Ferris 2.0 – Vom freundlichen Kleinstadtblogger zum blasierten Lackaffen (Kolumne)

Ich hatte diesen Traum. Nicht erst vor 5 1/2 Jahren, als ich mich mit WHUDAT selbstständig gemacht habe, schon deutlich früher. Zu einem großen Teil mache ich John Hughes für meinen Traum verantwortlich, der mir in sehr jungen Jahren mit einer Highschool-Komödie namens „Ferris macht blau“ (mit Matthew Broderick, engl. „Ferris Buellers Day Off“) Flausen in den Kopf setzte, die schönsten Flausen der Welt. Als Kind und auch später als jugendlicher war meine größte Angst, eines Tages von einem geregelten Leben gefangen genommen und bis an mein Lebensende verarscht zu werden. Ihr wisst schon, Schule, Ausbildung, Arbeit, Familie, Haus mit Garten, Kinder, die nur Vieren schreiben und alle zwei Jahre mal nach Spanien. Ich konnte beim besten Willen nicht verstehen, wie man so ein Konstrukt ernsthaft anstreben kann und warum so viele es tun. Bis Ferris kam. Der hatte einen angenehmen Swagger, fast eine Art alternativen Lebensentwurf. Zumindest aber hatte er verstanden, worum es im Leben geht.

Ich sah mich auch schon in den sterbenslangweiligen Klauen des Alltags gefangen, schließlich war ich in meinem vorherigen Leben in Summe 15 Jahre als kaufmännischer Angestellter (gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann) unterwegs. Ich sah mich schon den geordneten Weg gehen, was meiner Persönlichkeit, meiner Natur auf’s Härteste widersprach, aber half ja nichts. Alle um einen herum heirateten plötzlich, bekamen Kinder, bauten oder kauften sich Immobilien in Vororten, fuhren mittelmäßige Familienautos, zogen sich die Hosen wieder über den Hüftknochen und nahmen die falschen Drogen. Alkohol, tötet ab um zu berauschen. Verursacht Breibirnen und gaukelt ganzen Gruppen erwachsener Menschen Heimat vor. Ihr liebt Euch nicht, wenn Ihr Euch besoffen in den Armen liegt. Vermutlich mögt Ihr Euch noch nicht einmal, hier wird das erklärt. Säufer neigen ja ohnehin zur Verdrängung und wenn am nächsten Tag ausreichend Fotos schlechtfrisierter und doppelbekinnter Arschgeigen mit glasigen Augen im Speicher des Mobiltelefons zu finden sind und sämtliche Rückfragen mit „jo war voll geil“ bestätigt werden, dann habt Ihr ja Eure Familie. Was würde Ferris Bueller tun?

In meiner Verzweifelung fing ich dann 2004 mit dem Bloggen an. Die meistgestellte Frage in Interviews ist, wie man denn zum Bloggen kommt. Bisher laberte ich dann immer irgendetwas in Richtung „überhöhtes Mitteilungsbedürfnis“, „krankhafter Selbstdarstellungszwang“ oder ich erfand irgendwelche Neurosen. Ab sofort sollte ich ehrlich antworten, „Alles um mich herum wurde triplefuckin‘ superlame und um der Alltags-Wackness zu entkommen, eröffnete ich ein Online-Tagebuch. Ein stummer Schrei nach Freshness und ein virtueller Leberhaken in die Nebenhoden der konservativen Gutbürgerlichkeit.“. Aber das muss ich dann immer so lange erklären und darauf hab ich auch keine Lust. Also schrieb ich erst einmal für ein paar Jahre ins Netz und machte sonstigen Firlefanz, um wenigstens abgelenkt zu sein. Besser hätte Ferris diese schlechte Ausgangssituation auch nicht lösen können.

