Der junge MC Archive - Seite 34 von 42 - WHUDAT

  • Wir planten, die Sommerferien 1989 gebührend einzuweihen. Markus Eltern waren im Urlaub am Gardasee und deren freistehendes, großflächiges Haus war für so einen Anlass die absolut perfekte Örtlichkeit. Das wieder einmal irgendwas passieren würde, war uns allem bewusst. Aber mit dieser Auswucherung hatte wohl keiner von uns gerechnet. Bereits zur Sportschau und in jugendlich bester Verfassung trafen wir uns also… Weiterlesen

  • An einem spätsommerlichen Septembertag im Jahre 1986 verlor ich meinen Glauben. Den Glauben an die Menschheit, den Glauben daran, dass Alles im Leben irgendwann einen Sinn ergeben würde. Ich verlor den Glauben an die Autorität erwachsener Menschen und ich verlor den Glauben an verwertbare Erziehung. Und an all dem ist Jans Vater schuld! Bereits in der zweiten Schulstunde verabredete ich… Weiterlesen

  • (Fortsetzung zu Part I) Nach 2-3 trockenen Szenen wurde ich aufgefordert, mich ausschließlich in Shorts (damals noch die mehr so enganliegenden Retropants) und bäuchlings auf das frisch bezogene Futonbett zu legen. Nicole – ebenfalls nur noch in Unterwäsche und Negligé – setzte sich auf meine Oberschenkel und griff zur Öl-Lotion. Mir drückte man ein Sektglas in die Hand und schon… Weiterlesen

  • Meine Begegnung mit der „Versteckten Kamera“ im Juni 2001 hatte nicht nur negative Beigeschmäcker; immerhin lernte ich die Mitarbeiter der Kieler TV-Produktionsfirma kennen, welche sich nach den Dreharbeiten nach meinem Interesse bezüglich etwaiger Folgeprojekte für den Unterhaltungsbereich im Fernsehen erkundigten. Nun war ich ja noch nie besonders lichtscheu und auch am Anfang des neuen Milleniums davon überzeugt, mich der allumfassenden… Weiterlesen

  • Es war ein heißer Tag im Sommer 1993, ich war mit einigen Freunden bereits vormittags am Strand. Wie spielten Beach-Volleyball, aßen Fritten, hörten Public Enemy-Classics vom Tape und öffneten am frühen Nachmittag die ersten Holsten-Dosen. Natürlich liessen wir die Mädchen nicht aus den Augen und wie immer bewunderten wir Antonio, den glatzköpfigen, athletischen, erfolgreichen Immobilienhändler aus Italien, der immer mit… Weiterlesen

  • Ich weiss nicht, wie es damals funktionieren konnte, aber ich bin ja noch ohne Internet und Handy aufgewachsen. Als ich anfing, meine damaligen Schulfreunde anzurufen, gab es noch das sogenannte Impulswahlverfahren. Es knackte, anstatt zu tuten und es war nicht ausschließlich schlecht, denn so konnte man damals noch ein Telefonschloss (bei Wählscheiben ein kleines Vorhängeschloss, welches man zwischen der „1“… Weiterlesen

  • Es war einer dieser ganz entspannten Nachmittage. Wie so oft trafen wir uns bei Jay Pee, wir spielten Amiga 500, tranken dazu 1-2 Holsten, hörten A Tribe Called Quest und rauchten etwas Gras. Nicht ausschließlich Gras, einige der Herren bevorzugten klassisches Dope, also das gepresste Harz. War ich nie so der Freund von, denn a) machte das immer so grüne… Weiterlesen

  • („Lehrjahre sind keine Herrenjahre II“) Es war mal wieder ein Montag. Montage waren während meiner Ausbildungszeit immer die schlimmsten Tage, denn seinerzeit wurde das Wochenende ja immer schon am Mittwoch Abend („Bergfest“) eingeläutet und hörte meist erst am Sonntag in den frühen Morgenstunden auf. Und dann noch die anstehende Klausur in Rechnungswesen, für die ich weniger tat als Gérard Depardieu… Weiterlesen

  • Autos waren mir schon immer egal. Personenkraftwagen interessieren mich tatsächlich weder als Statussymbol, noch aufgrund einer formschönen Karosserie. Hauptsache, das Gefährt hat eine Klimaanlage, eine Getränkehalterung, macht keine Zicken beim Vergessen des Anschnallens und fährt mich von A nach B – alles andere ist irrelevanterer als Gamaschen in Kenia. Ich nehme an, diese Gleichgültigkeit in Bezug auf exquisite Fahrzeuge hängt… Weiterlesen

  • Auch wenn Hansen ein von Grund auf unsympathischer Zeitgenosse war, an einer Sache mangelte es ihm nie: Frauen. Längere Beziehungen waren niemals seine Stärke, was allgemein bekannt war. Dennoch liefen die Tanten ihm die Türe ein. Das ging soweit, dass er zusammen mit 3 Studentinnen eine WG gründete und nach weniger als 10 Wochen mit allen geschlafen hatte; was die… Weiterlesen