DNA Collected from Found Objects Used to Create 3D Portraits (10 Pictures)

Stellt Euch vor, Ihr seid in Eile, auf dem Weg zu einem wichtigen Termin, spät dran, auch noch ein Kaugummi im Mund, optional eine Zigarette, beides muss dringend entsorgt werden. Ohne größer darüber nachzudenken spuckt oder schnippt Ihr ein Stück Eurer DNA auf die Straße. Und da kommt die Künstlerin Heather Dewey-Hagborg ins Spiel: sie sammelt besagte Gegenstände auf, legt sie vorsichtig in ein steriles Plastikbehältnis um später daraus die DNA zu gewinnen. Aus diesen Informationen erstellt sie dann 3D Portraits, welche dann irgendwann an den Wänden von Kunstausstellungen hängen. Und nun stellt Euch vor, es war Euer Kaugummi, Eure Zigarette und es ist Euer Gesicht, was Euch da von der Wand der Kunstgalerie angrinst. „Stranger Visions“ nennt Dewey-Hagborg Ihr Projekt – super spooky, ich hab‘ keine Ahnung, wie detailliert die Ergebnisse wirklich sein können, aber das hier macht mir etwas Angst:

„Stranger Visions is the result of her fascinating if slightly disconcerting line of questioning and experimentation that lead to the creation of 3D printed portraits based on DNA samples taken from objects found on the streets of Brooklyn. Dewey-Hagborg worked with a DIY biology lab in Brooklyn called Genspace where she met a number of biologists who taught her everything she now knows about molecular biology and DNA.“

Sample 1:


Sample Location 6. January 6, 2013 at 12:25pm; Wilson ave. and Stanhope St. Brooklyn, NY; MtDNA Haplogroup: D1 (Native American, South American); SRY Gene: present; Gender: Male; HERC2 Gene: AA; Eye Color: Brown

Sample 2:


Sample Location 2. January 6, 2013 qt 12:15pm; 1381 Myrtle ave. Brooklyn, NY; MtDNA Haplogroup: H2a2a1 (Eastern European); SRY Gene: present; Gender: Male; HERC2 Gene: AA; Eye Color: Brown

Sample 3:

Sample 4:

Self Portrait:


Artist Heather Dewey-Hagborg with a genetically derived self-portrait.
___
[via colossal]

Kommentare

3 Antworten zu “DNA Collected from Found Objects Used to Create 3D Portraits (10 Pictures)”

  1. Jens sagt:

    Hatte den Beitrag auch gelesen, halte es für ein nettes Fake Projekt!

  2. Jerry B. Anderson (tm) sagt:

    In Mettenhof am Taufbecken gibts auch Spuren. Da entstandet aber ein fetteres face.
    Nein – Mal ehrlich: Derbe Horror frontstandung. Wir müssen mal bei Winnie in Kiel Proben taken.
    Da entstanden bestimmt known faces. :-)

  3. Marcel sagt:

    Mal ne Frage an die Biologen hier: Geht das wirklich „so genau“? Ich mein, ich lese ja viele Wissenschaftsromane und auch die ein oder andere Publikation zum Thema aber selbst bei nem Horror-Roman wie „Implantiert“ waren die Genetiker, ein wenig überrascht, als das Vieh, dass die gezüchtet hatten, Reißzähne und ne Rückenflosse hatte.

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