„Influencers“ – Wie Trends & Kreativität sich verbreiten [Full Lenght Movie]

Wahnsinnig interessante Kurzdoku von Paul Rojanathara und Davis Johnson die untersucht, wie eine Idee zum Trend wird, wie Trends und Kreativität anstecken, wer die einflussreichsten Menschen der heutigen Zeit sind (und warum) und was dazu gehört, ein Influencer zu sein.

Befragt wurden bereits einflussreiche Leute aus (mal wieder) New York, was inhaltlich aber völlig irrelevant ist – andersdenkende, inspirierende Menschen gibt es glücklicherweise überall. Eine weitere Frage, die der Film aufwirft, ist die Definition von Coolness. Zu den Persönlichkeiten, die als cool bezeichnet werden, schaut der gemeine Konsument auf, coole Leute haben in der Regel den größten Erfolg – doch wer ist wirklich cool?

„When nobody’s looking, when the cameras are off: what are you made of when you’re by yourself? That’s kind of the essence of cool for me!“

Den lass ich einfach mal so stehen, den Film solltet Ihr ernsthaft gucken:


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[via]

Kommentare

11 Antworten zu “„Influencers“ – Wie Trends & Kreativität sich verbreiten [Full Lenght Movie]”

  1. Fred sagt:

    Ich werfe mal das Schlagwort „Reflektion“ ein. Das richtige Maß an Reflektion ist wichtig, um von anderen als inspirierend o.ä. wahrgenommen zu werden. Wenn man zu wenig reflektiert, was man ist, dann hat man nichts zu bieten. Reflektiert man zu viel, wird es zu kompliziert.
    Influencer sind meistens Leute, die sich kurz denken: Ja, was ich mache ist geil. Und dann auch mit dem Denken aufhören und nach draußen gehen.

  2. Robby sagt:

    Hach ja, es gibt ja sowas wie „Superspreader“. Das sind die, die viele Verbindungen zu anderen Personen haben und über die sich Krankheiten und Informationen stärker ausbreiten. Oder anders: Würde ich einen intelligenten Blogeintrag bei dir posten, würde er viel mehr erreichen als er bei mir tut ;) :D

    Was in meinen Augen wichtig ist: Leidenschaft, einen Mentor und/oder Allies/Wingmen/Gleichgesinnte und eine Bühne. Einen (Resonanz-)Raum. Dazu einen Hauch „Glück“, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ich glaube, gerade der Punkt wird manchmal unterschätzt. Manche Menschen sind wohl nur „überbewertet“, weil sie Begegnungen hatten, die Menschen mit ähnlichen/selben Potentialen nicht hatten.

    Um es mit Inception zu sagen: „An idea.“
    Um es mit Mass Effect 2 zu sagen, Miranda zu Commander Shepard: “I don’t have what you do –– that fire that makes someone willing to follow you into hell itself.”

    Brennen und andere damit anstecken, das Leuchten in den Augen. Das ist, worum es geht. Überzeugung. Eine Idee :)

  3. MC Winkel sagt:

    @Fred: Guter Punkt. Je weiter man die Brücke zu sich selbst hergestellt hat, je mehr man mit sich selbst im Reinen ist – umso mehr kann man überhaupt auf Andere wirken. Aber beim letzten Satz widerspreche ich Dir – der Influencer denkt schon bis zu Ende, ist halt nur totüberzeugt von dem, was er macht und kann das dann auch entsprechend authentisch transportieren.
    @Robby: Klar, Leidenschaft ist das Fundament für Alles, was erfolgreich „verkauft“ werden soll. Daher läuft auch gerade das Zeitungsabo-Türklinken-Business so schlecht („Ich komme gerade aus dem Knast und war auf Schore, aber wenn Sie mir dieses Abo abkaufen…“). Und die Idee an sich reicht nicht – sie muss gut sein. Ich kenne einen Marketingbeauftragten, der hat auch ständig Ideen. Scheißideen. :)

  4. […] (via) // AKPC_IDS += "3933,"; […]

  5. […] Ok, ich gebe zu, das nächste Video ist was länger. Aber es ist gut, sollte man gesehen haben. Es geht darum, wie Trends entstehen. Sehr interessante 13 Minuten. Nicht lustig, aber interessant. (via) […]

  6. […] erinnert Euch an den “Influencers“-Film (“Wie Trends & Kreativität sich verbreiten”)? Ich denke schon – […]

  7. […] dann sein Blog bei blogger hostet – DAYUM!) und zu den Time Magazine’s Top 100 Design-Influencers zählt. Habt ein inspiriertes […]

  8. […] in den Fokus bringt, die die Gedanken der Kurzdoku “Influencers“, die wir hier schon mal hatten, vertieft und weiterführt. Den Anfang macht Steve “The Commissioner” […]

  9. […] Spike Jonze hab’ ich bisher nur gute Sachen gesehen, ich halte ihn für einen der größten Influencer unserer Zeit. Der Typ hat auf einem Event den weltberühmten und Grammy-prämierten Cello-Spieler […]

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