Musikvideos: Josh Osho ft. Ghostface Killah „Redemption Days“ | Olli Banjo & Kool Savas „Schritter vor der Tür“

Josh Osho. Vergisst man so schnell auch nicht den Namen. Vor allen Dingen hat der Typ aber auch eine Wahnsinns-Stimme und dieser Track hier namens „Redemption Days“ wurde von Ghostface gefeatured und spielt in … New York City Baby (guckt mal genau hin, einige Spots habt Ihr in meinem letzten Vlog vermutlich ebenfalls gesehen). Und dann tatsächlich mal etwas von Banjo & Savas hier; was die da technisch wieder vor’s MIC gebracht haben: überirdisch. Vor Allem Banjo, mehr geht eigentlich nicht. Trotzdem nervt diese autogetuned’te Hook big time, muss das denn immer noch? Hatte L-Luv gerade Zeit? Kinnings…!Trotzdem, beide Clips gucken:


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[Osho via, OB&KKS via]

Kommentare

6 Antworten zu “Musikvideos: Josh Osho ft. Ghostface Killah „Redemption Days“ | Olli Banjo & Kool Savas „Schritter vor der Tür“”

  1. Simon sagt:

    Also ich bin ja nicht immer mit deinen Videovorstellungen hier zufrieden, aber die beiden habens in sich. Gefällt mir! :)

  2. DEXTER sagt:

    Schritte vor der Tür ist ja mal übergut gemacht!

  3. Electrolotion sagt:

    … Banjo is beste! ;-)
    Savas und Banjo: Die enfant terrible des deutschen Raps. Man kann die „Stimmlagen“ und die behandelten „Themen“ Scheisse finden, aber keiner in D hat technisch gesehen mehr drauf als die beiden. Banjo bräuchte mal nen neuen Produzenten, da mich dieses Digi-Synthi-Ding mittlerweile ziemlich nervt (er muss weg von zB. Roe Beardie/Headrush/Melbeatz).
    Mit nem dickeren Beat wäre Banjo auch charttauglicher, was er vorgibt nicht zu wollen – aber wollen sie nicht alle money & fame?
    Konzerte mit Banjo sind überawesome! Jeden Cent wert!

  4. Moe sagt:

    Muss mich hier auch mal zu wort melden, lese schon seit längerem deinen blog und schau mir eig auch immer die musikvideos an und saug mir die beattapes, meistens auch wirklich gute sachen dabei, aber manches geht echt nicht:

    Das erste Video ist doch mal kompletter fürs Radio produzierte Müll, kann mir doch keiner erzählen, dass ghostface killa dieses lied selbst feiert?!

    Und es mag ja sein, dass Savas und Banjo ‚technisch gesehen überirdisch‘ sind, aber dieser schlechte Beat, mit billigem synthiesound und autotune allerunterster schublade geht überhaupt nicht. Die Story, die sie einem auftischen ist meiner meinung nach sowas von uninteressant und langweilig. Haben Savas & Banjo nix mehr zu sagen? Jemand bricht ein (hat new era cap auf, also will er texte klauen, genau!) und klaut ihre ach so tollen Raps. Sind die paranoid?

    Alle 2 Monate denke ich mir, dass ich mir mal neuen deutschen Hiphop anhören könnte, aber jedes mal werde ich immer wieder von neuem enttäuscht, dass da niemand ist, der einfach nur guten hiphop macht ( ausgenommen von 2-3 ausnahmen).

    Eigentlich will ich gar nicht nörgeln oder mich über musik aufregen, aber so viel Mist wie mittlerweile meiner Meinung nach produziert wird, sollten manche leute lieber aufhören mit der kommerziellen Musik, und das ganze lieber für sich selbst machen (und wer macht schon für sich selbst musik, in der es darum geht, dass jemand seine texte klaut).
    Und wenn dann was raus kommt, was man selbst feiert und da auch zu 100% dahinter steht und das nicht aus finanziellem interesse gemacht wird, dann kann man evtl neuen hiphop wieder hören.

  5. MC Winkel sagt:

    Wie ich sehe: polarisiert wieder! Gut so. :)

    @Moe: verstehe Deinen Punkt. Track A mag kommerziell sein, aber was it daran nun schlimm? Radiotaugliche Popsongs wird es immer geben und dann höre ich mir doch lieber sowas an, als 1000x diesen Lady Gaga oder Lena ML-Mist. Ich finde es nicht schlimm, wenn auch mal Leute wie Ghost auf den kommerziellen Zug aufsprigen – in seinem Part bleibt er sich treu und wenn er zusammen mit Rae nach wie vor so derben Crample dropt ist doch alles okay.
    Savas & Banjo: inhaltlich sehr dünn, klar. Aber technisch auf einem Level, absolut vergleichbar mit z.B. Eminem. Wenn Du verkaufen willst, kannst Du halt nicht immer nur mit tiefgründiger Sozialkritik kommen, dann rappt man halt auch mal auf … sagen wir … eher schlichtem Niveau. Also, rein inhaltlich. Ich finde, man sollte da nicht so scheubeklappt umherlaufen, Alles hat seine Daseinsberechtigung, ich find’s gut.
    (Und dass ich sonst auch eher auf Content setze, weisst Du ja bestimmt!)

  6. Jubai sagt:

    Also, um mich auch mal einzumischen, es gibt MCs in Schland die „technisch“ (was immer das heißen mag) mindestens auf dem gleichen Stand sind wie Banjo & Savas (ja, er war mal der King of Rap, aber das ist lange her). Dazu möchte ich kurz noch sagen, dass mir persönlich ein Lied noch so krass „technisch“ vorgetragen werden kann, wenn’s inhaltlich / musikalisch nicht stimmt und das Lied emotional nichts in mir auslöst, dann ist es mir egal.
    Außerdem zu dieser ewigen, unterirdischen, langweiligen Diskussion „deutscher Rap ist am Ende“, „deutscher Rap war früher(tm) viel besser“, „deutscher Rap ist nur noch Gangsta und macht nur noch Müll“. Leute, die sowas behaupten, kennen sich mMn einfach nicht (mehr) aus im „Game“. Gerade in den letzten 2 Jahren sind soo viele neue, junge und auch ältere Rapper auf den Plan getreten, die der alten Garde um Savas, Banjo, Samy und wie sie alle heißen definitiv das Wasser reichen können. Auch die alten „Golden Era“-Fetischisten (ja, ich weiß, die einzig „wahre“ Form HipHop zu machen, ist, alte Soulplatten zu samplen…*gähn*), sollten doch definitiv bei vielen „neuen“ Künstlern, die sich in den letzten Jahren wieder verstärkt dieser Methode bedienen, auf ihre Kosten kommen.

    peace,
    j

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