Der junge MC Archive - Seite 36 von 42 - WHUDAT

  • Wenn Euch irgendjemand einmal erzählen möchte, man könne das Schicksal nicht bezwingen, dann solltet ihr „Bull!“ rufen – und das lauter als Red und Niki – außerdem solltet Ihr dann auf diesen Beitrag verweisen. Denn man kann. Nicht jeder. Aber Anne – die kann das. Nix da Feng-Shui, vergesst Zen oder Kismet. Und falls einer von Euch einen der „Final… Weiterlesen

  • Nehmen wir einmal an, ich hätte mich im Spätsommer 2000 für die dritte Staffel von Big Brother beworben. Und stellen wir uns dann einmal vor, ich wäre unter die letzten 120 Bewerber gekommen und zum Casting nach Köln eingeladen worden. Dann hätte ich dort im November desselben Jahres bestimmt eine Erklärung unterzeichnen müssen, über das Casting nichts an die Öffentlichkeit… Weiterlesen

  • Im September 1990 riss ich mir auf der Flucht vor Bandenmitgliedern der „Mad Butcher“ aus Kiel-Mettenhof die Außenbänder im linken Fuß. Mir ist die Flucht zwar gelungen, ein Blick auf den Knöchel am nächsten Morgen versprach jedoch nichts Positives – ich liess mich in die „Notfallklinik Jensen“ (den Kielern auch als „Schlachthof Jensen“ bekannt; mir damals leider noch nicht), wo… Weiterlesen

  • Als ich 1999 das Internet für mich entdeckte landete ich über Umwege in einem Chatraum. „Chatten“ – man hatte ja schon so viel davon gehört. Neugierig schaute ich mich um und lernte schnell, um was es sich in diesem ganzen Chat-Irrsinn überhaupt dreht: es ging – genau wie im realen Leben – ausschließlich um Sex. Auf dem Amica-Chat lernte ich… Weiterlesen

  • (inspired by Julies Narbenstöckchen) Ich habe eine Narbe in der Unterlippe. Und da kann ich eigentlich froh sein. Also froh, dass es nur eine einzige ist, denn auf die Schnauze den Mund bekommen habe ich oft. Ihr könnt Euch vorstellen, dass mein vorlautes Mundwerk mehr Schellen gesehen hat als der durchschnittliche Gas-und Wasser-Installationsgeselle. Mein Problem ist ja, dass ich jeden… Weiterlesen

  • Kurz nach der Wende stellte ich in Kiel ein beständiges Wachsen der rechten Szene fest. Ich sah zum ersten Mal echte ‚Skinheads‘ in der Stadt, für die ich aufgrund meiner ausgeprägten, antirassistischen Veranlagung wenig Sympathien empfand. Die Jugend von damals kannte sich untereinander. Es gab einen zentralen Treffpunkt voll von Menschen unterschiedlichster Gesinnung, denn am Wochenende vereinte uns alle eines:… Weiterlesen

  • Ich hatte mal einen Freund namens Kadden. Ich lernte Kadden kennen, als er sitzenblieb und in meine Schulklasse kam. Er wohnte quasi in der Nachbarschaft, fortan gingen wir zusammen zur Schule und auch zurück. Mit Kadden fing ich das Rauchen an, er klaute seiner Mutter einfach angebrochene Schachteln Stuyvesant und teilte sie mit uns. In jeder Schulklasse gab es doch… Weiterlesen

  • Ende der Achtziger hat uns meine Tante aus dem Rheinland nach einer längeren Zeit mal wieder besucht. Als sie mich sah, sagte sie „Mensch, dich hätte ich ja wirklich überhaupt nicht wiedererkannt!“. „Kann ich mir vorstellen,“, sagte ich, „die markanten Gesichtszüge und der Bartansatz, nä?“. „Also eigentlich eher das Doppelkinn und der Bauchansatz.“. Rheinländer sollen grundsätzlich ja verlogene Menschen sein,… Weiterlesen

  • [Ihr müsst solltet den ersten Teil lesen] Nachdem wir uns ein halbes Jahr gar nicht mehr gesehen hatten, meldete sich Nina plötzlich wieder bei mir. Sie rief an und frug, ob wir miteinander schlafen könnten. „Ja, schon, aber wir können auch was essen gehen, wenn Du möchtest. Da hat ein neuer Mexikaner aufgem“, „Nö, muss nicht. Ich ruf‘ heute Nacht… Weiterlesen

  • Ich hatte mal eine Affaire mit einer jungen Dame, die besaß auf einer bestimmten Ebene ganz besonders ausgeprägte Fähigkeiten – ich sage es Euch heute ganz unverblümt: sie blies einfach super! Was das Zwischenmenschliche betraf, zeichnete sich leider recht schnell eine klare Inkompatibilität ab. Und das nicht nur, weil sie bei den Fummeltreffen in den Monaten unserer Zweisamkeit oftmals desillusioniert… Weiterlesen