jazz Archive - WHUDAT
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Adrian Younge über seine Lieblingsplatten, das Mellotron und musikalische Identität
Der US-amerikanische Musiker, Produzent und Komponist Adrian Younge ist ein analoges Allround-Genie, heute stellt er seine Lieblingsplatten vor. Er leitet das Studio Linear Labs, betreibt einen Plattenladen samt Friseursalon und ist Mitbegründer von Jazz Is Dead. Kürzlich traf er sich mit Novena Carmel in der Discogs Listening Room-Session. Dabei sprach er über wegweisende Alben, seine kreative Philosophie und die tiefere… Weiterlesen
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Aja Monet entfacht mit „The Color Of Rain“ ein politisches Jazz-Feuerwerk
Aja Monet meldet sich mit einem beeindruckenden neuen Meisterwerk zurück, das Album The Color Of Rain verbindet packende Lyrik mit tiefen jazzigen Klangwelten. Schon der Einstieg fasziniert durch seine düstere Atmosphäre. Drei Meilen vom Grab der Autorin Octavia Butler entfernt brennt ein metaphorisches Feuer. Die Künstlerin spricht direkt aus einer Welt voller Frustration, dabei blickt sie schonungslos auf die Krisen… Weiterlesen
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Lord Sko & Statik Selektah – „Elevator Music“: New Yorks Next Generation trifft Legende
Der New Yorker Emcee Lord Sko ist zurück und liefert mit seinem vierten Longplayer „Elevator Music“ ein echtes Statement ab. Nachdem er bereits mit Projekten wie „Museum“ und „United Palace“ auf sich aufmerksam gemacht hat, folgt nun die Zusammenarbeit mit dem legendären Statik Selektah. Der Gründer von Showoff Records hat das gesamte Album im Alleingang produziert, was die Erwartungen im… Weiterlesen
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Deante‘ Hitchcock – „Junkie In The Sun“: Ein Balanceakt zwischen Begehren und Abgrund
Der Rapper aus Riverdale, Georgia, füllt sein drittes Studioalbum mit allem, was er besitzt und schmerzlich vermisst. Deante Hitchcock packt belanglose Wünsche direkt neben existenzielle Ängste und überlässt es dem Hörer, diese auf „Junkie In The Sun“ zu sortieren. Der Künstler aus Clayton County, südlich von Atlanta, ist inzwischen 33 Jahre alt. Ursprünglich plante er mit seinem Produzenten Brandon Phillips… Weiterlesen
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Cookin Soul & Estee Nack – „Al-Andalus“: Ein klangvolles Manifest
Die spanische Geschichte ist geprägt von der Ära des muslimisch beherrschten Iberiens, einer Zeit des kulturellen Austauschs und architektonischer Pracht. In genau diese Atmosphäre taucht das neue Kollaborationsprojekt von Cookin Soul und Estee Nack „Al-Andalus“ ein, wobei die musikalische Brücke zwischen Valencia und Massachusetts meisterhaft geschlagen wird. Während ich nun seit zehn Jahren in Andalusien lebe, fühlt sich dieser Sound… Weiterlesen
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Oddisee & Heno. – „From Takota With Love“ // Rap-Poesie über Identität und Grenzen
Die Maryland-Vororte von Washington D.C. bilden eine klangliche Grauzone. Im Süden gelten die Musiker dort als Yankees, im Norden hält man sie für waschechte Südstaatler. Es ist eine Region, die oft übersehen wird, während Fans weltweit jede Straßenecke in Compton oder Bed-Stuy auswendig kennen. Oddisee, der sudanesisch-amerikanische Veteran und Heno.., ein äthiopisch-eritreischer Künstler der nächsten Generation, ändern das nun grundlegend…. Weiterlesen
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ADULTS (Barney Artist & Al Hug) – „Welcome“: Jazz-Rap-Magie aus London
In der schnelllebigen Musikwelt von heute gibt es Momente, die zum Innehalten einladen. Das neue Projekt ADULTS, bestehend aus dem Londoner Rapper Barney Artist und dem Schweizer Multiinstrumentalisten sowie Produzenten Al Hug, liefert mit der EP Welcome genau einen solchen Moment. Die Veröffentlichung markiert eine Symbiose, die sich bereits durch frühere Kollaborationen wie „The Locket“ angekündigt hat. Es ist eine… Weiterlesen
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Adrian Younge – YOUNGE: Die orchestrale Architektur des Jazz-Noir
Der Komponist aus Los Angeles gießt seine Vision in ein programmatisches Werk. Adrian Younge ist zweifellos ein Getriebener. Allein im vergangenen Jahr veröffentlichte er drei Alben. Seine Diskografie wirkt mittlerweile fast unüberschaubar. Die Kooperationen und Projekte, wie die großartige „Jazz is Dead“-Reihe, sind ungezählt. Ein Solo-Werk von Adrian Younge mit dem schlichten Titel YOUNGE darf man daher als echtes Statement… Weiterlesen
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Yaya Bey – „Fidelity“: Ein Plädoyer für die heilende Kraft der Vergänglichkeit
Yaya Bey hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Verlust auseinandergesetzt. Nach dem Tod ihres Vaters, Grand Daddy I.U. von der legendären Juice Crew, widmete sie ihm das Album „Ten Fold“. Auch auf dem Nachfolger „do it afraid“ schwang die Trauer unterschwellig mit, verborgen unter jazzigen Melodien. In einem Hotelzimmer in Miami kam schließlich die Erkenntnis: Es… Weiterlesen
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Barney Kessel und das zeitlose „Swinging Easy!“: Ein Juwel aus der Vinyl-Sammlung
Es gibt diese Tage, an denen man vor dem Plattenregal steht und genau weiß: Heute muss es etwas sein, das die Balance zwischen technischer Brillanz und absoluter Lässigkeit hält. Wenn die Nadel dann in die Rillen von Barney Kessel s „Swinging Easy!“ gleitet, stellt sich dieses Gefühl sofort ein. Kessel, der als einer der meistbeschäftigten Studiogitarristen Hollywoods und Mitglied der… Weiterlesen


