Der junge MC Archive - Seite 30 von 42 - WHUDAT
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Die Zunge des Fersenbeines
Nein, ich nenne keine Namen aber ich halte es einfach nicht mehr aus, Euch folgendes vorzuenthalten: ich habe im Freundeskreis einen Fußfetischisten! Nun guckt nicht so. An sich ist das ja nichts Verwerfliches, solange man mal von Parmesanhacken und Zwischenzehgerümpel absieht. Ich selbst bin da ja nicht ganz so veranlagt. Und es gibt da ja allerlei Ferkelism unter den Fetischen;… Weiterlesen
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Der Freitag, an dem ich alles vergaß.
Wobei vergessen in diesem Zusammenhang vermutlich das falsche Verb ist. Denn wie Ihr wisst, muss es manchmal einfach sein. Es gibt so Tage, bevorzugt Wochenenden, da sollte man sich einfach a) ein Bier in die Hand nehmen und b) treiben lassen. Warum ich mir irgendwann den Freitag als bevorzugten Weggeh-Tag abgewöhnt habe, erfahrt Ihr heute. Es war ein Freitag nach… Weiterlesen
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MCs Dysfunctions 29 – Dehnungsstreifen
Es wird mal wieder Zeit über eine weitere meiner zahlreichen psychischen/physischen Ungereimtheiten zu sprechen, heute: Dehnungsstreifen. Ihr wisst schon, diese durch die Haut sichtbaren Risse des Bindegewebes, die meistens in stark beanspruchten Geweben auftreten. „Aber MC Winkel – Du bist in perfekt definierter, athletischer Form; Du doch nicht!?„, höre ich Euch zurecht kokettieren. Es tut mir ja auch leid, Euch… Weiterlesen
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Mein erster HIV-Test
Ich finde „Hast zuletzt ordentlich in der Gegend herumgevögelt?“ und „Aber verhütet hast Du schon?“ sollten nach „Wie ist das Wetter bei Euch so?“ zu den Top3 aller rhetorischen Fragen gehören. Denn egal, wie man antwortet – der/die neue FreundIn/LebensabschnittsgefährtIn/Affäre bittet am Ende sowieso um einen HIV-Test. Was ja auch okay ist – nur diese dusseligen Fragen, die könnte man… Weiterlesen
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Pico, Schieni und meine 20cm-Narbe (aber sexy)
T-Konten-Rechnung, anyone? GuV my ass! Ich war immer schlecht in Rechnungswesen und dafür gibt es drei Gründe: erstens bin ich insgesamt zu cool für Buchführung, zweitens zählt am Ende des Tages sowieso nur dass, was sich in meiner eigenen Tasche befindet und drittens: die Mad Butchers! Ja, ich habe mir auf der Flucht vor den Mitgliedern einer Jugendgang die Haxen… Weiterlesen
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Die Postlagerkarte (back in the days)
Man muss die Post auch wirklich mal loben: als es damals™ noch kein Internet gab (muss man sich mal vorstellen! BTX my ass!), hatte die Post bereits die Idee einer manuellen E-Mail – die sogenannte Postlagerkarte (PLK). Die C64-Generation wird diese Karte noch kennen: man bekam sie anonym, kostenlos und sie war übertragbar. Man konnte sich alles Mögliche an seine… Weiterlesen
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Mum says I’m cool!
Frederik war Mitte der Achtziger ein gern gesehener Mensch in unserem Freundeskreis. Er sah komisch aus, benahm sich spooky, seine Brille saß ihm grundsätzlich schief im Gesicht und er trug T-Shirts, über die man sich selbst in Berlin Mitte heute noch wundern würde. Aber er zahlte halt immer Alles. Sprach man ihn auf eines seiner Defizite an, so wurde er… Weiterlesen
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Die Biggie Schütt Ballade
Andreas zog Ende der Achtziger in unsere Gegend. Bereits damals war mir klar, dass es Leben auf dem Mars geben muss. So ein Typ konnte einfach nicht von dieser Welt sein, nichtmal aus Merseburg. Seine 2-Zimmer-Wohnung war spärlichst möbliert. Im Schlafzimmer lag eine Matratze auf dem Boden, sein Kleiderschrank bestand aus einem Besenstiel, welcher auf der einen Seite in die… Weiterlesen
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Der Schanker und die Birne
Nun war es Anfang der Neunziger nicht unbedingt so, dass MC Winkels Vadder sein Sohn plus Gefolgschaft überall gern gesehener Gast war. Mal abgesehen von den diversen Lokalen, die inzwischen ein Hausverbot gegen eines der Mitglieder meiner damaligen Prollpoppercrew (oder eben: mich) ausgesprochen hatten; auch bei dem ein oder anderen Gleichgesinnten eilte unser Ruf voraus. Nicht selten bekam man im… Weiterlesen
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Mein Hörnichtaufmann und ich (1998) II
Aufgrund der allgemeien Aufregung bezüglich des neuen, zentralsüdamerikanischen Apartements hatte man eine Sache komplett aus den Augen verloren, eigentlich sogar zwei: was machten wohl Frank und Janine inzwischen? Kaum bemerkt hatten die beiden sich aus der Affaire gezogen um es sich an anderer Stelle noch etwas gemütlicher zu machen. Grundsätzlich hatte ich nie etwas gegen die Nutzung fremder Betten für… Weiterlesen


