MNDSGN veröffentlicht neues Album „Rare Pleasure“ // Stream

Wenn man fast jeden Tag Musik vorstellt, dann fällt es manchmal etwas schwer, ganz besonders gute Sachen auch als ganz besonders gut zu announcen – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite habe ich aber auch den Anspruch, ausschließlich geilen Scheiß hier zu zeigen und da soll eigentlich nicht das Eine besser als das Andere sein und… ihr versteht. Aber das hier würde ich vielleicht dennoch mit dem Prädikat extrasleek auszeichnen wollen, weil: neue MNDSGN, hier ist „Rare Pleasure“.

Quien es el?

Ich setze einmal voraus, ihr wisst Bescheid. Ansonsten kurz ein paar Stichpunkte, als MNDSGN (gesprochen „Mind Design“) kommt aus L.A. und schustert Beats seit 2009. Hat Ende der Nuller-Jahre Knxwledge über Myspace (kein Gag) kennengelernt, zusammen mit ihm und noch zwei weiteren ProduzentInnen (Suzi Analogue und devonwho) als Klipm0de Beat-Compilations über Bandcamp veröffentlicht, hat 2013 dann für Danny Brown produziert und kam so zu Stones Throw Records, wo er auch heute noch veröffentlicht. Er hat in der Zwischenzeit sehr viele Alben, Mixtapes und EPs veröffentlicht und darüber hinaus für Leute wie Jonwayne, Ivan Ave, Doja Cat, Quelle Chris, Asal Hazel, Tyler The Creator, SiR, M.E.D. und Guilty Simpson produziert. Kurz: derbe large, Alles.

Und jetzt er sich für sein neues Projekt „Rare Pleasure“ eine richtig fantastische Kombo aus Musikern zusammengestellt, ahnt mal das: Kiefer am Piano, Swarvy an der Gitarre und am Bass, Will Logan an den Drums, Carlos Nino Percussions, Fousheé und Devin Morrison (!) und Anna Wise als SängerInnen, dazu Miguel Atwood Ferguson als Streicher. Entschuldigt bitte mal, ist das zu glauben?! Zusammen liefert diese Mega-Einheit die Musik, die MNDSGN über die Jahre hinweg inspiriert hat: R&B, Soundtrack-Musik, Psychedelia und Jazz.

Musik als Wertschätzung des Lebens

Das Album steht für eine Art Wertschätzung des Lebens, innere Reflexion und als Katharsis „ein Echo auf die wiederkehrenden Momente, die wir erleben und manchmal werden wir von denselben Herausforderungen in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen wieder eingeholt“.

Das sind alles sehr persönliche und höchst spirituelle Tracks geworden, weshalb mich diese Musik vermutlich besonders abholt. Auf „Hope You’re Doing Better“ verarbeitet er die psychische Krankheit eines guten Freundes, die Songs „Medium Rare“ und „Colours of the Sunset“ suchen nach Transzendenz durch den Akt der Selbstliebe und Introspektion, vielleicht habt ihr davon in der letzten Zeit hier auf WHUDAT aus anderer Richtung gehört. In „Abundance“ geht es um den inneren Reichtum, der uns allen innewohnt. Ich wähle hier einmal die Bezeichnung Unified Field, also quasi die Quelle unserer eigenen Schöpfung, die für diejenigen jederzeit verfügbar ist, die sich regelmäßig und konsequent um einen Zugang bemühen).

Von Anfang an war es Ringgos Ziel, in seiner Musik den Zustand des Menschen zu erforschen. Als Ganzes betrachtet, beschreibt sein Werk die Entwicklung des Selbst und fragt durchgehend: Wie können wir so leben, dass wir uns selbst treu bleiben? Wie können wir Schönheit im Alltäglichen finden? Also schon einmal die richtigen Fragen; ich sende liebende Güte an all diejenigen, die hier die passenden Antworten haben. Aber ey, genug gelabert, ich wollte nur dass ihr versteht. Hört die Mucke meines Soulbrothers, Press Play!

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