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Opel VI – Payback

Abgelegt: Diary, MC's Filme, Opel | 12.07.2006 um 00:06 Uhr

Habt Ihr damals von Oprah gehört? Die Show, in der alle 267 Studiogäste einen Opel Astra Pontiac von General Motors geschenkt bekommen haben? Das ist Marketing. Da spricht die Welt heute noch von, das hat GM in den Staaten noch weiter nach vorne gebracht.

“Wenn ich am Ende das Opel-Gelöt geschenkt bekomme, dann zieh’ ich blank!”
[MC Winkel, Mai 2006]

Hier also der Abschlussfilm: MC Winkel nackt! Opel Astra Caravan CDTI 1.9L OPC is mine, bi*tch!


Poco Opeloco

Abgelegt: Diary, Opel | 27.06.2006 um 00:05 Uhr


In der Mittagspause bin ich mit dem Opel in ein zentral gelegenes, mexikanisches Restaurant mit leckerem Mittagstisch gefahren. Es liegt so zentral, dass es die 8-10 Parkplätze direkt vor der Tür gerade zur Mittagszeit natürlich sehr beliebt und entsprechend schlecht abzugreifen sind. MC´s Vadder sein Sohnn a.k.a. MC im Glück probiert es natürlich trotzdem und werde von Fortuna belohnt: der letzte Platz in der Parkreihe ist frei, somit brauche ich noch nicht einmal rückwärts/seitwärts einzuparken, womit ich mich hin und wieder etwas schwer tue sonst natürlich auch kein Problem gehabt hätte.

Aufgrund der sonnigen Wetterlage sitzen die Leute wieder draußen, an einem der knapp 15 Tischen vor dem Restaurant. “Wenn das jetzt Opel sehen könnte!”, denke ich mir so. Vor meinem inneren Auge drehe ich bereits den Werbespot: MC Winkel kommt mit dem frischgewaschenen Astra Caravan vorgefahren. Das Gelöt blitzt und blinkt, durch die verschlossenen Fenster sind die Bässe von Curtis Mayfields “Freddy´s Dead” (optional “Superfly“) zu vernehmen. Der sonnenbebrillte MC telefoniert – natürlich ohne Freisprecheinrichtung, für die er nunmal einfach zu cool ist – und steigt aus dem Wagen. Alles in Zeitlupe, im Hintergrund immer noch Curtis. Über die spanischen Natursteine auf dem Weg vom Parkplatz zu einem leeren Platz vor dem Restaurant bewegt er sich wie auf einem Catwalk. Gegenwind, das Sakko des dunklen Zweireihers bewegt sich wie Marilyns Kleidchen über dem Lüftungsgitter, den Opel im Rücken verschließt er durch einen lässigen Druck auf den Funkschlüssel, welchen er anschließend in die Luft wirft, sein Becken nach vorne bewegt, eine vordere Hosentasche leicht öffnet und den Schlüssel direkt hineinplumpsen lässt. Die Menge vor dem Restaurant ist verzaubert. Die Frauen wollen mit ihm schlafen und schenken ihm Geld, die Männer wollen MC´s Freunde werden und/oder den Opel, wenn auch nur geliehen.

So lief es dann auch. Bis zu der Stelle mit den spanischen Natursteinen, welche nämlich eigentlich nur Waschbetonsteine sind. Dann flog auch schon der Funkschlüssel. Allerdings nicht nach einem Wurf in die Luft – vielmehr ist er mir aus den Fingern geglitten und zu Boden gefallen. Natürlich direkt unter den Wagen. Immer noch telefonierend bückte ich mich also nach diesem, als mir für alle anwesenden Besucher deutlich sichtbar auch noch mein PDA aus der Sakkotasche flog. Durch diesen unvorteilhaften Fauxpas gerate ich ins Schwitzen, was das Gleiten meiner Sonnebrille bis zur HakenNasenspitze begünstigt. Und natürlich kann ich diese mit vollen Händen nicht wieder ordentlich zurückschieben und sehe aus wie das HB-Männchen auf Crack, als ich endlich den Tisch meiner Begierde mit hektischen Schritten erreiche. Aber das könnte man ja für den Werbefilm rausschneiden. Das Alles.