Shit got serious in 2009

Mein damaliger, mich kreativ ohnehin schon hart unterfordernder Job langweilte mich zu der Zeit endgültig zu Tode. Ich trocknete innerlich aus, rostete ein, verlor massiv an Lebensfreude und das, obwohl ich ja bereits das Bloggen als Ausgleich hatte. Es gab seinerzeit auch schon erste Werbedeals, aber ich hatte Schiss vor dem großen Schritt der Selbstständigkeit. Mein Firmenwagen beispielsweise, immer nice to have. Ein Auto müsste ich dann selbst bezahlen, betanken, versteuern und versichern. Sonstige Sozialleistungen, Altersvorsorge, dann hatte ich ja noch die Hypothek auf meine Bude (inzwischen abbezahlt, no worries). Ich hatte mit WHUDAT vor 5 Jahren ca. 20-25% des Traffics von heute und zurecht wunderten sich Bloggerkollegen, wie ich mir das mit meiner Selbstständigkeit denn so vorstellen würde. Heute hätte ich hierfür sogar exklusiv eine Antwort: so. Dennoch war das natürlich ein gewagter Hirsch, also musste Ferris erneut her – was würde er tun? Ich nahm an, er würde den Schritt wagen. Er würde sich an meiner Stelle nicht so viele Gedanken machen. Vermutlich hätte er sich ebenfalls beim BfA um eine Freiberuflichkeits-Bezuschussung bemüht, sich bei der Künstlersozialkasse angemeldet und ebenfalls Rürup abgeschlossen. Für Cameron gleich mit.

Also machte ich es. Was hatte ich zu verlieren? Einen Job mit unfairen Provisionsmodalitäten und vergleichsweise schlechter Bezahlung, 85% nervige Arbeitskollegen (keine Beschwerden an dieser Stelle, Ihr gehört bestimmt zu den anderen 15%, sonst würdet Ihr das hier ja gar nicht lesen), ein langweiliges Kieler Leben mit peinlichen Weihnachtsfeiern und Fortbildungsveranstaltungen in Hannover? Hells no! Also überlegte ich mir ein ‚Geschäftsmodell für Menschen mit außergewöhnlichem Lifestyle, die diesen auch noch immer und überall kommunizieren möchten‘. Ihr habt’s gemerkt: der letzte Satz ist ja quasi die perfekte Umschreibung für Blogs und Social Media, jetzt müsste man das Ganze also nur noch etwas professionalisieren.

Aber wie wird man dann von einem freundlichen Kleinstadtblogger (und Lieblingskieler 2012) zu so einem blasierten Lackaffen, MC Winkel?

Das weiß ich nicht, das Ding ist nämlich: ich bin immer noch derselbe Chabo, der ich immer war. Ich möchte mich auch gar nicht verändern, weil ich mich so unnice nicht finde, was hierzulande ja leider nicht so gerne gesehen wird. Sich in seiner Mitte zu befinden und sich darüber dann noch öffentlich zu freuen, das darf man nicht. Erst recht nicht, wenn man der Herausgeber eines Online-Lifestyle-Magazines ist, welches sich größtenteils durch Werbung finanziert. So wie jedes Printmedium. Als Onliner – oder noch schlimmer – als Blogger hat man seine Schnauze zu halten und bleibt gefälligst bescheiden, außerdem brauchen wir dringend Regeln und Gesetze! Wobei Regeln und Gesetze ja noch zu ertragen wären, inzwischen löst man Probleme ja wieder durch Verbote, Null-Toleranz anstelle moderner Entwürfe und zusäztlichen Steuereinnahmen für den Staat (53 Mio. im ersten Jahr in Colorado, aber hier Null-Toleranz, wegnehmen und einsperren. Nur ein Beispiel, komplett aus dem Zusammenhang gerissen und doch repräsentativ).

Ich hatte diesen Traum. Um ehrlich zu sein habe ich ihn immer noch, ich lebe ihn sogar. Jetzt, in diesem Moment und auch schon seit fünf Jahren. Ich freue mich doch nur. Ich bin kein dämlicher Angeber, ich freue mich über die Scheiße, die ich in den mittlerweile 11 Jahren hier so aufgebaut habe, die mir ein Leben beschert, wie ich es gerade to the fullest zelebriere. Ich bin Ferris Bueller. Das ist meine Idee, mein Entwurf eines Lebens. Und ich höre erst auf, wenn ich Würstchenkönig von Chicago bin.
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[P.S.: es ist alles gut und es gibt/gab überhaupt keinen Anlass. Nur so mal wieder ein Status-Update.]

