Der junge MC Archive - Seite 31 von 42 - WHUDAT
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Die Postlagerkarte (back in the days)
Man muss die Post auch wirklich mal loben: als es damals™ noch kein Internet gab (muss man sich mal vorstellen! BTX my ass!), hatte die Post bereits die Idee einer manuellen E-Mail – die sogenannte Postlagerkarte (PLK). Die C64-Generation wird diese Karte noch kennen: man bekam sie anonym, kostenlos und sie war übertragbar. Man konnte sich alles Mögliche an seine… Weiterlesen
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Mum says I’m cool!
Frederik war Mitte der Achtziger ein gern gesehener Mensch in unserem Freundeskreis. Er sah komisch aus, benahm sich spooky, seine Brille saß ihm grundsätzlich schief im Gesicht und er trug T-Shirts, über die man sich selbst in Berlin Mitte heute noch wundern würde. Aber er zahlte halt immer Alles. Sprach man ihn auf eines seiner Defizite an, so wurde er… Weiterlesen
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Die Biggie Schütt Ballade
Andreas zog Ende der Achtziger in unsere Gegend. Bereits damals war mir klar, dass es Leben auf dem Mars geben muss. So ein Typ konnte einfach nicht von dieser Welt sein, nichtmal aus Merseburg. Seine 2-Zimmer-Wohnung war spärlichst möbliert. Im Schlafzimmer lag eine Matratze auf dem Boden, sein Kleiderschrank bestand aus einem Besenstiel, welcher auf der einen Seite in die… Weiterlesen
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Der Schanker und die Birne
Nun war es Anfang der Neunziger nicht unbedingt so, dass MC Winkels Vadder sein Sohn plus Gefolgschaft überall gern gesehener Gast war. Mal abgesehen von den diversen Lokalen, die inzwischen ein Hausverbot gegen eines der Mitglieder meiner damaligen Prollpoppercrew (oder eben: mich) ausgesprochen hatten; auch bei dem ein oder anderen Gleichgesinnten eilte unser Ruf voraus. Nicht selten bekam man im… Weiterlesen
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Mein Hörnichtaufmann und ich (1998) II
Aufgrund der allgemeien Aufregung bezüglich des neuen, zentralsüdamerikanischen Apartements hatte man eine Sache komplett aus den Augen verloren, eigentlich sogar zwei: was machten wohl Frank und Janine inzwischen? Kaum bemerkt hatten die beiden sich aus der Affaire gezogen um es sich an anderer Stelle noch etwas gemütlicher zu machen. Grundsätzlich hatte ich nie etwas gegen die Nutzung fremder Betten für… Weiterlesen
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Mein Hörnichtaufmann und ich (1998)
Falls einer von Euch einen waschechten Lebenmenschen kennt, respektive selbst einer ist, dann wird er ihn kennen. Irgendwann im Laufe einer exzessiven Nacht wird eine unsichtbare Grenze überschritten und sofort kommt er zu Besuch: der Hörnichtaufmann. Der Hörnichtaufmann ist, wie die geistige Elite unter Euch es sich beim Namen schon fast denken kann, ein kein-Ende-findender, je nach Pegel sichtbarer, zwar… Weiterlesen
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Von Stehlampen und senegalesischen Waldelefanten
Mein erstes hoffnungsvolles Aufeinandertreffen mit Lena fand bei Ikea statt. Ich kaufte mir gerade eine Stehlampe und stand im Kassenbereich, als sie zusammen mit einer Freundin drei Kassen weiter ihr Kleingut auf das Fließband legte. Mit offenem Mund starrte ich sie zunächst wirkungslos an, weil ich nicht gleich einzuordnen verstand, wo ich sie schonmal gesehen habe. Als sie mich dann… Weiterlesen
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Mark und die Mechaniker
Ich weiß bis heute nicht, wie jemand wie Mark jemals in meinem Freundeskreis sein konnte. Irgendwann brachte einer der Jungs ihn mal mit, zunächst störte er nicht. Als er mich dann irgendwann einmal für irgendwas lobte, akzeptierte ich seine Anwesenheit auch vorübergehend, aber mögen konnte ich ihn nie. Er war ein Denunziant, jemand der seinen Vater beim Finanzamt anschwärzte, weil… Weiterlesen
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Das breite Fliesenkreuz des Baulöwen Karl S.
Ich habe nach meinem Zivildienst mal eine Zeit lang in einem Baumarkt gearbeitet. Angefangen in der Eisenwaren & Elektrowerkzeug-Abteilung, wo es mir ob des faschistoid angehauchten Abteilungsleiters („Mit so einem Bart wärest Du unter Archie ins KZ gekommen, Winkelsen!“) und der komplizierten Anfragen der Kunden („Ich baue ein vierstöckiges Halbrundetagenbett aus Rattan und möchte dem verzinkten Holzschuh ein paar Sparrenpfettenanker… Weiterlesen
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MGI – MCs Zeit als schwerstkrimineller Graffiti-Writer
Als Vertreter der HipHop-Kultur bleibt es nicht aus, sich mit allen Elementen ebendieser auseinanderzusetzen. Dass ich Deutschlands gelenkigster B-Boy bin, steht außer Frage – den Künstlernamen Elasticus lehnte ich nur aus ästhetischen Gründen ab. Rappen liegt mir wie keinem Zweiten und was das DJ’ing betrifft, könnte ich schon eine Crowd nächtelang in Bewegung halten; wäre da nur nicht meine Polyvinylchlorid-Allergie…. Weiterlesen


