Die Autobiographie eines Yogi: Eine Reise zur Quelle des Bewusstseins // Paramahansa Yogananda

Die Autobiographie eines Yogi

Im Jahr 1946 landete ein Buch in der westlichen Welt, das eine stille Explosion auslöste. Wissenschaftler, die es lasen, verstummten plötzlich vor Staunen. Viele Philosophen begannen sogar, ihre Karrieren grundlegend zu überdenken. Es handelt sich um „Die Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda (Link). Dieses Werk ist weit mehr als eine einfache Lebensgeschichte. Steve Jobs las dieses Buch jedes Jahr seines Erwachsenenlebens konsequent. Es war das einzige Werk auf seinem iPad, als er schließlich verstarb. George Harrison behauptete sogar, dass es für ihn persönlich alles veränderte. Auch Elvis Presley studierte die Zeilen bis in seine letzten Lebensjahre hinein. Doch was macht dieses Werk so brisant für unser herkömmliches Weltbild? Es rüttelt an den Grundfesten unserer materiellen Realität.

Die Autobiographie eines Yogi – Dokumentation des scheinbar Unmöglichen

Yogananda präsentierte Phänomene, die jeden rationalen Rahmen der modernen Physik komplett sprengen. Er berichtete von Bilokation und Menschen, die Jahrzehnte ohne jegliche Nahrung überlebten. Diese Berichte wurden oft von skeptischen Ärzten untersucht und offiziell verifiziert. Er beschrieb Yogis, die während der Meditation einfach vom Boden abhoben. Besonders eindringlich ist der Bericht über einen verstorbenen Körper. Dieser zeigte 20 Tage nach dem Tod keinerlei Anzeichen von Verwesung. Ein Bestattungsunternehmer bestätigte dies sogar in einem notariell beglaubigten Brief. Das Time Magazine berichtete damals ebenfalls über diesen Vorfall. Yogananda lieferte diese Berichte jedoch nicht als bloße Wundererzählungen ab. Er präsentierte sie wie ein Wissenschaftler seine Forschungsergebnisse. Daher wirkte das Buch auf viele Leser so schockierend real.

Die alte Wissenschaft der Siddhis

Es handelt sich um die Evidenz einer präzisen Wissenschaft der alten Weisen. Diese wurde bereits vor 2.000 Jahren von Patanjali in den Yoga-Sutras kodiert. Patanjali beschrieb Levitation oder Bilokation mit derselben Sachlichkeit wie das Atmen. Diese Fähigkeiten nennt man Siddhis. Sie sind laut den Schriften unvermeidliche Ergebnisse einer tiefen Praxis. Die physische Realität reagiert schlichtweg auf das geschulte Bewusstsein. Wenn die innere Welt korrekt aktiviert wird, erschafft sie die äußere Welt. Das ist die Kernbotschaft, auf die fast alle alten Traditionen hinweisen. Von Indien bis Ägypten finden wir diese Erkenntnisse in verschiedenen Richtungen wieder. Die Siddhis sind dabei jedoch nur ein interessanter Nebeneffekt, die wahre Entdeckung ist die fundamentale Beziehung zwischen Geist und Materie. Hier liegt der Schlüssel zur Meisterschaft.

Das Geheimnis der freien Energie

Um diese Kräfte zu verstehen, muss man sich mit der freien Energie befassen. In den Yoga-Sutras spricht Patanjali von den acht Gliedern des Yoga. Diese existieren gleichzeitig wie die Glieder eines lebendigen Körpers. Ein zentrales Element ist dabei das Pranayama, also die Lenkung der Lebensenergie. Normalerweise fließt die Lebenskraft des Menschen unkontrolliert nach außen. Sie wird in den Sinnen oft verschwendet oder sogar missbraucht. Die Praxis des Kriya Yoga kehrt diesen energetischen Fluss jedoch um. Die Energie wird mental in den inneren Kosmos geleitet. Dort verbindet sie sich mit den feinstofflichen Energien der Wirbelsäule. Stagnierende Energie erschafft nämlich immer eine stagnierende Realität. Wenn Sie sich festgefahren fühlen, liegt das meist an energetischen Blockaden. Man muss lernen, den Fluss wieder zu aktivieren.

Energetischen Stillstand effektiv überwinden

Das Leben ist ein ständiger Prozess des Werdens und der Evolution, nichts in der Natur bleibt jemals statisch oder unbeweglich. Sobald die Energie wieder frei fließt, lösen sich meist auch äußere Probleme. Um diese Energie effizient zu nutzen, müssen wir drei Ebenen beherrschen. Wir unterscheiden die physische, die mentale und die spirituelle Ebene.

