Der junge MC Archive - Seite 29 von 42 - WHUDAT
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Ein Mundwerk, lockerer als Milchzähne
Ich freue mich ja immer Menschen zu sehen, die im Fernsehen auf die Frage nach Ihren positivsten Charakter-Eigenschaften mit „Ich bin halt wie ich bin und sag‘ immer direkt, was ich denke. Äy.“ antworten. An sich unfassbar, dass man 14 Jahre nach Tic Tac Toe immer noch davon ausgeht, dass unüberlegtes Antworten mit Realness oder Authentizität zu tun hat. Vielmehr… Weiterlesen
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Ringkøbings Revenge
Maike war Kundenberaterin bei der lokalen Sparkasse. Sie arbeitete in einer Filiale, die ich irgendwann zu Beginn dieses Jahrhunderts einmal betrat und sofort Stammkunde wurde. Ich wollte Maike unbedingt kennenlernen und weil ich gerade einen relativ positiv laufenden Abschnitt meiner Sturm- und Drangzeit durchlebte, fragte ich nach einem Date – was ich keine zwei Tage später auch bekam. Maike machte… Weiterlesen
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Torge, Yaki und das reale Leben
Als ich Ende der 80er mein erstes Bier trank wurde mir klar, dass der C64 und ich in einer ernsthaften Krise steckten. Man hatte sich im Laufe der Zeit auseinandergelebt, eine schwerfällige Routine hatte sich eingeschlichen und der Arsch von Gianas Schwester war mir auch irgendwie zu pixelig. Ich beschloss, eine Nerdpause einzulegen um ein echtes Leben zu bekommen und… Weiterlesen
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Lasst uns nach Langeland!
Eine immer mal wieder gern genommene Vorfeier-Alternative in den warmen Monaten der frühen 90er Jahre: eine Butterfahrt nach Langeland/Dänemark. Jeden Samstag gegen Mittag fuhr ein Touristendampfer von der Kieler Förde einmal nach Dänemark und zurück. Es gab keinen langen Aufenthalt, es kostete noch nicht einmal etwas – solche Touren lebten von den einkaufswütigen Anhängern des damaligen Zollfrei’ismus (leider wurde diese… Weiterlesen
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Voll die Spackens
Wie Ihr wisst gehörte ich in meiner Jugendzeit einer Straßenbande namens „Paderborner Ruler“ an. Wir verstanden uns nicht wirklich als Gang, hielten eine Namensfindung innerhalb der Clique dennoch für angebracht. Wir tranken das billigste günstigste Bier (Paderborner Export, 39 Pfennig die Dose) und Dinge, die uns als äußerst positiv begegneten, „ruleten“ damals (dieses Adjektiv wurde später von derbe über heftig,… Weiterlesen
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Gratulation: 10 Jahre Internet
Also, bei mir jetzt. So in etwa. Alles fing an mit der Gitarre meines Vaters und Sara; nur ohne die Gitarre meines Vaters. Dafür aber mit seinem alten 56k-Modem, welches er mir irgendwann einmal mitgab. „Das machst Du da links in die Dreier-Telefondose rein, dann hier diese Nummer eingeben, Benutzername ist Dings und Passwort Jochbein. Aber pass auf, sind eine… Weiterlesen
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Abschlussprüfung
Dreizehnter Mai 1990 – der Tag vor dem ich seit drei Jahren mehr Schiss hatte als mumbaianische Klärgruben: Abschlussprüfung! Da hatte ich jetzt also knapp 150 Wochen Zeit, ein guter Groß- und Außenhandelskaufmann zu werden und was mache ich: spiele mit Mark in der Berufschule Käsekästchen. Zwischendurch malten wir allerdings auch die primären Geschlechtsteile von sämtlichen uns bekannten Landwirbeltieren in… Weiterlesen
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MC Winkel: Mein erster Zungenkuss
Rückblickend kommt es mir wie eine Schicksalsfügung vor, wenn ich mich an den ersten feuchten Kontakt mit dem anderen Geschlecht erinnere. Dieser verlief nämlcih simultan mit einem der ersten Gehversuche mit weichen Alkoholika – in meinem Fall: Apfelkorn. Natürlich prägte mich das und so lebte ich mein Leben mehrjährig getreu der Maxime: im Suff klappt’s immer leicht angeheitert sind die… Weiterlesen
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Keep it in the Schwimmhallen-Closet
Grundsätzlich glaube ich an die Gerechtigkeit. Ans Karma. Und daran, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht. Daran werde ich nämlich in regelmäßigen Abständen erinnert. Dass das nicht immer zu meinen Gunsten ausfallen muss, wurde mir heute wieder einmal schmerzhaft bewusst gemacht. Seit 2003 bin ich Mitglied in einem Sportverein, was mir hier und da immense Vorteile verschafft…. Weiterlesen
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MC Winkel: Mein erstes Pornoheft
In der siebten Klasse auf dem Nachhauseweg gestand mir Schulfreund F. Unvorstellbares: er habe am Vorabend beim Lesen der Bravo „Liebe, Sex und Zärtlichkeiten“-Sektion erigiert und sei dann ungewollt der Eigenlörisherumreiberei erlegen, was später in seiner Ejakulationspremiere gipfelte. Unvorstellbar deshalb, weil ich schon seit der Fünften onanierte. „Und die Pointe?“. „Ja nichts. Nur: wie krass, ich wollte das ja nicht!?“…. Weiterlesen