Narrenfreedom

Abgelegt: Diary, MC's Filme, Opel | 22.06.2006 um 00:04 Uhr


Kinnings, ich habe es ja bereits gestern durchklingen lassen: Sie haben mir den Opel abgeschleppt! Bevor Ihr fragt: Ja, Opel hat die Aktion verlängert. Don findet das Autofahren offensichtlich gerade sehr schmoove und hat da mal nachgefragt; wir fahren die Viecher jetzt noch bis zum 10. Juli, was sehr angenehm ist, denn dann kann ich mit dem Gelöt noch nach Berlin und dem Nilz bei der Gelegenheit das Autofahren beibringen (ja, der Bokelberg hat echt keinen Lappen, was ich so dermaßen understatementgeil finde, dass ich es hier mal sagen muss (das mit dem Schwimmen musst Du jetzt aber selbst noch erzählen, Nilz!)).

Zurück zum Thema: Ich hatte es vorgestern sehr eilig und habe mir flugs einen Parkplatz, irgendwo im Getümmel auf der gerade laufenden Kieler Woche, gesucht. Und gefunden. Was ich leider in der Hektik übersehen habe: ich habe nicht einen; ich habe leider 3(!) Behindertenparkplätze zugeparkt. Ferner sollte im Laufe des Abends an exakt dem Ort, an dem ich den Opel abgestellt habe, ein Bungee-Tower aufgebaut werden. Gut, kann man ja nicht wissen. Zusätzlich wurde die Stelle dann aber auch noch bezüglich eines Umzuges für 3 Tage von privat über das Ordnungsamt gesperrt. Mir müssen irgendwie die Kontaktlinsen schief gesessen haben – ich habe das Alles nicht wahrgenommen. Der Bierdurst löst bei mir offenbar temporäre Seh- und Aufmerksamkeitsstörungen aus. Wie dem auch sei, ich war dann gestern mit Kamera bei der lokalen Polizeiwache, wo man sich äußerst kooperativ zeigte. Aber mehr verrate ich jetzt nicht, schaut´s Euch doch selbst an:

Opel 5 – “Abgeschleppt” (wmv-file, 19MB, 6 Min.)

Außerdem behandele ich in dem Film noch einmal die bereits mehrfach erwähnte Flaschenhalterlosigkeit und stelle eine Lösung vor. Leider hat sich auch in diesem Film wieder der Fehlerteufel eingeschlichen: Der Opel Astra Caravan ist gar nicht 8,5 oder 9 Meter lang, sondern 12.


Kieler Woche falsch geparkt

Abgelegt: Diary, Opel | 21.06.2006 um 12:41 Uhr

Scheiße, sie haben mir den Opel abgeschleppt. Ich hoffe, ich kann den gleich mit Tankgutscheinen auslösen.

[Edit] Morgen mehr zu dem Thema. Plus Film! Sensationell.


Nasenbeinbruch – soll er oder soll er nicht?

Abgelegt: Diary, Opel | 19.06.2006 um 00:15 Uhr

“MC Winkel, Du siehtst ja exakt so aus wie Prinz Haakon von Norwegen!”.

Ach ja? Oder auch immer wieder gerne: “MC, wie hast Du es damals verkraftet, als Tarkan populär wurde und Du erkennen musstest, sein absolutes Look-a-like zu sein?”.

So so. Ich weiss jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ich selbst finde ja eher, ich sehe aus wie MC Winkel. Mit wem auch immer ich verglichen werde – mein Doppelgänger hat stets eine komische Nase. Das wird wohl oder übel damit zusammenhängen, dass auch ich eine komische Nase habe; nämlich eine HaakonHakennase. Es ist einfach so. Das fiel mir das erste Mal mit 15 Jahren auf. Ich schiebe es ja immer noch auf das Brillentragen seit frühester Kindheit. Bis zu meinem dritten Lebensjahr rannte ich ständig gegen sämtliches Mobiliar, ich nehme an, dass ich daher auch so dermaßen einen an der Marmel habe. Wie dem auch sei, meine Eltern gingen mit mir zum Augenarzt und der verschrieb mir sofort eine Brille: Plus 3,5 Dioptrien und starke Hornhautverkrümmung! Das waren also wirkliche Glasbausteine, und damals gab es ja noch nicht diese leichten Kunststoffgestelle. Gefühlte 3-4 kg drückten also tagsüber permanent auf mein Nasenbein; klar, dass das nicht ohne Folgen blieb.

