soulquarians Archive - WHUDAT
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Yaya Bey – „Fidelity“: Ein Plädoyer für die heilende Kraft der Vergänglichkeit
Yaya Bey hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Verlust auseinandergesetzt. Nach dem Tod ihres Vaters, Grand Daddy I.U. von der legendären Juice Crew, widmete sie ihm das Album „Ten Fold“. Auch auf dem Nachfolger „do it afraid“ schwang die Trauer unterschwellig mit, verborgen unter jazzigen Melodien. In einem Hotelzimmer in Miami kam schließlich die Erkenntnis: Es… Weiterlesen
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GENA: Liv.e und Karriem Riggins zelebrieren auf „The Pleasure Is Yours“ die Kunst der Abgrenzung
Die meisten Menschen lernen in ihrem Leben zuerst, wie man nett ist, bevor sie lernen, gütig zu sein. Nett zu sein bedeutet oft, Unbehagen wegzulächeln, zuzustimmen, obwohl man innerlich den Kopf schüttelt und Dinge laufen zu lassen, weil die Alternative unhöflich wirken könnte. Gütig zu sein ist dagegen deutlich schwerer. Es erfordert, dass man meint, was man sagt, und sagt,… Weiterlesen
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Goodbye, D’Angelo – Der Mann, der uns das Fühlen beibrachte
Goodbye D’Angelo: Ein persönliches Tribute zum Tod von Michael Eugene Archer (1974–2025) Der Anfang einer Liebe: „Brown Sugar“ im Vorbeigehen Ich erinnere mich genau: Irgendwo lief dieses Stück – „Brown Sugar“. Ich blieb stehen, wusste sofort, dass das etwas ganz Besonderes war. Ich kannte den Künstler nicht, aber der Groove, diese Wärme, die Soulfulness – das war neu. Am Kieler… Weiterlesen
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Dijon veröffentlicht „Baby“: R&B zwischen Chaos, Intimität und experimenteller Freiheit
Mit „Absolutely“ legte Dijon 2021 ein Debüt vor, das intime Wohnzimmer-Atmosphäre mit musikalischer Radikalität verband. Sein Nachfolger „Baby“ erweitert diesen Ansatz ins Extreme. Wo „Absolutely“ noch nach einer Session am Küchentisch klang, entfaltet „Baby“ von Dijon ganze Räume, die sich stetig wandeln – von warmem Sonnenlicht bis zu grellem Neon. Überraschend ohne Singles veröffentlicht, markiert das Album eine konsequente Weiterentwicklung…. Weiterlesen
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Reginald Omas Mamode IV – „Rivière Noire“ // Ein Album im Herzen des Soulquarians Spirit
Das neue Album von Reginald Omas Mamode IV, „Rivière Noire“, ist eine faszinierende Weiterentwicklung des Künstlers, der tief in seiner musikalischen Tradition verwurzelt ist. Der britisch-mauritische Sänger, Produzent und Musiker bietet auf diesem Album eine Reise durch eine Vielzahl von Stilen. Stile, die von Hip-Hop und Jazz bis hin zu Afro, Soul und Sega reichen. Reginald Omas Mamode IV –… Weiterlesen
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Wie A Tribe Called Quest den Hip-Hop für immer veränderten
Mit People’s Instinctive Travels and the Paths of Rhythm legte A Tribe Called Quest 1990 nicht nur ihr Debütalbum vor, sondern schrieb gleichzeitig Musikgeschichte. Es war ein leiser, aber revolutionärer Einstieg. Kein überzogenes Ego, kein Gangsta-Image. Stattdessen: Leichtigkeit, Jazz, Verspieltheit und ein neues Selbstverständnis in der Sprache des Hip-Hop. Dieses Album war der Auftakt einer Trilogie, die mit The Low… Weiterlesen
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Steve Spacek – „Blue Room“: Ein zeitloses Kleinod aus dem Studioarchiv ft. Common, Ledisi, Q-Tip, Raphael Saadiq
Mit Blue Room veröffentlicht Steve Spacek ein Herzensprojekt, das über zwanzig Jahre gereift ist. Die vier Tracks der EP stammen ursprünglich aus Sessions in Raphael Saadiqs legendärem Blakeslee-Studio in Los Angeles – einem Ort, an dem sich einst Größen wie Common und Q-Tip die Klinke in die Hand gaben. Was lange als „zu unfertig“ galt, erstrahlt nun in neuem Glanz…. Weiterlesen
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D’Angelo und das Meisterwerk „Voodoo“ – Eine tiefgehende Analyse
Am 25. Januar 2000 veröffentlichte D’Angelo sein zweites Album Voodoo, ein Werk, das nicht nur die Musikwelt eroberte, sondern auch Jahrzehnte später weiterhin als ein Meisterwerk gilt. In dem Video „Voodoo: How D’Angelo Created a Masterpiece“ wird das Album in seiner vollen Tiefe ergründet. Es geht nicht nur um Verkaufszahlen oder den Einfluss auf spätere Künstler, sondern vor allem darum,… Weiterlesen
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Bilal performt mit Questlove, Common und Robert Glasper „Something To Hold“ live im Glasshaus NY
Der Grammy-prämierte Künstler Bilal präsentierte im Dezember 2023 ein unvergessliches Konzert im Glasshaus in Brooklyn. An diesem besonderen Abend, der als „Live at Glasshaus“ festgehalten wurde, standen ihm keine Geringeren als Questlove, Common, Robert Glasper und Burniss Travis zur Seite. Besonders herausragend war ihre Performance des Songs „Something To Hold“, ein Titel aus Bilals unveröffentlichtem Album „Love For Sale“ von… Weiterlesen
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Aufschlüsselung des unterschätztesten Albums von J Dilla: Slum Village – „Fantastic“
Die Musikwelt hat J Dilla immer für seine Arbeit mit Künstlern wie Common, Erykah Badu, The Roots, A Tribe Called Quest und De La Soul gelobt. Seine Soloalben, insbesondere das heute wohl bekannteste Werk „Donuts„, sind ebenso beeindruckend wie einflussreich. Doch es gibt ein Album, das in den Diskussionen über Dilla oft übersehen wird. Oder besser gesagt, zwei Alben. Es… Weiterlesen


