Cro dropt mit „tru.“ sein bisher bestes und ausgereiftestes Album

Wir sind Euch ja noch den Stream vom neuen Cro-Album „tru.“ schuldig. Allerdings nicht, weil das Ding ja eh auf 1 geht oder weil es eh gerade jeder hört – nein, schlicht und einfach weil das dritte Studioalbum des Stuttgarters sehr, sehr geil geworden ist – wir reden hier vom bisher besten und ausgereiftesten Cro-Album.

Wie gewohnt hat Cro (feature seit Tag 1) als musikalisches Genie und Sound-Nerd den Großteil seiner Beats selbst produziert, geholfen haben ihm alte Weggefährten wie Shuko, Michael Geldreich, Gianni Giuliani und Freedo. Ich bin gespannt, wie der neue Style bei den sehr jungen Fans ankommen wird, denn statt poppigem Rapsound geht es auf „tru.“ deutlich experimenteller zur Sache. Es gibt eine Menge Tracks mit Überlänge, die hinten raus an die älteren Pink-Floyd-Sachen erinnern (wie es zuletzt auch Childish Gambino oder Michael Kiwanuka machten).

Die Nummer „fkngrt“ erinnert stark an den Gospel-flavor eines Chance The Rappers und ist – wie der gesamte Rest – einfach nur wahnsinnig gut produziert. Ich wusste, dass Cro drei Jahre nach seinem letzten Studioalbum „Melodie“ wieder ordentlich abliefern wird, hätte aber mit so einem starken Produkt nicht gerechnet. „tru.“ ist Cros „4:44“, ein fantastisches und für jeden Auskenner unhatebares Album, sowohl inhaltlich als auch Produktions-seitig. Die Features auf dem Album kommen von Patrice (auf dem starken „forrest gump“), Wyclef Jean („todas“), Ive Sole („fake you.“) und dem letzten Deutschrap-Uberhype nach Cro himself: Ace Tee, die dieses Jahr auch noch ein Album präsentieren wird. Das Video zu „baum“ hatten wir hier bereits, das etwas neuere Video zu „unendlichkeit“ gibt es weiter unten noch einmal für Euch. 17 Tracks, 20 in der Deluxe-Edition – d.d.d.dope!

Cro – „tru.“ // apple Music Stream

Cro – „tru.“ // Spotify Stream

„unendlichkeit“ (Official Video)

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