Der junge MC Archive - Seite 23 von 42 - WHUDAT
-
Des Geizes Kohns’equenzen
Warum ich Angst vor ausgeprägtem Geiz habe, möchte ich Euch heute erzählen. Es ist eine Geschichte von Kornelius (=Kohns), der immer schon überdurchschnittlich sparsam war. Wir waren alle so um die 20 Jahre, lernten oder studierten, jobbten nebenbei und wohnten alle noch zuhause. Kohns Elternhaus war betuchter als frische Wunden in der Notfallambulanz, er bekam als Banklehrling von uns Allen… Weiterlesen
-
Eriks kontinuierlicher Buzzkill
Man trifft ja wirklich selten Menschen, mit denen man so rein gar nicht kann. Und wenn, das ist das meistens nicht so schlimm, dann ignoriert man den und kommt auch so irgendwie durch den Tag. Aber dass ich mit Jemandem zu tun bekam, in dessen Gegenwart mir regelmäßig schlecht wurde, hatte ich nach dem Tod meiner angeheirateten, jugoslawischen Großtante Vesna… Weiterlesen
-
Casino Hawaii
[Dieser Beitrag ist sticky, Neuere befinden sich darunter!] Vor etwas mehr als zehn Jahren war Freibier noch etwas Besonderes. Veranstaltungen mit Speis&Trank-Flatrate waren rar gesät, weshalb sowas dann auch entsprechend zelebriert wurde. So kam es, dass Jochen und ich nach solch einem Ereignis in Küstennähe noch das lokale Spielcasino aufsuchten und obwohl wir mehr im Kragen hatten als Callmunds Oberhemd… Weiterlesen
-
Villa Skurrilanta
Eine der skurillsten Privatparties, denen ich jemals bewohnen durfte, war wohl die meines ehemaligen Arbeitskollgen Jürgen vor etwas mehr als acht Jahren. Jürgen war sicherlich kein schlechter Typ, hatte nur ungefähr soviel Rock’n’Roll im Blut wie der ehremamtliche Vorsitzende eines Ü60-Hobbygarten-Vereines. Er war frisch mit Yvonne zusammengezogen, eine weitere Arbeitskollegin, die den Crazyness-Faktor ihres Freundes sogar noch unterbieten konnte, wenn… Weiterlesen
-
Feierabend (reloaded) II
[Fortsetzung hierzu…] Ich wusste nicht, wie ich nun mit der Rolle des Liebhabers umgehen sollte. Ich genoss die Zeit, wir hatten unseren Spaß, aber irgendwie war ich ausgeliefert. Sie hatte Henning, für die Sicherheit, das Monetäre, den glamourösen Lifestyle. Und sie hatte mich, für’s Herz. Ich bildete mir ein, die Situation im Griff zu haben. Was sollte schlimmstenfalls passieren? Ich… Weiterlesen
-
Feierabend (reloaded)
Ramona wurde im April 2000 eingestellt. Sie kam in meine Abteilung und war von nun an meine direkte Ansprechpartnerin, was die Terminvereinbarung und die gesamte Koordination des Innendienstes betraf. Man hätte fast von Assistentin sprechen können, aber das gönnte Jim Küssler mir nicht. Ich war aber überhaupt froh, dass er sich für Ramona entschied und auch wenn das jetzt ein… Weiterlesen
-
Hansen hat jetzt iTunes
Kollege Hansen hat schon ein sehr besonderes Verhältnis zu seiner Mutter. Nein, nicht was Ihr jetzt denkt. Sie ist Taxifahrerin und halt einfach ein bißchen stolz auf ihren promiskuitiven Sohn und dessen Erfolgsgeschichten, mit denen sie gerne im Kollegium angibt. „Mein Hannes hat mehr flachgelegt als jeder Teppichlieferant!“, „Er hat mehr Weiber gerade gemacht als jeder Wirbelsäulenchirurg!“ oder „Bei meinem… Weiterlesen
-
Ewa und die Hygienekontrolle
Mit eine der schönsten Zeiten in meinem Leben war wohl mein zweiter Frühling. Nach längerer Beziehung frisch verlassen und mit der großen Frage „Frauen: spinnt Ihr?“ inklusiver der dazugehöringen Maxime „Beziehung erstmal ohne Emser!“ liess ich mich als 25jähriger vom Nachtleben treiben. Die Blüte des Lebens – es ist tatsächlich so. Jetzt, so 10 Jahr später, ist auch immer noch… Weiterlesen
-
Sahnepfeifen
Diese Geschichte wollte ich Euch eigentlich schon vor 3 Jahren erzählen, ich bekam dafür seinerzeit aber leider keine Freigabe von dem Hauptprotagonisten. Jetzt ist dem jungen Mann inziwschen offensichtlich genug heilende Zeit ins Land gezogen, jetzt darf ich. Bitte habt dennoch Verständnis, dass ich an dieser Stelle keine (echten) Namen nennen kann; immerhin geht es hier um eine Prostatitis. Aber… Weiterlesen
-
Ein Mittwoch
Es war ein Mittwoch und ich sollte am Nachmittag noch Urlaub buchen. Sie gab mir ihre EC-Karte mit, irgendwas Warmes und Pauschales, wenn möglich Griechenland, eine Woche im September, „Hauptsache mal raus“ und so. Im Radio lief irgendwas von Madonna, als mich ihr Anruf erreichte. Vier Jahre und zehn Monate, eigentlich meine erste, ernstzunehmende Beziehung. Keine dieser typischen Halbjahres-Kisten, wo… Weiterlesen