Irgendwann probierte ich dann Kontaktlinsen aus. Die Nase lag also das erste Mal frei und im Profil war der Haken nun deutlich sichtbar. Kinder nannten mich “Hexenmann” oder “Pimmelgesicht” und liefen ängstlich vor mir weg. Mitschüler lachten mich aus und hingen mir nach dem Sportunterricht Ihre Handtücher ins Gesicht. Ganz schlimm war es immer, wenn Verstecken gespielt wurde. Jeder wollte sich im Schatten meiner Nase verstecken. Einige taten es dann auch, unser damaliger Klassensprecher z.B. wurde bis heute nicht gefunden.

So eine große Hakennase hat aber nicht nur Nachteile. Sollte ich meine Zusammenarbeit mit Opel forcieren, könnte ich denen meine Nase gerne als Werbefläche anbieten. Wobei die Produktionskosten für die Plakate, die 4x so groß sein müssten wie die von standardisierten Litfaßsäulen, vermutlich zu kostenintensiv wäre. Wenige Wochen vor Beginn der WM rief mich übrigens Kaiser Franz an und frug, ob ich mir vorstellen könnte, das Finalspiel in meiner Nase stattfinden zu lassen. Er lockte mit einer nicht zu verachtenden Aufwandsentschädigung. Ich war wirklich kurz davor, zuzusagen. Bis mir wieder einfiel, dass Argentinien ja auf jeden Fall ins Finale kommen wird und Diego Maradonna somit mit von der Partie ist. Da ich Kokain noch nie gut vertrug, musste ich Herrn Beckenbauer leider absagen.

Und als wenn das Alles noch nicht schlimm genug ist, verfüge ich zusätzlich auch noch über diese schiefe Nasenscheidewand und eine daraus resultierende Nasensprayabhängigkeit. Im Urlaub konnte ich 4 Wochen auf das Spray verzichten, da wurden meine Luftwege mal wieder so richtig schön mit Meerwasser durchgespült. Keine 2 Wochen wieder zurück in der kühlen Heimat der erneute Griff zum Olynth. Ich habe die Nebenhöhlen Schnauze jetzt voll! Letzte Woche war ich beim HNO-Arzt, welcher mir das Prozedere einer Nasenscheidewand-Begradigung und der damit verbundenen, anschließend eintretenden Beschwerdefreiheit noch einmal deutlich erklärte. “Herr Doktor, wenn man mir die Nase ohnehin brechen muss, kann man dann nicht auch gleich den Höcker begradigen!”, meine Anfrage. “. Eventuell zahlt das sogar die Kasse, das wird jetzt geklärt. Nun meine Frage, die ich an dieser Stelle unbedingt geklärt haben möchte: Soll ich mir nun dieses markante Merkmal (Zitat des Arztes, welcher mit übrigens davon abriet) nehmen und die Begradigung durchführen lassen? Hier nochmal zur Verdeutlichung die Nase mit Kopf drum herum (Achtung, keinen Kindern unter 9 Jahren zeigen – Traumagefahr!):

Und hier auch nochmal (Bild wurde am Samstag aufgenommen, als ich mit den Jungs auf der Kieler Woche war, nachdem der Satz “MC stell Dich mal daneben, endlich mal Einer mit einem noch größeren Zinken! Oder?” fiel). Bitte sagt mir:


Nase
Soll MC sich die Haakonnase begradigen lassen?
Auf jeden Fall, das ist ja nicht mehr mit anzusehen!
Niemals, der Haken ist Sex!


Apenropel

Abgelegt: Diary, MC's Filme, Opel | 13.06.2006 um 00:25 Uhr


“MC, wo bleibt denn endlich wieder einer dieser spektakulären Erlebnis-Filmchen im Rahmen Deiner Opel-Test-Wochen?” – lautete die Betreff-Zeile von 87 der letzten 100 E-Mails – allein aus der letzten Stunde(!). Immer mit der Ruhe, Kinnings. Ich muss ja auch erstmal etwas filmen, und das Cutten soll ja auch ordentlich werden.

Dafür habe ich mir aber wieder etwas Phänomenales für Euch ausgedacht: Es gibt einen Opel-Zweiteiler, in nur einem Teil! Was sagt Ihr dazu?

