Dennoch liefen die Tanten ihm die Türe ein. Das ging soweit, dass er zusammen mit 3 Studentinnen eine WG gründete und nach weniger als 10 Wochen mit allen geschlafen hatte; was die… Weiterlesen
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Weihnachten im Hause Winkelsen
Es muss in irgendeinem Jahr in den frühen Achtzigern gewesen sein, Heiligabend in der Familie Winkelsen. Meine Eltern versuchten mir und meiner 4 Jahre jüngeren Schwester immer noch die wahrhaftige Existenz des Weihnachtsmannes weißzumachen. Ich kann es gar nicht mehr genau sagen, vermute jedoch, damals selbst noch geglaubt zu haben. Gut, jedes Jahr nach dem Mittagessen dieses geheimnisvolle Verbannen in… Weiterlesen
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Mein Professorhastigerismus
In der sechsten Klasse bat uns unsere Kunstlehrerin, sich einen Mitschüler auszusuchen und diesen dann zu malen. Sie deutete noch an, dass man bei der Auswahl seines Motives auf besonders ausgeprägte Merkmale achten solle, um diese dann in seinem Werk eine winzige Nuance übertrieben darzustellen. Viele malten die den Klassensonnyboy Tim, der auf den Bildern später dann ein noch breiteres… Weiterlesen
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Soupe aux pommes de terre
Bei Julia waren wir nach der Schule immer gerne. Sie hatte täglich bis 17.30h sturmfrei, dann kam nämlich ihr Vater Dirk aus seiner Schicht als Busfahrer nachhause. Julias Eltern lebten getrennt und die Anwesenheit des Vaters störte nicht weiter – Papa Dirk war wohl der toleranteste Erziehungsberechtigte der gesamten Untertertia. Ich wunderte mich zwar häufig über seine exotischen Verhaltensmuster, ebenso… Weiterlesen
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MC Winkels Nibelungenlied (inkl. Podcast)
Wasserbetten. Ich besitze und liebe sie nun schon seit 1989. Als Schüler mit schmalen Taschengeld träumte ich bereits: wenn ich einmal Geld verdiene, wird meine erste Anschaffung ein Wasserbett sein. Und so sollte es sein, mein damaliges Auszubildendengehalt belief sich auf 610DM und entgegen den Standards der übrigen Lehrlinge schiss ich auf den Führerschein, noch mehr auf ein Kraftfahrzeug. Freunde… Weiterlesen
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Halb acht – acht Halbe (2)
Kurze Zusammenfassung der Vorgeschichte: Ich kam 1990 aufgrund eines Bänderrisses im linken Fuß ins Krankenhaus, wo ich Micha, den ostdeutschen und sehr eloquenten Bettpfannenstuhler und Rolf, einen stadtbekannten Skinhead, kennenlernte. Es lief überaschend harmonisch, bis sich Rolfs Freunde ankündigten. [Selbst nochmal nachlesen] Gleich nach dem Frühstück kam Rolfs Mutter. Wie sich schnell herausstellen sollte, beinhaltete ihr mitgebrachtes Survival-Kit für den… Weiterlesen
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Fräulein Annes Geschick im Umgang mit dem Schicksal II
Nach der Ausbildung fing Anne an zu studieren. Sie stellte sich niemals wirklich doof an, hätte den ein oder anderen Schein jedoch ohne die Hilfe ihres Professors aber bestimmt nicht so leicht bekommen. Wie es so oft ist: fremde Hilfe erfordert nicht selten Gegendienste. Und ihr Herr Prof. Tudasnicht (seinerzeit der jüngste an der CAU zu Kiel) stritt niemals ab,… Weiterlesen


