Edison bearbeitet einen Monome-Sampler

Das hier ist totaler Wahnsinn, sowas hab‘ ich noch nicht gesehen und ich wette, Ihr auch nicht: dieser Typ namens Edison spielt auf einem Monome (kleiner Sampler mit 64 zu belegenen Knöpfen) live, mit 10 Fingern und ohne Loops. Ganz gucken, geht 1:40 Min.:

all one shot sounds…
no loops running….
64 buttons
64 noises….
shot on 2 HD cameras, 720p, 1 live take…..
with audio captured right to camera…..

That’s what they call Inselbegabung, oder? Auf jeden Fall eine Form davon. Aber eine, für die man sich nicht schämen muss. :)
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[via]

Kommentare

24 Antworten zu “Edison bearbeitet einen Monome-Sampler”

  1. Manuel sagt:

    a ja, das finde ich jetzt nicht so den Hammer, ein Klavier hat immerhin 88 Tasten und die sind auch noch dynamisch, soll heißen, je nach Anchlagsstärke ändert sich die Lautstärke. Und Pedal gibt es dann auch noch. Und es soll sogr Leute geben, die währenddessen noch singen, während sie Klavierspielen.

  2. Thomas sagt:

    Sehr, sehr geil. Das Teil sieht auch schon richtig schön abgerockt aus.

  3. Christian sagt:

    Hmm, also die Anzahl der Tasten macht für mich nicht unbedingt die Schwierigkeit aus. Ich finde das schon sehr geil, was er da macht – klar kann man sowas stur auswendiglernen wie eine Sonate, aber ich denke schon, dass er sich der vier (oder mehr?) musikalischen Ebenen, die da teils gleichzeitig laufen, bewusst ist.

    Und man darf auch nicht vergessen: Er musste sich das alles erstmal selbst zurechtbasteln, bevor er’s auswendig lernen konnte.

  4. Tanja sagt:

    Ich bin beeindruckt. Bei MC Winkel lernt man immer wieder was. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Der Typ: ne Granate. Sehr begabt. Einfach cool. Mehr davon. Das, was er gespielt hat (nennt man das spielen?!), hat mir richtig gut gefallen. Schön!

  5. MOK sagt:

    Eine Inselbegabung ist sicherlich etwas anderes. Ich bin vollkommen untalentiert und spiele dennoch ganz passabel Klavier. Der hier hat viel geübt und bedient (spielt??) das Gerät mit merklicher Hingabe. Da möchte ich gerne mal erleben, wie er die Mondscheinsonate oder eines der Brandenburgischen bedient – nur aus Neugierde auch wenn ich dem das durchaus zutraue.

  6. Gürtel sagt:

    Dicker, so mach ich jeden Beat ;-)

  7. Icke sagt:

    so telefoniere ich

  8. Erdge Schoss sagt:

    Und wie, werter Herr Winkelsen,

    soll man da die Kreuzchen fürs Mittwochslotto setzen,
    wenn immer wieder die Lichter ausgehen?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  9. Der Giza sagt:

    fingerlickin good! zwei daumen hoch!

  10. America’s got talent :)

  11. Jana sagt:

    Stimmt, ich seh das ähnlich.
    Ist doch wie Klavier, nur anders.

    Mich haut das jetzt auch nicht so um.

  12. Tarek sagt:

    @Manuel: ja, aber nur Schwarz-weiße!

  13. MC Winkel sagt:

    @Manuel: Pffft, ein Klavier kann dafür aber auch nur ein einziges Instrument: Klavier. Dieses Monome-Teil ist Schlagzeug, Keyboard, Klavier, Blas- und Streichorchester in einem! :) Mal ehrlich: schonmal einen Drumcomputer (z.B. auf dem iPhone) bedient?! Ne Ahnung, wie schwer es ist, da den Takt zu halten? Und da gibt es nur 3-5 Felder/Knöpfe.
    @Thomas: Nehme an, der Typ hat ausreichend darauf geübt. Sieht auf jeden Fall danach aus! :)
    @Christian: Du. Sagst. Es! Danke für die Aufklärung!
    @Tanja: Kann man mal wieder sehen, nä! :)
    @MOK: Klar ist das übbar – aber ohne Talent (das mit der „Inselbegabung“ war ja auch nur mal schnell so dahingesagt!) wird das nichts. Fang doch mal an. Und melde Dich in 3 Monaten, wie weit Du inzwischen bist! :)
    @Gürtel: Aber nie, wenn wir dabei sind. Komisch! :)

  14. MC Winkel sagt:

    @Icke: Und ich erst!
    @Erdge Schoss: Ich kreuze da dann einfach immer die ersten 6 an, Herr Schoss. Und Sie?
    @Der Giza: Word!
    @ChliiTierChnübler: Absolutely!
    @Jana: Haterin! :) Nee, siehe oben, @ui – ich denke schon, dass das ‚was sehr Besonderes ist!
    @Tarek: *lol* Du sagst es!

  15. Manuel sagt:

    @icke: Sehr gut!

    @Tarek: Und seine Tasten haben nur eine Farbe

    @MC Winkel: Klar hab ich schon mal einen Drumcomputer bedient. Und er bedient einfach nur einen Sampler. Was jetzt nicht gerade schwierig ist. Er macht es sich nur schwierig, indem er es vollkommen unnötigerweise nicht vorprogrammiert.

    Wohingegen man es sich beim guten Klavierspiel so einfach wie möglich macht und es dennoch viel schwieriger ist.

    Und den Takt zu halten, ist bei jedem Instrument schwierig. Vor allen Dingen, wenn man nicht alleine, sondern in einer Band spielt.

    Gib mir mal seinen Sampler und ich hab das in ein paar Stunden drauf, aber setz den mal vor ein Klavier. Word.

  16. MC Winkel sagt:

    @Manuel:

    „Gib mir mal seinen Sampler und ich hab das in ein paar Stunden drauf“

    Große Worte, Mein Freund. Jetzt kitzelt es mich tatsächlich, Dir mal so’n Gelöt zuzuschustern. :)

  17. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von MC Winkel und Thomas Praus, Tobias Kraus erwähnt. Tobias Kraus sagte: RT @mcwinkel Edison bearbeitet einen Monome-Sampler http://is.gd/52Vdh – awesome […]

  18. Ronny sagt:

    Also die Leute sagen Sachen. Pfff.
    Klavier.

  19. marcus sagt:

    geil. ich finde aber auch, dass es soo schwierig nicht sein wird. mit etwas übung bekommt das so gut wie jeder ganz gut hin, denke ich.vorausgesetzt man ist nicht komplett unmusikalisch. als ich seinerzeit mit dem schlagzeug anfing dachte ich auch: „das wird nie was“. da hatte ich mich ebenfalls unterschätzt :)

  20. Manuel sagt:

    @MC Winkel: Auf geht’s! Weihnachten steht ja bald vor der Tür! Aber dann wirst Du das Video da oben ganz schnell vergessen.

  21. […] und Euch sagen, stöbert mal ein bisschen durch die Woche – dort hat’s einige Postings, die sich lohnen, aber ich mach’s mal so wie die halbe Blogwelt, ich klau mal einfach das Video […]

  22. Babel sagt:

    naja ich weis net so toll isses nich oder wenn jemand auch weiß was er drücken muss aufm klavier… er muss nur wissen wo welche töne sind. naja ;)

  23. Manuel sagt:

    @Babel: Auf einem Klavier genügt es nicht, einfach die richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt zu drücken, wie ich oben bereits versucht habe, zu erklären.

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