Ich war am Sonntag zunächst mit dem Opel-Gelöt in der Waschstrasse, um anschließend mit einer sauberen Karre nach Dänemark zu fahren. Ich habe sogar etwas getan, was sich nur die Wenigsten trauen: Ich habe für Euch einen dänischen Hot Dog gegessen! Herrgott hatte ich Blähungen gestern, was sind da bloß für Inhaltsstoffe in den Saucen?
Im zweiten Teil überprüfe ich für Euch den Kofferraum. Wird MC Winkel sein neues Balkon-Mobiliar problemlos verstauen können? All das und mehr jetzt im

“Opel IV – CarWash, DK & Gartenmöbel”-Film (wmv-file, 10 Minuten, 64MB)


Gesetzt den Fall…

Abgelegt: Diary, Opel | 09.06.2006 um 00:06 Uhr

Nehmen wir mal an, ich hätte Ambitionen, dann und wann einmal fernsehen zu wollen. Dann wäre ich doch bestimmt jetzt, so kurz vor der WM, mal losgerannt und hätte mich nach einem schönen Fernseher umgesehen. So ein Flacher, den man sich an die Wand hängen könnte. 32Zoll oder so, das wäre bestimmt schön. Vielleicht hätte ich dann ja auch einen alten Fernseher, der irgendwie so gar nicht mehr zum restlichen Mobiliar gepasst hätte. Das wäre dann eventuell ein weiterer Grund, mich umzusehen.

Nehmen wir mal an, jetzt, so kurz vor der WM, da unterbieten sich die Elektrofachhändler gegenseitig mit den attraktivsten Preisen im für die entsprechendenden LCD-Geräte. Ich hätte mich bestimmt ausführlich informiert und wäre dann losgezogen, um mir das Gerät meiner Begierde einmal etwas genauer anzusehen. Denn das Bild, welches man über das analoge Fernsehen heutzutage bekommt, soll ja nicht das Beste sein. Vielleicht hätte mir ein Verkäufer dann geraten, doch einfach mal ein Gerät mit nach Hause zu nehmen und bei Nichtgefallen von dem 14tägigen Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Er hätte mir bestimmt auch noch geraten, einen Digital-Receiver über Kabel-Deutschland zu beziehen, um das Bild noch besser darstellen lassen zu können, bis es irgendwann einmal HDTV gibt.

Nehmen wir mal an, ich hätte diese riesengroße Kiste dann problemlos in den Kofferraum des Opel Astra Caravan CDTI-GTC-OPC-line 1.9L ohne Getränkehalter gepackt und wäre nach Hause gefahren, hätte den Fernseher aufgestellt und wäre von dem Bild begeistert gewesen; sogar ohne den Digital-Receiver von Kabel Deutschland. Vielleicht hätte ich dann trotzdem bei Kabel Deutschland angerufen um mir das digitale Fernsehen freischalten zu lassen. Vermutlich wäre das aber gar keine Verbesserung der Bildqualität und ich hätte an dieser Stelle letztlich vom 14tägigen Rückgaberecht des Receivers gebrauch gemacht. Hätte mich dabei vielleicht sogar über die unkomplizierte Abwicklung seitens Kabel Deutschland positiv überascht gezeigt. Wer weiss das schon.

Nehmen wir mal an, die Wandhalterungen bei den Elektrofachhändlern wären viel zu teuer gewesen. Ich hätte mich bestimmt bei ebay umgesehen und dort für etwas Gleichwertiges 75% weniger bezahlt. Dann hätte ich bestimmt versucht, mit meinen vorhandenen Bohrern die Halterung an die Wand zu bringen. Bestimmt hätte ich aber den passenden 10er-Bohrer nicht zur Hand gehabt und hätte Abends noch in den Baumarkt fahren müssen, was ich ja überhaupt nicht mag. Dann hätte ich den Fuß des Fernsehers abgeschraubt und Ihn so an die Wand gebracht, dass ich Ihn jederzeit horizontal sehr schön je nach Sitzplatz im Wohnzimmer hätte justieren können.

Nehmen wir doch einfach mal an, die Dinge wären so gelaufen. Dann hätte ich meinen alten Fernseher ja dem Daniel schenken können, hätte Ihm dieses Monster sogar mit dem Opel nach Norderstedt gebracht. Bei mir im Wohnzimmer, in der Ecke wo der Fersehen stehen hängen würde, hätte es dann eventuell so aussehen können:

Aber hätte das Alles wirklich so kommen können? Nein! Niemals. Ich besitze doch gar keinen Fernseher. Und ich werde auch niemals einen besitzen.


