Der junge MC Archive - Seite 32 von 42 - WHUDAT
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Frau Doktor Sabrina und die Glaukom-Vorsorgeuntersuchung
Während der Kieler Woche 1998 lernte ich Sabrina kennen. Ich stand mit den Jungs an irgendeinem Bierstand am Hindenburgufer und benahm mich so, wie man sich halt zur Kieler Woche mit den Jungs an irgendeinem Bierstand am Hindenburgufer benimmt. Als ich mir gerade einen Furz anzündete stand sie plötzlich neben mir. „Mahlzeit.“. Und ob ich ihr mit diesem Spezifikum vielleicht… Weiterlesen
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Wie ich einmal 15 Monate schwarz fuhr
Ich berichtete an dieser Stelle ja bereits einmal von meiner Zivildienstzeit und der damit einhergehenden, relativ bescheidenen Entlohnung. Gut, man verdiente immer noch mehr als der klassische Grundwehrdienstleistende, aber in meinem speziellen Fall als Küchenhilfe in der hiesigen Mensa gab es ja schonmal kein Essensgeld. Und nun komm‘ mal einer mit knapp 560DM (aka 280€) im Monat aus; da muss… Weiterlesen
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Ein Hund namens Hölzenbein
Vor ein paar Jahren war ich mit Anna zusammen. Abgesehen von ihren geschickten Händen und den güldenen Naturlöckchen, die ich am Anfang des neuen Jahrhunderts offensichtlich zu mögen schien, gab sie sich wirklich große Mühe, mein Herz zu erobern. Sie kam am Abend mit Pizza & Bier vorbei, massierte mir den Nackenbereich, während ich auf arte eine Ditmar Jacobs Biographie… Weiterlesen
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Champalanya 2000 – Und ich schwitzte.
Vor einigen Jahren flog ich mit einem Freund nach Alanya/Türkei in den Urlaub. Nicht, weil die Türkei für mich kulturell und geschichtlich schon immer eines der interessantesten Urlaubsziele war, auch nicht, weil Türkei-Pauschalreisen in diesem Jahr ganz besonders günstig angeboten wurden; nein, wir flogen dorthin, weil der Vater von Thomas dort ein Apartment, strandnah und zugleich zentral gelegen, sein Eigen… Weiterlesen
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And all I got was this lousy Maxisingle
Ich war mal unsterblich in Marina verliebt. Gut, so unsterblich wie oberflächliche Anfangszwanziger halt verliebt sind, die von den Rundungen handelsüblicher Coke-Flaschen schon fragmentarisch erigieren. Aber Marina war super, eine Halbbrasilianerin und für mich seinerzeit eine Mischung aus Salma Hayek, der jungen Grace Jones und Udo Kier. Also vom Kier nur das Jochbein. Aber immerhin. Marina war eines dieser Mädchen,… Weiterlesen
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Voll, der Wollmann.
364 Tage im Jahr erlebte ich Herrn Wollmann als gediegenen, fast pedantischen Buchhalter. Er war der Abteilungsleiter im Rechnungs- und Personalwesen, außerdem für uns Auszubildende zuständig. Ging es um Entschuldigungen für die Berufschule, um Unterschriften für die Zeugnisse, um vermögenswirksame Leistungen – Herr Wollmann war unser Ansprechpartner, der sämtliche Anliegen sofort und zur vollsten Zufriedenheit aller ereldigt. Aber 1x im… Weiterlesen
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Family Tragedy – MC Winkel im Duell der Familien
Wie Ihr wisst, wurde ich bereits einmal von einer „Versteckten Kamera“ verarscht, Lockvogel war eine verbitterte Ex-Freundin Bekannte. Außerdem habe ich ja auch schon einmal gestanden, mich fast für die dritte Staffel von „BigBrother“ beworben zu haben. Worüber ich mich bislang jedoch immer auszuschweigen versuchte, war ein weiteres Casting. Aber egal – die Zeiten waren hart: JA, wir fuhren nach… Weiterlesen
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Il y a beaucoup de bateau(x) dans la fulda!
Der zweite Tag meines Urlaubs in Südfrankreich. Das Wetter an der Atlantikküste ist wirklich unberechenbar. Wo wir am Tage unserer Ankunft noch bei 32° und wolkenlosem Himmel den Tag am Strand verbrachten, goss es in der Nacht wie aus Kübeln. Am nächsten Vormittag war’s trocken, aber bewölkt. Da an einen Strandaufenthalt nicht zu denken war und der Ankunftstanztee am Vorabend… Weiterlesen
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Yet another MC Winkel-Triumph: Malmeister 1989
Unser Kunstlehrer Herr Sorgaland war ein griesgrämiger, verbitterter Mann im gesetzten Alter, der selbst bei 32° im Schatten im Unterricht eine Krawatte trug. Heute weiß man, dass solch ein Typ Mensch genau der ist, der langsam ausrollend an rote Ampeln heranfährt, im Supermarkt eine Revolte anzettelt, weil ein Angebotsartikel nicht des Werbeflyers entsprechend ausgezeichnet wurde und ein Beschwerdeschreiben an das… Weiterlesen
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Gedächtnis ist akkumulierter Genius. Außer Samstags.
Eigentlich ging ich davon aus, einen eingespielten Samstag Abend zu haben. Treffen bei Freunden, ein paar Holsten, später ins Stammlokal – business as usual. Aber es gibt ja auch so Tage, an denen man eher schlecht in den Abend kommt. Man hat sich rein körperlich keine gute Grundlage geschaffen. Oder man hat eine miese Tagesform. Oder man steht mehr neben… Weiterlesen


