Ein Tag im Leben von Eckhart Tolle // A Day in the Life of Eckhart (Video)

Eine Frage, die ich mir häufiger gestellt habe: Wie geht so ein Spiritual Teacher wie Eckhart Tolle durch’s Leben, wie kann ich mir einen Tag seines Lebens vorstellen. Hat man die Sache mit dem Gewahrsein, mit dem Leben im jetzigen Moment und mit dem (überflüssigen) Ego und der Identität verstanden, dann fragt man sich als Erstes: wie wende ich diese neuen Erfahrungen jetzt im Alltag an, was wird sich für mich ändern?

Die Fragen waren schon länger da

Für mich hat sich in den letzten 2 Jahren sehr, sehr viel verändert. Den Bezug zur Consciousness und die typischen Fragen waren schon sehr lange da, ich habe die Zeit der Pandemie und der Lockdowns dann einfach wirklich genutzt, bewusst Soltitude zu praktizieren, mich aus so vielen sogenannten weltlichen Dingen wie nur möglich rauszunehmen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Einfach, um diesen neuen Weg wirklich zu gehen und dabei so wenig Ablenkung wie möglich zu erfahren, aber das habe ich an anderer Stelle ja bereits einmal mitgeteilt.

Letzte Ausfahrt vor Burnout

Mein vorheriges Leben war, gerade zwischen 2011 und 2018, einfach unfassbar stressig. Ich habe in dieser Zeit aber auch so viel gelernt und bin so viel gereist, wie die meisten Menschen es in ihrem gesamten Leben nicht machen. Natürlich bin ich für diese Zeit, die mir letztlich ja auch mein jetziges Leben ermöglicht hat, unendlich dankbar. Dennoch wäre es in diesem Umfang nicht mehr lange gut gegangen, erst heute habe ich verstanden, was ich mir über all die Jahre da eigentlich zugemutet habe. Die neue Entschleunigung war somit einfach eine logische Konsequenz, dass in ihr allerdings so viel Schönheit auf mich warten würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Von einem Lottogewinn zum Nächsten.

Privacy und ein echtes Leben

Und inzwischen sieht mein Alltag schon sehr ähnlich aus, wie der von Herrn Tolle, mit der Ausnahme, dass ich kein weltbekannter Autor oder Guru bin und somit weder auf der Straße erkannt, noch gelobt werde. Auch ich liebe die Nacht und gehen selten von 1:30h schlafen. Seitdem ich einen Hund habe, bin ich tatsächlich regelmäßig in der Natur unterwegs, setzt mich in Chiringuitos und … bin. Einfach. Sitze da und observiere ohne zu werten. Ich habe inzwischen viel mehr Lust auf privacy, was ich mir vor vier Jahren überhaupt nicht leisten konnte (Beruf: Lifestyle-Blogger, Influencer, Diggie ich weiß selbst). Privacy und ein echtes Leben, also keines, was man für Andere lebt, so wie es in vielen Jahren der Fall war. Sagen wir so: wir haben gesät und irgendwann ist Ernte-Zeit. Bis hierher war alles traumhaft und jetzt wird es sogar noch besser und dafür Danke ich meinen (Haupt-)Mentoren Eckhart Tolle, Sadhguru, Deepak Chopra und Wim Hof.

„I love being.“

A Day in the Life of Eckhart:

Repost für Neueinsteiger: „Transcend Ego“

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