WHUDAT testet die WiT e-Reading Leuchte von BenQ

WiT e-Reading Leuchte BenQ
Mit der neuen WiT e-Reading Leuchte (Website) von BenQ geht nun jedem Geek ein Lichtlein auf. Dabei bedarf es jedoch keines tieferen Fachwissens, um den Sinn der e-Reading Leuchte verstehen zu können oder Gefahr zu laufen sie als simple Farbenspielerei abzuhandeln. Hier hat BenQ Funktion und Design derart vereint, dass das Arbeiten am Schreibtisch – weg von der Couch – auf einmal wieder attraktiv und gemütlich wird.

Was genau ist eine Leuchte für e-Reading? Zugegeben, gerade die deutschen Produktseiten von BenQ tun sich teilweise sehr schwer, in die aus dem Englischen übersetzten Produktbeschreibungen Klarheit zu bringen. Beginnen wir mit Wortschöpfungen á la verhinderter „Kontrastblendung“. Von einem Blick in den Duden kann Abstand genommen werden und auch Google ist hier erst auf Seite 2 in der Lage Aufklärung zu leisten. In einem topaktuellen Artikel zum Thema „Richtlinien für Terminal-Arbeitsplätze“ von 1977 (sic!) finde ich die Erklärung und verstehe nun, was es mit der ersten von vielen innovativen Funktionen der WiT auf sich hat. Die Kontrastblendung stellt sich stets dann als unangenehm beim Betrachter digitaler Bildschirme ein, wenn ein hoher Helligkeitsunterschied zwischen Vorder- und Hintergrund herrscht, wie dies z.B. bei einem dunklen Monitor vor einem hellen Hintergrund (Fenster) oder einer stark und somit hell reflektierenden Arbeitsfläche der Fall ist. Die WiT ist demnach die perfekte Leuchte für alle diejenigen, die beim Blick auf ihren PC-Bildschirm, ihr Tablet oder ihren e-Reader schnell müde Augen bekommen.

WiT e-Reading Leuchte BenQ

Die WiT Leuchte verfolgt grundsätzlich den Ansatz stets das exakt korrekte Licht in der richtigen Menge auf den Schreibtisch oder in die Leseecke zu bringen. Nachdem die Lampe allein durch Berührung des runden Metallrings eingeschaltet wird, regelt ein präziserer Sensor anhand der umgebenen Lichtsituation im Raum zum Beispiel automatisch die passende Helligkeit und sorgt für eine harmonische Ausleuchtung, die auf keinen Fall stören will, aber durchaus erhellend ist. Durch die Verwendung speziell angesteuerter LED-Elemente entfällt jede Art des 50Hz-Flackerns der bis zu 1800 Lux starken Leuchte. Zudem ist das gebogene Design des Leuchtkörpers nicht vordergründig eine lächelnde Spielerei, verteilt es doch vielmehr das Licht sehr harmonisch und gleichmäßig über den Tisch. Je nach Positionierung der Lampe ergibt sich hierbei eine Ausleuchtung von bis zu 90cm Breite, was herkömmliche Leuchten mit teils sehr starkem Helligkeitsabfall zum Rand hin übertrumpft.

WiT e-Reading Leuchte BenQ

Doch Helligkeit allein ist hier nicht alles! Der intelligente Sensor der WiT erkennt auch die Farbtemperatur des vorherrschenden Raumlichtes bzw. des digitalen Bildschirms und passt sich in einem Bereich von 2700° bis 5700° Kelvin stufenlos an. Okay, hier werden Geeks und Fotografen im Besonderen ihren Spaß haben, stehen bei ihnen hohe Temperaturen stets für eine frische Kühle und niedrige Temperaturen für mollige Wärme. Vereinfacht dargestellt bildet dieses Farbenspiel zwischen rötlichem und bläulichen Licht die natürlich vorhandene Lichtempfindung zwischen Morgenrot und Mittagssonne sowie verschieden justierter Displays ab.

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Ich persönlich habe auf meinem MacBook, allen Regeln von farbkalibrierten Monitoren zum Trotz, das Tool f.lux installiert, welches abhängig von der Tageszeit und somit auch des Sonnenstandes die Farbtemperatur meines Displays verändert. Morgens und Abends ein leicht rötlicher Stich und pünktlich zur Mittagssonne ein erfrischendes Blau. Ich empfinde dies nun seit Jahren als angenehm, musste jedoch diverse Male feststellen, dass ich gerade abends im Büro unter flackernden Leuchtstoffröhren meinen Monitor als extrem verfärbt (blutrot) wahrnahm, da der Unterschied beider Farbtemperaturen in diesem worst case einfach viel zu groß war. 

So wie ich wird nun jeder, der schon mal stundenlang in einem schummrig und nur mit gelblichen Halogenleuchten erhellten Zimmer an einem herkömmlichen Bildschirm gearbeitet hat, das Licht der WiT e-Reading Leuchte in Zukunft sehr zu schätzen wissen und die Augen werden sich zudem auch dankend entspannen. Für den Fall, dass die Lichtstimmung im Zimmer doch etwas komplexer ist, bietet die WiT auch einen manuellen Modus, wobei der Besitzer die volle Kontrolle über Helligkeit und Farbtemperatur anhand des feinfühligen Drehrades vornehmen darf. 

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Die WiT e-Reading Leuchte kommt vollends aus hochwertigem Kern und feiner Aluminiumlegierung konstruiert auf einem soliden und schweren Sockel daher. Neben einer uneingeschränkten Drehbarkeit um 360 Grad bieten zwei weitere Scharniere am Leuchtenhals vielfältige Verstellmöglichkeiten. Ob hoch, niedrig, ausladend oder nah, der geschwungene Leuchtenkopf lässt sich dank seiner präzisen Drehmomentfedermechanik in jeder Position solide justieren und eignet sich aufgrund seiner Länge auch für den Einsatz über Monitoren größer 30 Zoll. Der Leuchtenkopf selbst ist auf einem Kugelgelenk gelagert und toppt somit die eh schon sehr hohe Flexibilität um weitere Möglichkeiten.

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Die WiT e-Reading Leuchte gibt es in fünf verschiedenen Farben (Sunset Rot, Interstellar Blau, Daybreak Gold (unser Exemplar), Aqua Grün und Galaxy Silber) und ist ab sofort zum UVP von 199,- € direkt bei BenQ sowie dem Fachhändler eures Vertrauens erhältlich.

Alle weiteren Informationen findet ihr direkt bei BenQ.

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[Vielen Dank an BenQ für die Bereitstellung der WiT e-Reading Leuchte.]

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