hiphop Archive - WHUDAT
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Kofi Stone – The Last Flower To Bloom // Der Bürgermeister von Brum
Kofi Stone vergisst sein erstes Mikrofon nie: ein Telemarketing-Headset, das er trug, als seine Familie mit Windows 98 ins Internet ging. Geboren in East London, aufgewachsen in Birmingham, sieht er sich heute als Mayor of Brum. Mit „The Last Flower to Bloom“ legt er sein drittes Album vor. Es führt den Weg fort, den „Nobody Cares Till Everybody Does“ 2019… Weiterlesen
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The Koreatown Oddity – Purdy: Ein Vater malt sich ins eigene Bild
Der Rapper und Produzent Dominique Purdy, besser bekannt als The Koreatown Oddity, meldet sich aus Los Angeles zurück. Mit „Purdy“ legt er sein viertes Album auf Stones Throw vor, das heute erscheint und fünfzehn Stücke versammelt. Schon der Titel verrät, worum es geht: Hier steht der Mensch hinter der Kunstfigur im Zentrum. Die Stücke wirken wie Skizzen aus einem Leben,… Weiterlesen
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.multibeat – OOO // Utrechter Trio schmiedet Beats, Jazz und Soul zu einem Ganzen
Das niederländische Trio .multibeat meldet sich mit „OOO“ zurück, seinem dritten Album und dem ersten für das Berliner Label Sonar Kollektiv. Boudewijn Pleij (Keys), Thijs van Zutphen (Bass) und Aron Smit (Drums) stammen aus Utrecht, einer offenen Kulturstadt mit reicher Musiktradition. Dieses Umfeld, aus dem auch das Kyteman Orchestra und Rapper Sticks hervorgingen, prägt ihre offene Haltung. Dort entsteht ihr… Weiterlesen
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Your Old Droog – Bread & Butter // Boom Bap mit Kaviar auf dünnem Brot
Your Old Droog meldet sich mit „Bread & Butter“ zurück, seinem zehnten Album, und klingt dabei kein bisschen nach Routine. Der ukrainisch-amerikanische Rapper aus New York tauchte 2014 mit seinem Debüt wie aus dem Nichts auf, und wegen der ähnlichen Stimme hielten ihn viele für ein Alter Ego von Nas. Diese Gerüchte sind längst verhallt, denn Droog hat sich seither… Weiterlesen
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Kiefer – Memory Bomb: Der Pianist, der seine Band von hinten führt
Kiefer nennt sein neues Album Memory Bomb, und schon der Titel verrät das Prinzip: Erinnerung als Material, nicht als Nostalgie. Der in San Diego geborene Pianist wuchs zwischen Bach-Menuetten seiner Mutter und den Hardbop-Platten seines Vaters auf, denn beide Eltern waren zugleich Ingenieure und Pianisten. Sonny Clark und Gene Harris liefen bei ihm ständig im Hintergrund, während er mit dreizehn… Weiterlesen
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Apollo Brown & Skyzoo – Luxury Tax // Schulden, die man nicht vergisst
Skyzoo war noch ein Kind, als der US-Kongress 1990 eine Luxussteuer auf teure Yachten, Autos, Pelze und Schmuck einführte. Heute, mehr als drei Jahrzehnte später, hat der in Crown Heights geborene und in Bed-Stuy aufgewachsene MC selbst etwas, das sich besteuern lässt. Gemeinsam mit dem Detroiter Produzenten Apollo Brown liefert Skyzoo mit „Luxury Tax“ die zweite gemeinsame Platte ab, und… Weiterlesen
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DJ Riku – R&B, Hip Hop Soul Mix: INCredible Coffee lässt die 90er in Koenji wieder aufleben
Koenji riecht schon wieder nach Platten. Im MUSIC LOUNGE STRUT, dem inoffiziellen Wohnzimmer der Tokioter Vinyl-Szene, meldet sich DJ Riku mit einer neuen INCredible Coffee-Session zurück – diesmal ganz im Zeichen von R&B, Hip Hop und Soul. Wer seinen letzten Mellow-90s-R&B-Auftritt kennt, weiß, dass hier niemand halbe Sachen macht, sondern echte Deep Cuts aus dem Plattenschrank holt. Vinyl Only ist… Weiterlesen
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Okvsho – Frozen Flashes: Wie aus flüchtigen Studio-Momenten neun Songs entstehen
Mit „Frozen Flashes“ liefern die Zürcher Brüder Christoph und Georg Kiss unter dem Namen Okvsho ein Album, das Zufall zur Methode erhebt und daraus einen der eigenwilligsten Jazz-Entwürfe des Jahres formt. Erschienen ist die Platte über Current Moves, und sie hört sich an wie das Protokoll eines Prozesses, bei dem nichts geplant und trotzdem alles am richtigen Platz wirkt. Das… Weiterlesen
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Kooley High – Clear The Air EP // Zwanzig Jahre Crew-Chemie, verdichtet auf vier Tracks
Kooley High melden sich zurück, und sie tun es mit einer Ansage, die schon im Titel steckt: Die EP „Clear The Air“ ist seit dem 18. September 2026 über M.E.C.C.A. Records und Fat Beats erhältlich. Denn nach zwanzig Jahren muss die Crew aus North Carolina nichts mehr beweisen, aber sie zeigt trotzdem, was sie ausmacht. Wer so lange durchhält, überlebt… Weiterlesen
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AZ Chike – No Rest for the Wicked: Wie ein Major-Debüt Trauer, Therapie und Familienpflicht in Bars verwandelt
Ein Jahr nachdem sein Growl auf Kendrick Lamars „Peekaboo“ durchs halbe Land hallte, legt AZ Chike mit No Rest for the Wicked sein Major-Label-Debüt vor. Der Titel liest sich wie eine Diagnose: Wer aus der Armut kommt, verlässt sie selten wirklich, sondern wird zu ihrem Bankier, ihrer Versicherung, ihrem Bestatter. SoziologInnen nennen dieses Phänomen Black Tax, für Chike selbst heißt… Weiterlesen