Pharrell in der Columbiahalle/Berlin

Abgelegt: Diary, Opel | 06.06.2006 um 11:29 Uhr


Pharrell Williams a.k.a. Skateboard P ist ganz bestimmt einer der abwechslungsreichsten Künstler seiner Zeit. Der 33jährige, ursprünglich aus dem HipHop-Genre stammende Mann aus Los Angeles startete seine Karriere zusammen mit seinem damaligen Schulfreund Chad Hugo unter dem Namen “Neptunes” bereits 1992. In den nächsten 10 Jahren arbeiteten die beiden mit HipHop und R´n´B-Größen wie Noreaga und Mase zusammen, der endgültige Durchbruch gelang Ihnen später dann aber mit Produktionen für Justin Timberlake, N’Sync und Britney Spears. Hier könnte man jetzt die derzeit in der Blogosphäre recht populäre Diskussion um den “Verlust der Glaubwürdigkeit” ins Spiel bringen, mit welcher die Neptunes nach dem Abstecher ins Pop-Geschäft aus den Reihen der kredibilsten Künstlern der HipHop-Szene zu kämpfen hatten. Mit weiteren, brillianten Produktionen und Features für u.a. Snoop Dogg (“Beautiful”), Jay-Z (“Excuse Me Miss”) Beyoncé (“Baby”) und Nelly (“Hot In Herre”) erstickte Pharrell diese Kritik im Keim und wird zusammen mit Chad Hugo 2002 schließlich von dem Source Magazin und Billboard zu den Produzenten des Jahres ernannt.

Es ist eine seltsame Vorgehensweise, aber man kennt ja das Ego der US-Superstars: Pharrell supportet jetzt also seine Platte, die noch gar nicht erschienen ist. Die Veröffentlichung des schon längst überfälligem, ersten Solo-Album “In My Mind” wurde diverse Male verschoben. Pharrell äußerte sich dazu gestern kurz auf der Bühne:

[...] I was just chillin’ and a friend of mine called and asked to support him on tour. I decided to leave the studio for a while – you know, I just had a good time. And then this guy promised to join on a track for my album so everything´s just good. You probably know him, his name is Kanye West. [...]

Die erste Single “Number 1″ wird nun also von Kanye gefeatured. Ich habe diesen Track gestern zum ersten Mal gehört und kann noch nicht sagen, was ich davon halten soll. Irgendwie fehlt mir hier die Pointe, irgendein Highlight. Aber vielleicht stellt sich das beim mehrfachen Hören ja noch ein. Auch sonst schaue ich mir lieber Konzerte an, bei denen ich die Songs schon kenne. Natürlich brachte Pharrell seine Highlights wie “Frontin’” und spielte sämtliche Songs an, die er für bereits erwähnte Künstler schrieb bzw. dort als Sänger kollaborierte, aber einen roten Faden vermisste ich irgendwie. Außerdem machte mir der junge Mann mit dem “Millionaire Boys Club”-T-Shirt anfänglich einen gelangweilten Eindruck. Vielleicht war ihm unter seinem dicken Kapuzen-Sweater aber auch einfach nur sehr warm.

Beeindruckend hingegen ist die musikalische Vielfalt des Herrn Williams. Sein Herz scheint trotz seiner historischen HipHop-Wurzeln für roughe Rock-Musik zu schlagen. Mit seiner großartigen Live-Band spielte er einige, mir bis dato unbekannte Songs, die mich stark an Jimi Hendrix erinnerten. Schön zu sehen war, dass Ihm genau das großen Spaß bereitete; das funkeln in seinen Augen konnte ich auch in 10m Luftlinie noch deutlich erkennen. Nach einer knappen Stunde dann ein Solo von Ihm auf einem Elektro-Drumset. Hierzu bittet er freiwillige Besucherinnen zu sich auf die Bühne, die gerne mit ihm schlafen würden ein wenig zu seinen Live-Beats tanzen möchten. Es gibt tatsächlich ein Dutzend freiwillige Tanten, die sich von Pharrells schlachtrufartigen “Everybody: I wanna fuck tonight, I want some pussy!” nicht beeindrucken liessen. Der besten aber nicht bestaussehendsten Tänzerin zollt er am Schluss seinen Respekt, schickt aber alle bis auf die am schlechtesten tanzende, dafür aber blondeste Bitch junge Dame von der Bühne. Da er jetzt offensichtlich andere Pläne hat beendet er das Konzert dann nach 90 Minuten um kurz nach zehn. Er hat bestimmt noch ein oder zwei Zugaben gespielt, welche ich mir aber nicht mehr ansah. Ich musste schließlich noch die 360km zurück nach Kiel fahren, welche ich mit dem Opel übrigens in 2,5h absolvierte.

