Der junge MC Archive - Seite 17 von 42 - WHUDAT
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Durst ist schlimmer als Heimweh
Dass ich heutzutage so eine große Sympathie für eine ausgedehnte Nachtruhe hege, liegt vermutlich in den 90ern begründet, die Schlafloseste all meiner bisher durchlebten Dekaden. Die Anzahl der Stunden, die ich in den Neunzigern schlief, düfte irgendwo im unteren, dreistelligen Bereich angesiedelt sein. Besonders nach Wochenenden war ich massivst unausgeruht, ich weiß nicht, ob sich bis heute etwas daran geändert… Weiterlesen
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Corpus Becacti
Mein heutiger Beitrag ist dem Arschloch gewidmet und damit meine ich nicht Uwe Voigt. Gemeint ist eher das Anatomische, das ist viel sensibler als Uwe Voigt und obwohl es im Laufe eines Lebens mehr Stuhl produziert als IKEA noch lange nicht so braun. Gemeinhin gilt ja der Mythos, es gibt auf der Welt nichts, was mehr verarscht wird als Toilettenpapier…. Weiterlesen
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„Worst Wurst“ – Rat Shit Miniature Installation by Slinkachu (5 Pictures)
Ihr erinnert Euch an die süßen „Little People“-Miniatur-Installationen von Slinkachu? Nun, das hier ist jetzt auch süß, aber auf einer anderen Ebene. Vielleicht eher nussig. Der aus London stammende Künstler präsentiert hier sein neuestes Werk: „Worst Wurst“, Miniatur-Wurstverkäufer meets Rattenkacke – aufgenommen an einer Mülltonne in Stuttgart: „The London-based miniature installation artist Slinkachu shows us one of his newest works,… Weiterlesen
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Reminiszenz: Die Dosenfabrik und der Doppel-Mofaritt
Rückblickend war das vermutlich die schönste Zeit im Leben, es lief auf so vielen Ebenen perfekt. Keine Existenzängste, weil man bei Muddi lebte, hungrig auf das ganze Leben, was noch vor einem lag und durstig sowieso. Aber in Maßen durstig, weil man die Grenze zwischen angenehm einen im Schuh haben und einem zwanghaften Speireiz noch nicht final ausloten konnte und… Weiterlesen
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Nur zu Deiner eigenen Sicherheit
Ich erinnere mich ungern an eine alte Kollegin zurück, deren Hauptargument bei der Übermittlung unvorteilhafter Arbeitsanweisungen immer ein „ist ja nur für Deine eigenen Sicherheit!“ war. Als Freiheits-bevorzugender Mensch pfiff ich damals bereits auf Alles, was mir angeblich mehr Sicherheit verschaffen würde, ich fühlte mich eigentlich ganz wohl so, wie es gerade war, nahm so lästige Sicherheitsmaßnahmen wie Kondome, Anschschnallgurte… Weiterlesen
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Frühstück bei Herrn Byttner
Es war im April 2001, als ich im Rahmen meiner dienstlichen Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter das erste Mal auf Frau Byttner traf. Den Vornamen habe ich vergessen, ich erinnere mich nur an ihren Blick während des Beratungsgespräches. Schwer zu beschreiben, so eine Art Esther Schweins mit erschöpfter Kiefermotorik. So von unten und mit erzwungenem Schlafzimmerblick guckend, den Mund dabei einen Hauch… Weiterlesen
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Trockenbau-Fugenkelle: Victims of Betaisierung
Lasst Pabba Winkelsen heute doch bitte nochmal Einen aus seinem reichhaltigen Portfolio an zwischenmenschlichem Sozialknowledge kicken, denn wenn ich eines im Leben gelernt habe: die größten Arschlöcher der Welt sind immer verbetaisierte Männer, denen zufällig etwas Macht in den Schoß fiel, welche auf das Asozialste missbraucht wird, um eigene Hilflosigkeiten zu vertuschen. Zunächst: Betaisierung. Alle Ein eher kleiner, prozentualer Anteil… Weiterlesen
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Endlich 17: „Moin Lil‘ MC, alles Gude noma‘ und stell mal kalt.“
Tagsüber in der Schule verhielten sich alle normal, es schien mir so, als würde weiter nichts Ungewöhnliches passieren an meinem heutigen, siebzehnten Geburtstag, den sogar ein paar meiner Freunde offensichtlich vergessen hatten. Mit einer Überraschungsparty rechnete ich zwar, aber nicht fest. Wie ihr vielleicht wisst, verlebte ich einen Teil meiner Jugend in einer eher rohen Gegend Kiels. Bei uns in… Weiterlesen
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Golden Limerick 1987
Wir hatten früher an der Schule einen homosexuellen Lehrer, was im Groben sicherlich nicht wesentlich aufregender ist als Teewurst. Für problematisch erachtete ich nur die Tatsache, dass der schätzungsweise Ende 50-jährige Kunstlehrer in den Pausen bei uns im Klassenzimmer blieb und Körperkontakt suchte. Meistens bei den am juvenilsten aussehenden Mitschülern, dort auch mehr so in der Körpermitte, bevorzugt hinten. Ich… Weiterlesen
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Konterbier und Kopfsteinpflasterfugenbemosung
Es war ein Mittwoch, das weiß ich ganz genau, weil ich damals als Angestellter immer am Mittwoch nach Feierabend zum Sport ging, man wird mit fest vorgegebenen Arbeitszeiten ja quasi zu einem Spießerleben gezwungen, macht mir für mein ehemaliges, durchstrukturiertes Bürokratendasein keinen Vorwurf, nicht meine Schuld. Auch an diesem Abend hatte ich vor, zum Sport zu gehen, wenn mich nicht… Weiterlesen


