„Welcome Elsewhere“ – Surfing Film with Craig Anderson

Die ersten Zeilen, die man über Craig Anderson im “Surfer Wiki” findet, sagen viel über den Australier: Willowy goofyfoot freesurfer called “the premier stylist of his generation”. Also in etwa: schlaksiger goofyfoot Freesurfer, führender Style-Surfer seiner Generation. Diesen Ruf hat sich Anderson in den letzten Jahren hart erarbeitet. Zu Beginn seiner Karriere versuchte Anderson sich auch bei Contests. Dort kam sein Style, der oft locker und légère statt konzentriert und dynamisch wirkt, weniger gut an. Die Ruhe und Gelassenheit, die Craig Anderson auf dem Brett  ausstrahlt, verbunden mit starken Skills in der Luft, brachte ihm aber bald den Durchbruch und mit Quicksilver einen namhaften Sponsor. Für ein Video stellte ihn Filmemacher und Desillusion Magazine Chefredakteur Sebastien Zanella einmal als Surfer mit unvergleichlichem Style und Ästhetik vor. Und als eines der besten Dinge, die dem Surfen in den vergangenen Jahren passiert seien.

Schon 2011 war Craig Anderson im von Kai Neville produzierten Films „Lost Atlas“ zu sehen. Der von Journalist Travis Ferre als „der Guy Ritchie des Surfing“ beschriebene Filmemacher ist der Sohn eines Surf-Shop-Besitzers und hat sich seit seinem Durchbruch mit „Modern Collective“ (2009) auf klare, helle Aufnahmen spezialisiert. Er spielt viel mit Vorder- und Hintergrund und sein Mut zu schnellen, schemenhaften Soundtrack-Cuts, bei denen er den Zuschauer im Takt eines Maschinengewehrs mit Bildern beschießt, zählt zu seinen Signature Skills. Dieser Look brachte ihm unter anderem zwei Surfer Poll Awards für den Film des Jahres und die weltweite Anerkennung der Surfszene ein.

Sein außergewöhnliches Skillset zeigt Kai Neville auch in seinem neuesten Werk, für das er sich mit Craig Anderson zusammengetan hat. In „Welcome Elsewhere“ werden die letzten Stationen des Freesurfers rund um den Globus zu einem Film, der dem Zuschauer die Liebe zum Surfen bildstark und emotional vermittelt. Gedreht wurde unter anderem in Australien, Tahititi und Indonesien. „Ich mag es, wie schwer die Spots zu erreichen sind. Ich mag das Mystische der Wüste. Ich mag es im Dschungel zu sein“, erklärt Craig Anderson seine Leidenschaft für abgeschiedene Spots und die Natur. Für Freunde des Surfsports bietet „Welcome Elsewhere“ erstklassiges Anschauungsmaterial in Sachen Stylesurfing. Die Arbeit von Kai Neville spricht wie immer für sich. Bei uns löst der Clip direkt Fernweh aus. Ein Bedürfnis nach Meer, Surfen, Sonne, Natur und Reisen – raus in die Wellen, rauf auf´s Brett!

EVERYTHING, EVERYONE, EVERYWHERE, ENDS.

Clip:

[vimeo]https://vimeo.com/151367434[/vimeo]

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