WHUDAT in Chile #Chiletrip Teil 2 – Wunderschönes Patagonien, ein waschechter Gaucho und das Ende der Welt (75 Pictures)

Im zweiten Teil meiner Chile-Reise geht es mit einigen Zwischenstopps ganz tief in den Süden – sozusagen ans Ende der Welt. Erster Halt: Coihaique. Das liegt ca 2000 km!!! von Santiago entfernt. Zu Fuß wären das über 400 Stunden. Kann man machen, muss ich aber nicht. Also nichts wie rein in den nächsten Flieger und erstmal schön Champagner schlürfen und die herrliche Aussicht aus dem Flugzeugfenster genießen. Coihaique, Hauptstadt der Región de Aysén mit knapp 45.000 Einwohnern, ist ein ziemlich friedliches, verschlafenes Nest, wartet aber mit einer unglaublichen Landschaft und ungemein gastfreundlichen Menschen auf. Das ist mir ohnehin in Chile besonders neben den umwerfenden Eindrücken im Gedächtniss geblieben: die Natürlichkeit, Offenherzigkeit und Geselligkeit der chilenischen Bevölkerung. Und auch wenn mein Englisch nicht perfekt ist und mein Spanisch ausreicht, um ein Bier zu bestellen und um zu fluchen, so habe ich mich nie ausgeschlossen oder unverstanden gefühlt. Ich weiß nicht, ob es an der Einfachheit des dortigen Lebens liegt, an der erzwungenen Entschleunigung oder an der fast erdrückenden Schönheit der Natur, die einen umgibt, aber die Menschen in Chile und besonders in Patagonien haben mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mein Hirn und mein Herz für die wirklich wichtigen Dinge im Leben erneut geöffnet. Und obwohl diese Reise ziemlich anstrengend war, so war ich doch schon lange nicht mehr so ausgeglichen und entspannt. Dazu beigetragen hat natürlich auch das unglaublich lecker zubereitete Essen. :) Nachdem wir in Coihaique im El Reloj eingecheckt hatten, konnte ich mich mal wieder an einem Pisco Sour (ab sofort mein Lieblingsgetränk) und leckeren Kleinigkeiten erfreuen. Ziemlich heftig im Geschmack und Geruch, aber eine wahre Offenbarung: roher Lammschinken! Mehr fantastische Eindrücke gibt es nach dem Jump!

I do not know if it is because of the simplicity of life there, the forced deceleration of time or because of the almost overwhelming beauty of nature that surrounds you, but the people of Chile and especially in Patagonia have brought me back to earth with a bump and reopened my brain and my heart for the really important things in life . And even though this trip was quite tiring, I felt so balanced and relaxed.


Drama-Lama gesichtet in Coihaique.


Unser Fahrer Hugo mit seiner Frau, stolz wie Oscar vor seinem Haus.


Ok, das ist echt stereotypisch Chile bzw. Südamerika, fehlt nur noch die Panflöte.


Diese Leckerei müsst ihr probieren, gibt es an jeder Straßenecke. Frittierte Fladen aus Maismehl mit scharfer Soße, Zwiebeln und Koriander. Der Knaller.

Das „El Reloj“ war ursprünglich ein Lagerhaus, überrascht aber im Inneren mit einer wunderschönen, gemütlichen, rustikalen und nicht zu kitschigen Einrichtung und vor allem einer fantastischen Küche und einer hervorragenden Weinauswahl. Ich war extrem erstaunt, da das Hotel von aussen eher schlicht daherkommt. In der Innenstadt selbst gibt es ein paar interessante Geschäfte und Restaurants.

Wer Ruhe sucht ist in Coihaique richtig. Abends kann man aber auch sehr nett ein Bierchen trinken und eine wirklich abgefahrene Pizza mit Lammfleisch essen. Besonders das Mamma Gaucha kann ich euch ans Herz legen. Neben der besagten Pizza gibt es hier auch mehrere Sorten selbstgebrauten Bieres zu probieren. Kann ich euch echt wärmstens empfehlen! Der Shit!

Die Gegend um Coihaique oder auch Coyhaique ist ausserdem aufgrunde seiner gut ausgebauten Strassen der perfekte Ausgangsort um Nordpatagonien unsicher zu machen. In der Nähe befindet sich der Nationalpark Cerro Castillo, aber vor allem interessant: Chiles größter See, der Lago General Carrera. Smaragdgrünes, klares Wasser vor einer fantastischen Bergkulisse und natürlich das Highlight: die Marmorkapellen. Ein Abstecher zu den Catedral de Mármol muss umbedingt sein, wenn ihr in der Nähe seid. Dazu muss ich gar nicht viel sagen, schaut euch einfach die Bilder an. Ich war schier überwältigt und sprachlos. Teilweise stehen die wilden Felsformationen nur noch auf filigranen Säulen. Das klare Wasser des Sees im Zusammenspiel mit der untergehenden Sonne ergeben ein unglaubliches Schauspiel.


Mit dem Boot geht es in weniger als 5 min zu den Marmorkapellen.


Wie im Märchen.


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Kommentare

5 Antworten zu “WHUDAT in Chile #Chiletrip Teil 2 – Wunderschönes Patagonien, ein waschechter Gaucho und das Ende der Welt (75 Pictures)”

  1. Tim Taentzscher via Facebook sagt:

    super duper nice

  2. mark sagt:

    Wow man. Must have been an amazing trip!

  3. Oliver sagt:

    „…die Menschen in Chile und besonders in Patagonien haben mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mein Hirn und mein Herz für die wirklich wichtigen Dinge im Leben erneut geöffnet. “

    „Ich bin für immer verdorben.Ab jetzt nur noch Business.“

    No comment …

  4. Ivi sagt:

    @Oliver: Anleitung zum Glücklichsein:

    1. Do not take life too seriously. You will never get out of it alive.

    2. Don’t waste your time with explanations: people only hear what they want to hear.

    3. Pommes mit Mayo

  5. MC Winkel sagt:

    @Ivi: Ah, jetzt hast Du unseren Stamm-Nörgler an der Backe?! Enjoy. :) Weisst ja, nä.

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