Kommentare

19 Antworten zu “Ferris 2.0 – Vom freundlichen Kleinstadtblogger zum blasierten Lackaffen (Kolumne)”

  1. Gilly sagt:

    Also so von Großstadtblogger zu Kleinstadtblogger: Mach das hier mal ruhig so weiter, wie du das aktuell machst und für richtig hältst. Ich mag das nämlich. So. *Thumbs up*

  2. die_schottin sagt:

    Ich freue mich für Dich! Es würde auch nicht funktionieren, wenn Du nicht Du selbst bliebest. Schade nur, dass Du inzwischen so wenig eigene Stories bloggst. Die vermisse ich. Grüße aus dem schönsten Teil Deutschlands

  3. Robert sagt:

    Ich muss sagen, dass ich mit der Kommerzialisierung damals abgewandert respektive nicht mehr vorbeigekommen bin. Früher war alles besser – oder entsprach zumindest mehr meinem Geschmack. Das ist der Lauf der Dinge. In jedem Fall meine Hochachtung, MC Winkel, dass du deinen Weg mit derartiger Chuzpe gehst. Chapeau.

  4. FrauvonWelt sagt:

    Hier, Herr blasierter Lackaffe MC Winkelsen, habense nen halbes Twix. Mit Ihnen teile ich immer noch am liebsten.

    Herzlich und gerne
    Ihre FrauvonWelt

  5. cindicindi sagt:

    Also ich find’s grossartig, was Sie da machen, Herr Winkelsen. Keep it up!

  6. Marcel sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich nicht mehr ganz so häufig bei dir gucke, wie früher mal. Das liegt daran, dass die Reiseberichte oder auch der Kram, den du mir diversen Luxuskarren abziehst, ein leichtes Stechen in meiner Neidgegend verursacht. Da ich mich selbst nicht quälen will, guck ich halt weniger.

    Nein – quatsch: Ich gönne dir deinen Erfolg und ich kann mir dich als Type auch gar nicht in so einem 9till5-Job vorstellen. Ich kann mich selbst in diesem 9till5-Szenario auch nicht ertragen aber ich habe Familie und muss halt eine gewisse, solide Basis bringen. Außerdem bin ich ein Schisser und hätte mir eine Selbstständigkeit nicht zugetraut. Noch nicht. Aber später vielleicht.

    Insofern bleibt mir eigentlich nur, dir zu gratulieren: Du machst, worauf du Bock hast. Du kriegst da auch noch Geld für und bist dabei ein netter Lackaffe geblieben. Auf die nächsten 1000 Jahre Winkelsen.

    (Wobei ich mir gerade überlege, wie lange man altersmässig den „Fresh“-Ferris bringen kann, ohne dass es albern wird) Wie sieht dein Plan für ü50 aus? :)

  7. Nils sagt:

    Keep up the good work MCW!

  8. Daniel sagt:

    Ich kann mich dem Gilly nur anschließen. So und bitte nicht anderes!

  9. MC Winkel sagt:

    @Gilly: Danke, Gilly! Hoffentlich sieht man sich bald mal, einige Leude vom WHUDAT-Personal kennst Du ja inzwischen schon persönlich! :)
    @die_schottin: Wg. der Schreibfaulheit gerade: das hatte ich neulich auch schon einmal jmd. erzählt. Ich muss ja auch mal wieder leben, um etwas zu erzählen zu haben. Ich möchte nicht zum 200sten Mal von Supermarkt-Erlebnissen und/oder Krankheiten schreiben, aus dem Alter bin ich leider jetzt wirklich raus. :) Aber wird wieder mehr, versprochen…
    @Robert: Danke! Ich hoffe, Du verfolgst mich noch im Feed-Reader? Dann bekommst Du ja auch mit, wenn sich wieder etwas ändert/ich mehr schreibe. We’ll see!
    @FrauvonWelt: Vielen Dank, den nehme ich zwar an, aber ich kann das nicht essen! :) #lowcarb
    @cindicindi: Dankeschön!
    @Marcel: … genau deshalb ja auch dieser Beitrag – ich möchte ja nicht neidisch machen, ich möchte, dass die Leude sich mitfreuen. Aber ich kann durchaus verstehen, dass das nicht immer klappt. Wenn ich Leser statt Autor wäre, … alles würde ich garantiert auch nicht feiern (können). :)
    Und wg. der Ü50-Planung: so weit schaue ich ja nie voraus, ich denke auch, dass das ein Erfolgsgeheimnis ist. Was soll ich mich heute den ganzen Tag verrückt machen, was später einmal ist?! Immer nur Angst und Unsicherheit und Easiestwayout – die Scheiße mach‘ ich nicht mit! Das ist nur das, was die Bild-Zeitung einem tagtäglich einredet. #angsthasstittenundderwetterbericht
    @Nils: Danke, Mann!
    @Daniel: Dope, höre ich gerne. Danke.