Eine Fachfrau bestätigte mir auf Anfrage, dass das Gesamtpaket “Pharrell” die bestmögliche Mischung beinhaltet: er sähe süß aus, wofür er ja nicht einmal etwas kann, wirkt dennoch männlich. Er ist schlank, fast dünn, wirkt dennoch athletisch. Er ist stark tättowiert, wirkt dennoch ästhetisch. Und sein Album “In My Mind” wir nach eigenen Angaben ein “Motherfucker!” werden. Und ich werde es mir kaufen.

(Mein riesengroßes Dankeschön nochmal an Burnster, der es möglich machte!)


Opel III – Das Rennen

Abgelegt: Diary, MC's Filme, Opel | 02.06.2006 um 01:10 Uhr


Wie bereits gestern angekündigt fand heute das illegale geheime Opel-Rennen statt. Die Frage nach weiteren Teilnehmern war eigentlich mehr rhetorisch gemeint. Kurz: Ich hätte nicht gedacht, dass sich so kurzfristig Freiwillige finden werden. Eigentlich wollte ich nämlich nur mit meinem Buddy Ziggy a.k.a. Thomas Magnum ein kleines Spaßrennen veranstalten. Sei es drum: In den gestrigen Kommentaren haben sich Annaoderso, Wasi, KarlMarks und Höller angemeldet. Und sie kamen auch. Damit nicht genug: Frau Finja bot sich als Startergirl an und präsentierte ungefragt diverse Bilder in wenig Wäsche und liess über das endgültige Outfit abstimmen. Das Resultat wird nachgereicht ist hier zu finden. Ähnlich Unterstützendes tat Julia, jedoch mit bekannten Bildern aus dem Netz.

Und dann war es so weit. Um 19.00h traf man sich in einem Industriegebiet in der Kieler Wik, um das große Rennen stattfinden zu lassen. Auf Wunsch mehrerer Kommentatoren war die Kamera natürlich wieder mit dabei.

Zum Rennen:
Es wurde eine Strecke ausgewählt, welche die verschiedenen Fahrer in schnellstmöglicher Zeit abzufahren hatten. Ob der MC hier scoren konnte, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Da müsst Ihr Euch schon den Film ansehen. Nach dem offiziellen Rennen zeigte sich Thomas Magnum als überaus ehrgeiziger Zeitgenosse; er forderte den MC zu einem manuellen Rennen auf, soll heissen: Die Autos wurden geschoben! Kinder, das war anstrengend.

Vielen Dank nochmal an alle o.g. Teilnehmer, Danke an Tyce+Ernesto für das Fotografieren, Filmen und Zeit stoppen. Und jetzt schaut Ihn Euch an, den

“Opel III – Das Rennen”-Film (wmv-file, 14 Minuten, 80MB)


Liebes Fahrtenbuch,

Abgelegt: Diary, Opel | 01.06.2006 um 00:16 Uhr

heute war ich beim Sprottendaniel in Norderstedt und habe ihm einen Fernseher geschenkt. Und wo wir da gerade so beim Holsten sitzen hatte er plötzlich einen Geistesblitz: “MC, wir fahren nach Fuhlsbüttel zum Flughafen und machen ein paar Bilder von Dir und dem Opel dem Opel und Dir!”.

Das machten wir dann auch. Hier gibt´s noch ein paar mehr.

Derzeit komme ich leider nicht so richtig zum Schreiben, ich reise viel. Am Wochenende zum Beispiel werde ich in Berlin sein und dort am Pfingstsonntag die Grotesken-Lesung mit meinem TAGster St. Burnster, dem Ole aus Absurdistan und Kid37 besuchen; kommt doch auch! Und wo ich dann schon da bin werde ich mir am Pfingstmontag noch gleich das Konzert des fabulösen Pharrell Williams in der Columbiahalle ansehen, dazu gibt es dann nächste Woche mehr.

