Kony 2012 (Campaign-Video)

All power to the people, all power to social media! Die Organisation „Invisible Children“ hat eine Kampagne ins Leben gerufen, welche die weltweit umspannenden sozialen Netzwerke wie Blogs, Facebook und Twitter dazu nutzen soll, einen der gegenwärtig größten Kriegsverbrecher Afrikas zur Strecke zu bringen. Die Aktion „KONY 2012“ zielt konkret darauf ab, den aus Uganda stammenden Rebellenführer Joseph Kony als Anführer der Rebellengruppe Lord’s Resistance Army (LRA), das Handwerk zu legen. Mithilfe des Internets und seiner sozialen Kanäle und mit der Unterstützung von 20 Berühmtheiten wie George Clooney, Jay-Z und Angelina Jolie sowie 12 weiteren Politikern, soll Joseph Kony im Internet und in jeder Stadt auf Plakten und Flyern zu sehen sein um zu einer bekannten Persönlichkeit zu werden. Das Ziel dabei ist natürlich, die Weltöffentlichkeit und führende Politiker über die Greueltaten des Rebellenführers aufmerksam zu machen bzw. Druck auszuüben, um zu handeln und ihn endlich zu stoppen. Nehmt euch bitte die 30 Minuten Zeit, um euch das Kampagnenvideo zu KONY 2012 anzuschauen:

Invisible Children uses film, creativity and social action to end the use of child soldiers in Joseph Kony’s rebel war and restore the LRA-affected communities in central Africa to peace and prosperity. We believe Invisible Children is not just a nonprofit, but a group of people choosing to live differently. We use the power of media to inspire young people to help end the longest running war in Africa. We make documentaries, tour them around the world, and lobby our nation’s leaders to make ending this war a priority.


Clip:

[vimeo]http://vimeo.com/37119711[/vimeo]
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[EDIT: bevor Ihr spendet (mein Tip: lasst es!) – lest auch die Links in den Comments! Uns war es wichtig, auf die Missstände in Uganda hinzuweisen, was hiermit gemacht wurde. Die Organisation „Invisible Children“ ist ein anderes Thema, Krieg ist ein profitables Geschäft – auch für socalled „Non-Profit“-Hilfsorganisationen. Schade. Es wäre aber auch zu schön gewesen!]

Kommentare

11 Antworten zu “Kony 2012 (Campaign-Video)”

  1. Lou1983 sagt:

    http://www.huffingtonpost.com/michael-deibert/joseph-kony-2012-children_b_1327417.html
    http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/03/08/joseph-kony-2012-social-media-uganda-film/

    Zwei interessante Artikel zu dem Thema, welches eine reflektiertere Darstellung bieten als das emotionale Video, in welchem die Hintergründe leider etwas zu kurz kommen. Die Kampagne ist dennoch gut gemacht und die Viralität der Aktion sehr cool !

  2. Christopher sagt:

    Die wachsende Kritik an der Aktion könnte man zumindest mal erwähnen:
    http://www.spreeblick.com/2012/03/07/kony2012-und-invisible-children/

    Muss jeder selber für sich entscheiden, ob er so eine Organisation und ihre Methoden unterstützt

  3. Nico sagt:

    das es immer zwei Seiten einer Medaille gibt, sollte jedem klar sein…

  4. MC Winkel sagt:

    Ihr habt Alle recht! Ich finde es gut, dass man auch die Hintergründe von „Invisible Children“ beleuchtet, es ist immerhin eine finanziell fragwürdige Organisation, nicht Alles ist dort so transparent, wie man’s gerne hätte. Ob man nun spendet oder nicht – das ist Jedem freigestellt. Uns war in erster Linie wichtig, auf die Greueltaten von Joseph Kony und seiner LRA in Uganda hinzuweisen; etwas, wovon Viele bislang nur am Rande mitbekommen haben – hier kann man sich mal ein Bild davon machen. (gerne aber auch die in den Kommentaren geposteten Links auschecken!)

  5. Bee sagt:

    Selten so viel ernsthafte Information auf dailywhat: http://thedailywh.at/2012/03/07/on-kony-2012-2/

  6. Torsten Luttmann via Facebook sagt:

    Jetzt kriegt er es aber, der Winkel…

  7. Die Verantwortliche der Kampagne melden sich ebenfalls zu den Kritikpunkten:

    http://www.invisiblechildren.com.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/critiques.html

  8. Alex sagt:

    Auch auf der Homepage der Zeit findet sich ein interessanter Artikel über KONY 2012: http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/kony-2012-invisible-children-kritik
    Am Besten einfach mal durchlesen.

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