  10. Folker Mienkus sagt:

    Emser, mach bloß so weiter ! Alles richtig gemacht und da ich dich zum Glück sogar persönlich kenne, sage ich es gerne immer wieder „alles normal maken“ – bleib so wie du bist – ich finde es toll und werde nicht müde deinen Blog zu lesen – alles gut !!!!

  11. Sven sagt:

    Lass dir gesagt sein, dass du unter deinen Lesern durchaus auch Spießer hast. So mit Häuschen mit Garten und mit Kindern und Familienkutsche und so. Eben richtig boring. Aber lass dir auch gesagt sein wie geil das mit seinen Jungs zu diskutieren ob Motorräder mit 100 PS untermotorisiert sind und ob es peinlich ist einen Mustang mit vier Zylindern zu fahren. Wenn deine Frau dann ein Studium beginnt während andre in ihrem schon von der Rente träumen und du es dir selbst Spaß macht einen Holländer an der laotischen Grenze zu dizzen weil er sich über das Schmiergeld aufregt, dass er zahlen muss. Man muss eben immer das Beste aus seinem Leben machen. Also mach weiter so. Schließlich brauch ich, wenn abends vor Glotze abhänge, was vernünftiges zu lesen.

  12. Jens sagt:

    Immer noch ein großer Fan von dir – gutes Vorbild.
    Ich stecke noch zwischen 2009 und 2010 fest ;)

    Beide Daumen hoch.
    The question isn’t „what are we going to do,“ the question is „what aren’t we going to do?“

  13. Stefan sagt:

    Moin MC,

    also ich kommentiere hier vllt das 5x, aber ich bin seit nahezu Tag 1 dabei (solange lese ich nur noch DonDahlmann) und mit der Entwicklung des Blogs hatte ich hier und da auch gehadert, finde aber du bist einer der wenigen die den Mix aus „Werbung“ und persönlichem und interessanten (Rapshit, anyone?!) Content raus hat. Viel cooler kann man die Kohle außerdem nicht verdienen (Mercedes, Reisen etc. – wer anderes sagt ist ein Hater) und hoffe das du auch noch die nächsten 10 Jahre dein Zeug hier rausballerst! In dem Zuge freue ich mich zu wissen das man mit 40 auch noch guten Gewissens HipHop hören kann! (PS: Wo warst du beim D’Angelo Konzert in Köln?!?!)

  14. MC Winkel sagt:

    @Folker Mienkus: … jo, Danke Dir, Folker!
    @Sven: Das weiß ich doch, daher habe ich bei facebook auch einen kleinen Disclaimer drunter geschrieben: „Disclaimer: natürlich habe ich aber nichts gegen einen „herkömmlichen Lebensentwurf“, ich akzeptiere Alles. Ist halt nur einfach nichts für mich.“ – und meine Freunde sagten, ich soll das mal rausnehmen, würde das Pposting abschwächen. Ich erwähnte daraufhin, dass ich das lieber stehenlassen wollen würde, weil „Ich kenne Menschen, die nicht so gut im Differenzieren sind und sehr schnell Dinge persönlich nehmen, daher sag‘ ich’s lieber doppelt.“ – aber das nur am Rande. Ich pass also schon auf, nicht zu überheblich rüberzukommen. Ich weiß ja, dass mein Job ein Privileg ist und ans Karma glaub‘ ich auch. Ich meine das aber auch so, ich akzeptiere Alles. Bis auf die, die sich immer über ihr Leben beschweren und nichts verändern. Sonst wirklich ALLES! Hauptsache, der Mensch ist glücklich, I mean that.