Und dann suche ich noch freiwillige Menschen, die ebenfalls Opel fahren und mutig genug sind, heute Abend gegen mich und den Astra Caravan 1.9 GTC in Kiel ein illegales geheimes Rennen zu fahren (vielleicht auch eine Möglichkeit, eine Canon-Kamera zu gewinnen)! Je nach Baujahr/PS/Zustand des Wagens/Geschlecht des Fahrzeugführers/der Fahrzeugführerin gibt es einen verhandelbaren Vorsprung; gegen alte Kadetts (richtiger Plural?) fahre ich rückwärts. Freiwillige vor!


Opel II – Der Film

Abgelegt: Diary, MC's Filme, Opel | 29.05.2006 um 00:46 Uhr


Nachdem ich das Opel-Astra-Caravan OPC Gelöt nun knapp 1 1/2 Wochen fahre, weiss ich Bescheid. Von Köln-Hürth nach Kiel (550km) brauchte ich letzten Donnerstag nur knappe 3 Stunden und 50 Minuten. Ich hatte erneut Glück; auf der A1 Höhe Bremen stand wieder ein Blitzgerät, von dem ich vorher nichts wusste. Die Führer der beiden Kraftfahrzeuge vor mir dürfen ihren Führerschein vermutlich bald für einen Monat abgeben; das Rotlicht, welches sie auslösten, warnte mich. Die Bremsen sind super!

Ich war gestern (Sonntag) wieder einmal mit Hazeman (Danke!) und der Kamera unterwegs. In den folgenden 10 Minuten erwarten Euch einige Highlights, u.a. werdet ihr Zeuge, wie der MC auf´s Neue nicht in die Radarfalle tappt.

Weitere Features im Film:
- MC holt Geld
- Fahrt am Hindenburgufer
- Der Opel Astra im Härtetest am Strand: hält er dem MC auf dem Dach stand?
- Kurzeinführung Boardcomputer
- Der MC-Knopf: was steckt dahinter?

MC entschuldigt sich für:
- Das Kieler Wetter. Partiell schlechte Tonaufnahmen wegen des Windes.
- Das “Vielen Danke” im Abspann. Nützt ja nichts.
- Das WMV-Format. Aber das hier hilft MAC-Usern.

Danke an Daniel für den Webspace!

Und hier ist er, der zweite Opel-Film. Viel Spaß! (wmv-file, 10 Min., 46,6MB)


Köln heute

Abgelegt: Diary, Opel | 24.05.2006 um 20:42 Uhr


Ist nett hier in Köln. Haben auf dem Parkplatz vor den Hallen des Medienforums NRW ein paar Bilder gemacht. Neben ix, Pia und Don (und den anderen Opel-Verdächtigen) habe ich noch SN vom Bildblog, Peter vom Blogwinkel und den Popkulturjunkie getroffen, der mich mit den Worten “Hey, Aufsteiger der Woche!” begrüßte. Er meinte das hier. Dafür danke ich Euch!

Draußen dann einige Bilder von den 4 schönsten glaubwürdigsten authentischsten opeligsten Opel-Bloggern gemacht. Bilder folgen.

Es gab jede Menge Freibier und so kommt es, dass ich jetzt schon ordentlich einen im Auge habe natürlich nur 3 alkoholfreie Gaffel (1396) getrunken habe. Gleich geht´s weiter und heute Nacht mache ich es mir hier auf der LuMa bei einem Freund im Crown Plaza so gemütlich wie es geht.

Und überhaupt: Die Navi-Sache im Opel hat mir heute 50 Minuten Verzögerung gespart, geht also somit doch klar. Und warum Pia, ix und Don nur 190km/h hinkriegen, weiss ich nicht. Bei mir stand da 210, und ich war noch lange nicht durch…

[EDIT] Ganz böser Patzer: Jetzt hätte ich beinahe den sympathischen Christian von JAWL vergessen, genau wie ich beinahe die Arme Ritter-Pladde dort vergessen hätte! Vielen Dank nochmal, ich werde mir die Scheibe auf dem Nachhauseweg einmal genauer anhören!

