rnb Archive - WHUDAT
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Durand Bernarr – „BERNARR.“ // Eine musikalische Hommage an die Familie und den Soul
Durand Bernarr hat es wieder getan. Nach dem überwältigenden Erfolg von „BLOOM“, das im Februar 2026 den Grammy als bestes progressives R&B-Album abräumte, liefert der Künstler aus Cleveland nun sein viertes Studioalbum ab. Das neue Werk von Durand Bernarr trägt schlicht den Titel „BERNARR.“ und ist eine Hommage an seinen Vater, Bernarr Ferebee Sr. Mit insgesamt siebzehn Tracks wagt der… Weiterlesen
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Kehlani – KEHLANI: Das R&B-Statement zum 31. Geburtstag
Zehn Jahre lang wurde sie nominiert, zehn Jahre lang ging sie leer aus. Doch bei der 68. Grammy-Verleihung im Frühjahr 2026 änderte sich alles: Kehlani trat auf die Bühne, nahm die Trophäen für die beste R&B-Performance und den besten R&B-Song entgegen und setzte mit einem klaren politischen Statement am Mikrofon ein Ausrufezeichen. Nur acht Wochen später, pünktlich zu ihrem 31…. Weiterlesen
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Prince & Lianne La Havas – Deep Cuts 4: Eine transzendente Reise auf Vinyl
Zehn Jahre sind eine Ewigkeit und doch fühlt sich jener 21. April 2016 an, als wäre er gestern gewesen. Wir alle wissen noch genau, wo wir waren, als die Nachricht einschlug. Für Ameritaner markierte dieser Tag das Ende einer Ära, die ihn seit seinem zwölften Lebensjahr begleitete. Prince war nicht nur ein Musiker; er war ein konstanter Begleiter, der fast… Weiterlesen
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Adrian Younge – YOUNGE: Die orchestrale Architektur des Jazz-Noir
Der Komponist aus Los Angeles gießt seine Vision in ein programmatisches Werk. Adrian Younge ist zweifellos ein Getriebener. Allein im vergangenen Jahr veröffentlichte er drei Alben. Seine Diskografie wirkt mittlerweile fast unüberschaubar. Die Kooperationen und Projekte, wie die großartige „Jazz is Dead“-Reihe, sind ungezählt. Ein Solo-Werk von Adrian Younge mit dem schlichten Titel YOUNGE darf man daher als echtes Statement… Weiterlesen
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Yaya Bey – „Fidelity“: Ein Plädoyer für die heilende Kraft der Vergänglichkeit
Yaya Bey hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Verlust auseinandergesetzt. Nach dem Tod ihres Vaters, Grand Daddy I.U. von der legendären Juice Crew, widmete sie ihm das Album „Ten Fold“. Auch auf dem Nachfolger „do it afraid“ schwang die Trauer unterschwellig mit, verborgen unter jazzigen Melodien. In einem Hotelzimmer in Miami kam schließlich die Erkenntnis: Es… Weiterlesen
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Cleo Sol, 54 Ultra & SAULT: Die Night Off Vol. 3 Playlist für den perfekten Ausklang
Gestern Abend fühlte sich die Welt für einen Moment lang genau richtig an. Nach dem nervenaufreibenden Viertelfinale der Champions League zwischen Bayern und Real Madrid brauchte der Adrenalinspiegel eine sanfte Landung. Mit einem Glas Rotwein in der Hand und einem perfekt gedrehten Super Silver Haze Jib in der anderen, suchte ich nach dem passenden Soundtrack für die tiefe Nacht. Gefunden… Weiterlesen
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Les Imprimés liefern mit „Fading Forward“ den ultimativen Fjord Funk
Morten Martens hat es wieder getan. Drei Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Rêverie“ kehrt der norwegische Multiinstrumentalist unter seinem Pseudonym Les Imprimés zurück. Das neue Album trägt den Titel Fading Forward und erscheint über das renommierte Label Big Crown Records. Martens festigt damit seinen Ruf als einer der spannendsten Architekten des modernen Soul. Er bleibt seiner Linie treu und übernimmt… Weiterlesen
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Elmiene – „sounds for someone“ // Ein tiefes R&B-Debüt über Verlust und Stille
Der Aufstieg von Elmiene wirkt wie ein modernes Märchen der Musikindustrie. Ein einfaches Cover-Video eines D’Angelo-Songs, gefilmt in einer Garage in Oxford, erreichte innerhalb weniger Wochen Legenden wie Missy Elliott und Pharrell Williams. Doch hinter dem rasanten Erfolg des britisch-sudanesischen Sängers steckt eine tiefe Melancholie. Das Debütalbum „sounds for someone“ von Elmiene ist kein gewöhnliches R&B-Release. Es ist ein intimer… Weiterlesen
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Ego Ella May – „Good Intentions“: Ein Seelenstrip zwischen Diaspora und Gebet
Die im Londoner Stadtteil Croydon geborene Ego Ella May hat sich Zeit gelassen. Sechs Jahre nach ihrem gefeierten Debüt „Honey for Wounds„, das ihr unter anderem einen MOBO Award einbrachte, kehrt die Singer-Songwriterin mit nigerianischen Wurzeln zurück. Ihr zweites Studioalbum „Good Intentions“ ist ein tiefschürfendes Werk geworden. Es verwandelt persönlichen Schmerz, politische Wut und die Suche nach spirituellem Halt in… Weiterlesen
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Alex Isley – „When the City Sleeps“ // Synästhesie und moderner Soul
Auf ihrem sehnsüchtig erwarteten Major-Label-Debütalbum „When the City Sleeps“ singt Alex Isley über die Liebe, wie die meisten Menschen erst nach Mitternacht darüber nachdenken: wenn es kein Versteck mehr gibt. Alex Isley sieht Farben, wenn sie Musik hört. Sie hat oft beschrieben, wie sie Tonarten mitten in der Komposition ändert, weil die Farbe eines Akkords nicht zu dem Gefühl passte,… Weiterlesen