  15. MC Winkel sagt:

    @Jens: … hehe, nice, Danke Jens. Jo, genau. Und nie unter wert verkaufen, Kollege Blogger. :) (ich kenne Deine Preise nicht, ich mein das generell)
    @Stefan: Wow, was für eine Ehre. Wirklich dickes Dankeschön! Mit dem Don war ich erst im Januar in Vegas, saßen am (vor)letzten Abend zusammen am Tisch, das war die Nacht, … Du weisst schon. :) (Hat er aber nichts mit zu tun, just sayin‘!). Also nochmal DANKE und klar, mit 40 geht das erst los. Mit 50 mache ich das hier auch noch, sag‘ ich mal so. Und da schließt sich der Kreis, weil doch auch @Marcel fragte, was ich dann vorhabe: weiterhin Mens Fashion, nur zusätzlich für 50jährige (wie mich, dann). Die meisten 50-70jährigen kleiden sich leider viel zu oft viel zu schlecht, dabei könnten sie immer noch ein gutes Leben haben. Inklusive Ficken, das hab‘ ich jetzt nicht gesagt, aber ist doch so. :) Und D’Angelo wäre ich natürlich nach Hamburg gefahren, aber war da leider in Atlanta. Hat mich übrigens ECHT geärgert, das hätte ich mir wirklich gerne live angesehen. Aber war wohl gut, wie man so hört…

  16. Nico sagt:

    und am Ende musst Du dann doch den Wagen aufbocken und den Rückwärtsgang einlegen. :p

  17. Stefan sagt:

    Übertreibe nicht, war einer der besten Konzerte der letzten Jahre. D`Angelo hat es noch drauf – bei „Lady“ oder „How does it feel“ waren die Fenster dann vollständig beschlagen….

  18. singhiozzo sagt:

    Hier der, der den Emser „neulich schon auf das angesprochen hat“, was die Schottin meinte! ;-) Natürlich klingt das ewige „früher fand ich hier alles cooler, persönlicher etc“ immer blöd. So soll es auch nicht gemeint sein. Es ist nunmal logisch, dass man ab dem Moment, an dem man sich aus der finanziellen Sicherheit des festen Angestelltenverhältnis raus in die Selbständigkeit wagt, etwas mehr Stoff geben muss. Lustige Zoten über die Kollegen von früher, Videos über das eigene Badezimmer und so weiter bringen am Ende des Monats keine Kohle aufs Konto, lesen sich aber natürlich extrem gut.
    Auch ich muss zugeben, dass ich bei weiterm weniger auf deinem Blog unterwegs bin als früher (guckt nach, früher hab ich beinahe jeden Post kommentiert). Das hängt aber zum großen Teil mit meinem eigenen Leben zusammen. Ich mag deine Reise/Carporn Vlogs und die persönlichen Kolumnen am liebsten und freue mich umso mehr, wenn mal wieder sowas online geht.
    Du hast meinen größten Respekt für das, was du mit whudat erreicht hast. Es gibt wenig geileres, als seine Knete unter anderem mit Reisen und geilen Karren zu verdienen.
    Mach einfach so weiter wie bisher. Dabei werden alte Leser wegfallen, neue dazukommen und natürlich auch welche bleiben. Ich gehöre zu den letzteren, nur eben seltener als früher!

    PS: Alter, außerdem bin ich nur dank dir stolzer Besitzer eines unglaublich bequemen Onesies! Onepiece FTW!

  19. SirDregan sagt:

    Hey MC,

    ich hab dich seit den frühen Tagen gelesen und wir haben uns auch damals bei der Bloglesung in Berlin gesehen, als das ganze noch etwas „undergroundiger“ war ;)
    Aber ich muss auch sagen, seit hier so viel Rasierschaumcommercial und Lifestylemodelshizznit gepostet wird schau ich auch nur noch alle paar Wochen rein und suche nach neuen Storys von dir oder nehme mir ein paar Musiktips zum hören (danke dafür!).
    Ich fand den Blog früher so sehr viel sympathischer. Man siehts auch an den Kommentaren hier – das meiste Feedback kommt zu deinen Stories die nicht werbegefüllt oder Promocontent sind.

    Aber ich gönns dir, Dicker. Du bist deinen Weg gegangen und hasts geschafft. Ich probier das ganze etwas anders und bin noch nicht da, wo ich hinwill. Deshalb: Großer Respekt vor deinem Mut und herzlichen Glückwunsch zum Erfolg.
    Hast es definitiv verdient. Nur schade das es leider nur mit so viel Werbecontent geht.

    Viele Grüße aus Franken
    Benny

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