  • Die physische Ebene: Hier geht es um Asanas (Körperhaltungen), Ernährung und Bewegung. Der Körper fungiert als Antenne. Durch korrekte Ausrichtung wird er empfänglich für die richtigen Frequenzen. Interessanterweise ist es oft nicht die strikte Dogmatik einer Diät, die Heilung bringt, sondern das Loslassen von Stress. Stress ist der größte Killer und blockiert den Energiefluss massiv.
  • Die mentale Ebene: Unsere Gedanken bestimmen den Zustand unseres Körpers. Wenn wir uns ständig auf das konzentrieren, was wir nicht wollen, oder auf Probleme fixiert bleiben, erzeugen wir Widerstand. Das Ego liebt die Komfortzone, weil das Unbekannte das Risiko des Scheiterns birgt. Doch wir fühlen uns am lebendigsten, wenn wir das Unbequeme suchen und uns auf das konzentrieren, was wir wirklich erschaffen möchten.
  • Die spirituelle Ebene: Hier nutzen wir energetische Übungen, um das System zu reinigen. Eine einfache Technik besteht darin, durch den Atem Energie gleichzeitig aus der Erde nach oben und aus dem Himmel nach unten zu ziehen. Dieser Wechselstrom erzeugt ein elektromagnetisches Feld – Ihre Wirbelsäule wird zum Draht, durch den die Energie fließt. Ein solches Feld zieht Ziele an und macht Sie attraktiv für die Realität, die Sie manifestieren möchten.

Wer diese Technik beherrscht, superchargt sein gesamtes biologisches System. Man wird quasi zu einem Magneten für die gewünschten Umstände. Es ist eine biologische und gleichzeitig esoterische Wissenschaft. Man nutzt die Naturgesetze auf eine höhere Weise.

Innere gegen äußere Intention

Ein entscheidender Punkt ist das Verhältnis zwischen Bemühung und Loslassen. Wir unterscheiden hierbei zwischen innerer und äußerer Intention. Die innere Intention ist unser persönlicher Wille. Wir versuchen oft, Dinge durch harte Arbeit zu erzwingen. Die äußere Intention ist dagegen die Kraft, die Dinge geschehen lässt.

Yoga bedeutet in der Übersetzung eigentlich „Einheit“, ebenfalls in „Die Autobiographie eines Yogi“ beschrieben. Das Ziel ist es, die Grenze zwischen diesen beiden Intentionen zu löschen. Erfolg stellt sich immer dann ein, wenn wir uns fokussieren. Gleichzeitig müssen wir aber das Ergebnis komplett loslassen können. Je mehr wir ein Ziel mit Bedürftigkeit verfolgen, desto mehr Widerstand erzeugen wir. Wenn wir jedoch die Handlung an sich lieben, geschieht das Wunder. Wir treten aus dem Weg und lassen das Leben fließen.

Die Philosophie des Michael Jordan

Ergebnisse werden auf diese Weise zu angenehmen Nebenprodukten. Michael Jordan gab einmal einen sehr wertvollen Rat dazu, er sagte einem jungen Fan: „Verliebe dich einfach in das Spiel.“ Wer das Spiel liebt, hört nämlich auf, die Stunden zu zählen. Ein Mensch, der gerne geht, schafft problemlos tausend Meilen. In jeder Tätigkeit sollten wir daher den spielerischen Aspekt suchen. Wenn wir Fähigkeiten entwickeln, statt nur auf den Profit zu schielen, fließt die Energie – das gilt für den Handel, das Marketing oder die Kunst gleichermaßen. Man sollte niemals nur darauf schauen, was man noch nicht erreicht hat. Viel wichtiger ist der Gewinn an Erfahrung aus jedem vermeintlichen Scheitern. Winston Churchill wusste bereits, dass Erfolg aus unermüdlichem Enthusiasmus besteht. Begeisterung ist der Treibstoff der Manifestation.

Die Autobiographie eines Yogi – Der indirekte Weg zum Erfolg

Oft ist der indirekte Weg überraschenderweise der schnellste Pfad. In der Physik zeigt die Kurve der Brachistochrone dieses Prinzip deutlich. Eine Kugel legt auf einer geschwungenen Bahn die Strecke schneller zurück. Auf einer geraden Linie wäre sie merkwürdigerweise langsamer am Ziel. So sind auch Hindernisse in Ihrem Leben oft Teil des Weges. Das Ego sieht nur Blockaden, doch das Universum plant effizient, sobald man den Prozess dem Göttlichen übergibt, erreicht man das Ziel. Wer erfolgreich sein will, muss lernen, richtig mit Fehlern umzugehen. Erfolg entsteht aus der perfekten Balance zwischen Fokus und Hingabe. Ein entscheidender Faktor ist hierbei jedoch der radikale Identitätswechsel. Man muss die Identität der Person annehmen, die bereits am Ziel ist, dies verändert die Ausstrahlung sofort.

Der Wandel der eigenen Identität

Man muss sich von alten gesellschaftlichen Konditionierungen konsequent lösen, denn nur wer sich bewusst neu erschafft, gewinnt die volle Meisterschaft. Viele Menschen stecken in einer Identität fest, die ihnen auferlegt wurde. Sie leben das Leben ihrer Eltern oder erfüllen fremde Erwartungen. Wahre Freiheit beginnt jedoch mit der bewussten Wahl des eigenen Seins. Dieser Prozess des Identitätswechsels ist der Schlüssel zur Manifestation. Wenn man sich wie die Version 2.0 seiner selbst verhält, folgt die Realität. Es ist kein hohles Positiv-Denken, sondern eine tiefgreifende energetische Neuausrichtung. Wer diese Prinzipien versteht, wird zum Schöpfer. Man hört auf, ein Opfer der Umstände zu sein. Stattdessen beginnt man, die Welt aktiv durch das Bewusstsein zu gestalten. Das ist die höchste Form der menschlichen Freiheit.

Die Autobiographie eines Yogi: Eine Reise zur Quelle des Bewusstseins

Kommentare

Die Kommentare sind geschlossen.