Und: Herr r0ssi, wo waren Sie denn plötzlich? Ich hoffe, ich habe Sie nicht verärgert; waren wohl doch mehr als 10 Minuten, hm?! Aber höchstens 15! :)


Manual manuell

Abgelegt: Diary, Opel | 23.05.2006 um 00:02 Uhr


Jetzt fahre ich das Opel Astra OPC-Gelöt also seit 5 Tagen und konnte mir inzwischen einen guten Einblick verschaffen. Als mir der freundliche Techniker des lokalen Opel-Händlers mir die Schlüssel überreichte, prophezeite er mir noch ein längeres Studieren des Bedienerhandbuches. Was er nicht wissen konnte: Ich lese keine Bedienungsanleitungen. Ich habe es noch nie getan und ich werde es nie tun. Manuals sind meiner Meinung nach etwas für unkreative Abenteurhasser, MC Winkel ist da mehr so learning-by-doing. Natürlich treibt es mich bisweilen an Grenzen. Meine Manual-Ignoranz harmoniert eher selten mit meinem Dasein als offizielles Mitglied der Ungeduldig&Jähzornig-Bewegung. So habe ich bereits ein Notebook ruiniert (Faustschlag auf das Hersteller-Logo = Festplatte kaputt), diverse IKEA-Möblestücke als “Materialfehler” reklamiert (falsche Schrauben durchbohrten häufig ungewollt das Furnier), die Fernbedienung des Videorekorders aus Protest wegen fehlender Escape-Taste auf das Laminat im Wohnzimmer geworfen (Laminat massiv zerkratzt, Fernbedienung neu) und bis ich iTunes verstand platzten mir auch 164 Adern. In nur einem Auge!

Aber zurück zum Auto. Kennst Du Eines, kennst Du Alle. Im Laufe der Zeit bin ich so manchen Wagen gefahren, sowohl privat als auch Firmenwagen und natürlich zwischendurch immer mal wieder Werkstatt-Ersatzfahrzeuge. Im Grunde sind sich die neuen Autos heute sehr ähnlich. Die Symbole auf den Knöpfen ähneln sich, sind fast identisch, nur die Anordnung und die Platzierung kann variieren. Das Navigationssystem geht okay, hat aber im Gegensatz zur TomTom-Software auf einem PDA, was ich sonst benutze, einige Nachteile: Kein Touchscreen, die Bedienung geht somit nur relativ umständlich über das mittige Rädchen des Bordcomputers. Ausserdem lässt sich nicht immer eine Hausnummer eingeben. Aber das Schlimmste: Die Tante hat eine ganz üble Stimme! Ich will zwar während der Fahrt nicht zwingend geil werden, aber so klingen wie meine Mudder, die meckert, weil ich mich schon wieder verfahren habe, muss das ja nun auch nicht. Und die Musik wird auch temporär leiser, wenn die Navi-Tante quatscht – was in meinem Auto eigentlich niemals der Fall sein darf! Wo wir beim Thema wären: Der Sound im Wagen ist nämlich wirklich okay. Die Boxen sind anständig ausgerichtet. Natürlich ist standardmäßig der Bass viel zu lau und die Hochtöne sind völlig falsch eingestellt – wir Rapper haben da ja das absolute Gehör – man kommt aber recht bedienerfreundlich und schnell in das entsprechende Menü, um dieses anzupassen.

Das Derbste ist jedoch der “MC”-Knopf, links neben dem Steuer. Ist mir ist erst am Sonntag aufgefallen, ganz versteckt und unauffällig unter dem Regler, mit welchem ich die Helligkeit des Tacho-Displays einstellen kann. In kleinen, unauffälligen Lettern steht mein Vorname “MC” auf dem Knopf. Was es damit auf sich hat seht Ihr dann Ende der Woche, wenn der nächste Opel-Test-Film hier veröffentlicht wird.

Der letzte Film wurde übrigens inzwischen knapp 2.000x runtergeladen und übertrifft somit jetzt schon beinahe meinen Whirlpool-Einweihungsfilm. Und morgen fahre ich nach Köln, um mir den ein oder anderen Beitrag beim Medienforum NRW anzuhören. Ausserdem werde ich dort u.a. Pia, Don und Felix treffen, um Abends ordentlich einen trinken zu gehen mal für ein paar Gruppenfotos zu posieren. Und lieber Herr Opel: Falls da in den nächsten Tagen von behördlicher Seite aus irgendetwas bezüglich einer Zechprellerei, groben Unfugs und Fluchtwagen kommen sollte: Ich war´s nicht!


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