Musik Archive - Seite 4 von 786 - WHUDAT
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Vince Staples – Cry Baby: Der ehrlichste Mittelfinger gegen Amerika
In seinen letzten beiden Werken richtete der Rapper die Kamera noch nach innen, um das Leben im Ramona Park zu beleuchten. Mit seinem neuen Meisterwerk dreht er den Spieß jedoch komplett um und blickt direkt auf die gesamte Nation. Vince Staples verzichtet auf „Cry Baby“ komplett auf programmierte Drums und setzt stattdessen vollständig auf organische, raue Live-Gitarren. Trotz des musikalischen… Weiterlesen
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Monday Night & Evidence – „Football“: Wie dieses Kollabo-Album die Rap-Szene im Sturm erobert
Monday Night rappt, als ob die Zeit gegen ihn läuft. Auf dem neuen Album „Football“, das komplett von Los Angeles Rapper und Produzent Evidence produziert wurde, zeigt sich Monday Night aus Richmond von seiner intensivsten Seite. Die zehn Tracks basieren auf staubigen Sample-Loops. Evidence verzichtet hierbei komplett auf das Mikrofon und überlässt Monday Night die gesamte Bühne. Dadurch entsteht eine… Weiterlesen
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Dexter Wansel – Life On Mars: Der kosmische Urknall des Synthesizer-Funk
Die unendlichen Weiten des Weltraums faszinieren die Menschheit seit Generationen. Doch selten klang die intergalaktische Reise so unverschämt tanzbar wie im Jahr 1976. In unserer heutigen Ausgabe der „Jazz am Mittwoch„-Reihe auf WHUDAT blicken wir auf ein visionäres Meisterwerk zurück, das die Brücke zwischen klassischem Soul und futuristischer Elektronik schlug. Als der Ausnahmemusiker Dexter Wansel 1976 sein wegweisendes Album veröffentlichte,… Weiterlesen
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Ill Conscious & Finn – The Premise: Deep Underground-Rap als spirituelle Predigt
Ein MC aus Baltimore schreibt eine Predigt, die sich geschickt als Rap-Album tarnt. Auf seinem mittlerweile sechsten Longplayer liefert Ill Conscious keine oberflächlichen Phrasen, sondern tiefgründige Analysen. Gemeinsam mit dem Produzenten Finn erschafft er auf The Premise dreizehn Tracks, die von der ersten Sekunde an ein immenses erzählerisches Gewicht tragen. Hier kommen Ill Conscious & Finn mit dem neuen Album… Weiterlesen
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Brian Jackson – „Now More Than Ever“ // Das Erbe von Gil Scott-Heron
Die Geschichte der modernen Musik wäre ohne Brian Jackson eine gänzlich andere. Als kongenialer Partner von Gil Scott-Heron formte er in den Siebzigern den Sound des Protests. Mit dem neuen Album „Now More Than Ever“ schlägt Brian Jackson nun eine Brücke über fünf Jahrzehnte. Er übergibt seine zeitlosen Kompositionen an eine neue Generation von Künstlern. Dabei bettet er die gewichtigen… Weiterlesen
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CJ Monét – Confessions Of A People Pleaser: Die Kunst der radikalen Ehrlichkeit
Das Debütalbum „Confessions Of A People Pleaser“ von CJ Monét beginnt mit einer Sprachnachricht. Es ist die Stimme von Jean, der verstorbenen Großmutter von CJ Monét, die das Album mit den Worten „Okay, later, love ya“ segnet. Alles, was auf diesen Einstieg folgt, scheint unter der liebevollen Aufsicht dieser Erinnerung geschrieben zu sein. Nach einem sanften Klavierpart, der die Abwesenheit… Weiterlesen
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Miles Davis Meilensteine: Wie Hip-Hop und R&B den Jazz-Giganten feiern
Wenn Musikfans weltweit den Geburtstag von Miles Davis (Meilensteine) feiern, wird eine Sache ganz besonders deutlich. Der bahnbrechende Einfluss des Trompeters reicht längst weit über die Grenzen des klassischen Jazz hinaus. Seine musikalische DNA ist in modernen Black-Music-Genres wie HipHop und R&B allgegenwärtig. Künstlerinnen und Künstler schätzen bis heute seine unbändige Lust an der Neuerfindung sowie das mutige Eingehen klanglicher… Weiterlesen
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Adrian Younge über seine Lieblingsplatten, das Mellotron und musikalische Identität
Der US-amerikanische Musiker, Produzent und Komponist Adrian Younge ist ein analoges Allround-Genie, heute stellt er seine Lieblingsplatten vor. Er leitet das Studio Linear Labs, betreibt einen Plattenladen samt Friseursalon und ist Mitbegründer von Jazz Is Dead. Kürzlich traf er sich mit Novena Carmel in der Discogs Listening Room-Session. Dabei sprach er über wegweisende Alben, seine kreative Philosophie und die tiefere… Weiterlesen
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Boom-Bap lebt: Warum 2026 das stärkste Jahr für lyrische Schwergewichte seit langem ist
Es gibt eine Erzählung, die seit Jahren durch Kommentarspalten und Podcast-Diskussionen geistert: Das Lyrizismus sei tot, Mumble Rap habe gewonnen, der Algorithmus bevorzuge Hooks gegenüber Bars. 2026 liefert das stärkste Gegenargument seit Jahren – nicht durch einen einzelnen Megastar, sondern durch ein schier unüberschaubares Aufgebot an Alben, Crews und Kollaborationen, die zeigen, dass das Handwerk des Reimeschreibens lebendiger ist als… Weiterlesen
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Aja Monet entfacht mit „The Color Of Rain“ ein politisches Jazz-Feuerwerk
Aja Monet meldet sich mit einem beeindruckenden neuen Meisterwerk zurück, das Album The Color Of Rain verbindet packende Lyrik mit tiefen jazzigen Klangwelten. Schon der Einstieg fasziniert durch seine düstere Atmosphäre. Drei Meilen vom Grab der Autorin Octavia Butler entfernt brennt ein metaphorisches Feuer. Die Künstlerin spricht direkt aus einer Welt voller Frustration, dabei blickt sie schonungslos auf die Krisen… Weiterlesen


