Dreißig # 7

Jetzt reicht´s langsam. Nach MC, Haze, MM, Frank, Tyce und Ziggy nun der siebte Dreißigste. Das Fegen wird immer irrelevanter, so langsam tritt eine gefährliche Routine ein. Dennoch wurde Micha heute adäquat bestraft:
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Jeder so, wie er es verdient. Und Micha hat es wohl irgendwie verdient, in ein DDR-Fußballtrikot gesteckt zu werden, dazu eine lilafarbene Leggins (wie kommt es, dass man sowas zuhause hat?!), eine grüne Turnhose blaue Stutzen und alte, goodsmellin´ Turnboots mit farblich zur Hose passenden Schnürsenkeln zu bekommen. Na also. Muss im Laufe seiner 30 Jahre irgendwann mal Kinder gegessen haben, der Gute! In diesem Outfit hat er mit Bananen und Spreewaldgurken dann im Laufe des Abends > 12 € verdient. Beim anschließenden Fußball-Quiz schlug er sich dann auch nicht ganz so bravourös und musste Staffellaufen. Kennt Ihr nicht? Innerhalb von 30 Sekunden ca. 20m laufen, einen Kurzen trinken (die Veranstaltungs-Cooperater haben extra dafür einen ostdeutschen Minzlikör gekauft; ich würde eher Kinder aus meinem Schwanz gebären, als diese Plürre anzurühren!), 10x um die eigene Achse drehen und die 20m zurück. Den Ursprung dieser Sportart kann ich leider nicht ganz genau definieren, müsste aber irgendwie die Ecke Bergenring/Kiel-Mettenhof, Alfred-Jung-Str./Berlin-Lichtenberg o.ä. sein. Vielleicht aber auch Ostkurdistan. Weiss ich nicht ganz genau. Wie dem auch sei, das Ganze musste er 5x wiederholen, um anschließend unter Wasserbomben-Bombardement die Rathaustreppe zu fegen. Wie hart muss da erst ein Junggesellenabschied sein; da sollte man eigentlich anständig bestrafen! Ich hab´ auf jeden Fall erstmal genug von diesem Ritual, werde das 30Jahre-Rathaustreppenfegen am Wochenende durch entsprechende Aufnahme diverser Stammgetränke auf 2 Geburtstagsfeiern verabschieden. Schönes Wochenende!

Kommentare

4 Antworten zu “Dreißig # 7”

  1. Petermännchen sagt:

    Aus meiner Sicht gesehen hatte ich nach 3 kleinen Bierchen morgens noch nie so einen Schädel wie von dieser Plürre. Das ist unaktzeptabel. Das Bier muss Rein sein. So wie das schöne Holsten. Das ist gutta.

  2. Petermännchen sagt:

    Achso. Der Autor hatte vergessen zu erwähnen das auch DDR Bier ausgeschenkt wurden ist. Nämlich Petermännchen. 5,6 %o Promille. So ein Drecksgesöff. Hundsmiserabel.

  3. MC sagt:

    ehrlich wahr: ich fühl´ mich echt schlecht, das war das Schlimmste, was mir je den Rachen runterfloss. Bäh!

  4. Holstenregionalleiter sagt:

    MIT DIESEM GESÖFF KANN MAN NICHT MAL OFFENE WUNDEN DESINFIZIEREN!!!!
    UUAAAARRRGGGHHHH!!!!

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