Eckhart Tolle Teaching: Awareness That Alleviates Suffering // Bewusstsein, das Leiden lindert (persönliche Erfahrung)

Habe die Tage wieder einmal etwas auf dem Eckhart Tolle Profil bei Spotify entdeckt, ist ebenfalls bereits bei Youtube verfügbar, beide Streams habe ich hier unten für Euch eingebunden.

Es geht erneut um das wichtigste Thema unserer Zeit, nämlich den inneren Frieden in Krisenzeiten, wie sie keiner von uns jemals zuvor erlebt hat. Wie schaffe ich es, während einer Virus-Pandemie und während eines sich anbahnenden, dritten Weltkrieges so im jetzigen Moment zu leben, dass ich trotz aller äußerer Umstände völlig friedlich sein kann, also wirklich einfach: sein.

Der Zustand des Nicht-Denkens

Ein Thema, mit dem ich mich seit nunmehr 4 Jahren ausgiebig beschäftige. Nach diversen Ausflügen in unterschiedliche Kategorien des Hauptthemas „Spirituality/Consciousness“ habe ich vor knapp einem halben Jahr selbst die Erfahrung eines größeren Spiritual Awakening Momentes machen dürfen (nachdem es vorher bereits zahlreiche kleinere Momente gegeben hat) und habe seitdem große Fortschritte gemacht. Ich schaffe es inzwischen immer häufiger, meinen Geist bei Bedarf einfach abzuschalten, im Sinne von keine Gedanken mehr zu haben. Im besten Fall funktioniert das von jetzt auf gleich, sogar ohne Meditation. Die Atmung hilft dabei am Anfang, irgendwann ist man allerdings so eingespielt, dass man innerlich nur noch auf Play oder Pause drücken muss, um den gewünschten Zustand des Nicht-Denkens zu aktivieren.

Es begann mit der Achtsamkeitsmeditation

Das war ein hartes Stück Arbeit und bedarf auch heute noch täglicher Pflege. Man bewegt sich dauerhaft im Gewahrsein (Awareness/Consciousness/die Seele – nennt es wie ihr wollt) und achtet drauf, nicht zurück ins impulsive Denken/Handeln zu geraten. Begonnen habe ich meinen Weg mit der Achtsamkeitsmeditation (z.B. über die App „Calm“, es gibt hier inzwischen eine große Auswahl). Wenn man 6 Monate regelmäßig unter Anleitung meditiert, schafft man es auch allein. Ich habe damals weiter geforscht und bin bei der Transzendentalen Meditation (TM) gelandet, auch hier gibt es eine tolle App, man muss dafür nicht zu einem TM Teacher gehen, wie es online immer wieder erzählt wird. Es handelt sich um eine der einfachsten Arten der Meditation, eine Mantra-Meditation, die ich jedem von Euch jederzeit beibringen könnte, das ist kein Voodoo und man sollte hierfür ausdrücklich kein Geld ausgeben.

Eigene Daily Routine

Auch hier kam ich schnell an meine Grenze und wollte mehr. Parallel zur TM habe ich mich täglich mit Inhalten von Eckhart Tolle, Sadhguru, Wim Hof, Deepak Chopra und Alan Watts (Bücher, Youtube-Videos, Streams, Hörbücher, Dokumentationen), was auch heute noch meine Haupt-Inspiratoren sind. Ich habe den Inner Engineering Kurs von Sadhguru gemacht und im Anschluss die Shambavi Mahamudra Meditation/Ritual gelernt, beides waren mehrtägige Kurse. Inzwischen bin ich bei einem Morgenritual angekommen, welches ich mir selbst zusammengestellt habe. Es besteht aus 10 Minuten Yoga-Asanas (aus dem Hatha Yoga), einer Nostril Breathing-Einheit (kommt aus dem Kundalini), einer AUM Chanting Einheit (z.B. hier, ich mache es ohne Anleitung), der Wim Hof Atmung (3 Runden) und im Anschluss einer 10 Minütigen Meditation (teilweise mit Mantra, das mache ich je nach Gefühl).

Warum das Alles?

Weil ich keinen Bock mehr auf das sinnlose, impulsive Leben hatte/habe. Jeder Mensch hat eine Lebensspanne, um seinen ganz eigenen Weg zu gehen und ich fänd‘ es superlame, am jüngsten Tag nur sagen zu können, dass es hier ja soweit ganz okay war. So mit viel Party, Rumhurerei, sich seinen immer wiederholenden Patterns/Muster hinzugeben, quasi: unachtsam, impulsiv zu leben. Einen inneren Frieden nur durch Bestätigung von außen zu spüren, das Glück ständig irgendwo anders zu suchen/verorten, nur nicht im Jetzt/im jetzigen Moment/in der Presence (weil: nur da kann es wirklich jemals sein!).

Anxieties

Außerdem hatte ich Ängste, aus unterschiedlichsten Gründen. Einige Ängste treten auch heute noch auf und ich weiß, dass sich das niemals ändern wird. Das Einzige, was sich ändern kann, ist die Art mit den Ängsten umzugehen. Sie zu observieren, sich ihnen aber nicht hinzugeben. Sie freundlich zu begrüßen und vorbeiziehen zu lassen. Und sollte es mir einen Tag lang einmal nicht gelingen, mich von ihnen zu lösen, so wird es am nächsten Tag funktionieren, so viel war und ist immer sicher. Keine Medikamente, keine Painkiller oder Antidepressiva; habe ich zum Glück nie genommen. Wäre ich allerdings in eine Psychotherapie gegangen, hätte man sie mir mit 100%iger Sicherheit verschrieben (über die Hintergründe werde ich ein anderes Mal ausführlicher berichten) und ich bin bis ans Ende meiner Tage dankbar, dass dieser Fall nie eingetreten ist.

Noch einmal: es war ein hartes Stück Arbeit bis hierhin und es wird auch weiterhin hart bleiben. Meine friedliche, glückselige Stimmung/Energie, die ich endlich wieder zurückhabe, war und ist jede Minute die ich investier(t)e wert, weil das im wörtlichsten Sinne einfach unbezahlbar ist. Zu wissen, dass ich trotz jeder Scheiße von außen, die für den Rest meines Lebens auf mich einprasseln wird (und da wird auf jeden Fall noch so einiges kommen, ich erwarte vom Leben nicht, dass es fair ist), in mir voller Liebe und Glück sein kann, einfach weil ich es möchte – also ich glaube dafür bin ich hier.

„Awareness That Alleviates Suffering“ // Spotify Stream:

„Bewusstsein, das Leiden lindert“ // Youtube Stream:

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