Club Tropicana

1992 war ich das erste mal in meinem Leben auf Mallorca. Mit Hansen habe ich da im Juli zwei Wochen Urlaub im „Club Tropicana“ an der Cala Domingos gemacht. Einfach mal zwei Wochen die Füße hochlegen, am Strand entspannen, Abends trinken und im besten Falle – na klar, da muss ich hier keinem etwas vormachen – vögeln.

Hansen und ich, wir hatten uns tagsüber am Strand ein – wie wir annahmen – überwältigendes Aufreiss-Kalkül zurechtgelegt. Ich machte mir mit Spucke meine damalige Poppertolle zu einem Rechtsscheitel und mit dem Zeige- und Mittelfinger täuschte ich einen schmalen Oberlippenbart vor. Dann sah ich Hansen an und erklärte in Hitler-Tonalität „Ich habe etwas verlorrren!“. Hansen frug dann mit Frauenstimme „Ja was denn, Adolf!“. „Den zweiten Weltkrrrieg!“. Wir fanden das so witzig und probten unseren selbstbenannten Schenkelöffner 88 den ganzen Abend; und auch beim 150sten Mal kugelten wir uns vor Lachen. Dieses Lachen verging uns dann bereits am zweiten Abend, als wir von drei Franzosen mit breiteren Schultern, die unserem Humor nichts abgewinnen konnten, übel zusammengeschlagen wurden. Konnten wir ja nicht ahnen.

Am nächsten Tag lagen wir dann wieder am Strand; ungevögelt, mit geprellten Rippen und geschwollener Unterlippe, aber immer noch bei bester Laune. „Hansen, so kann das nicht weitergehen!“, sinnierte ich kurz. „Heute Abend muss ‚was laufen, wir können doch nicht nach Hause kommen und erzählen, dass wir zwar keinen Sex hatten, dafür aber wegen schlechter Hitler-Witze von Franzosen vermöbelt wurden!“. „Stimmt, Winkelsen. Siehtst Du die beiden da? Sind Deutsche. Habe vorhin im Wasser den Akzent gehört; müssen aus den neuen Bundesländern kommen!“, sagte er und zeigte auf … die beiden? Waren das nicht drei? Nein, es waren tatsächlich nur zwei Mädchen, aber eine von ihnen hatte Brüste für vier. „Klingt gut, Hansen, die machen wir frisch! Aber nicht wieder der Hitlerspruch, nä!“, sagte ich und fasste mir noch einmal behutsam an die Lippe, die bei jedem unvorsichtigen Mienenspiel erneut zu bluten anfing.

Wenig später gingen wir ins Wasser. Wir spielten Frisbee und alberten herum, als die Scheibe plötzlich eines der Mädchen an den Hinterkopf flog. „Die gehört wohl Euch, Jungs?!“, frug das Brustmonster, lächelte und warf die Scheibe zurück. „Äh, ja, Danke!“. Wir kamen ins Gespräch. Die beiden kamen aus der Nähe von Leipzig und klangen wie Schimmelpilz-befallene Badewannenfugen aus Acryl. Dieser Tonfall war eine einzige Frechheit, auch heute noch setze ich mich aktiv dafür ein, vorsätzliches herumsächseln als Körperverletzung einzustufen und mit Bußgeldern zu versehen. Andererseits hatten die ostdeutschen Damen Anfang der Neunziger aber auch einen hervorragenden Ruf, was das Sinnesfreuden-Niveau betrifft. „Das wird bestimmt schwer, bei dieser Akzentuation ’nen Boner zu bekommen!“, warf ich bedenklich in den Raum und schüttelte angstvoll den Kopf. „Ach was, Winkelsen, den sanmiguelisieren wir schon weg!“, richtete mich Hansen wieder auf. Wir verabredeten uns dann für 20.00h an der Hotelbar.

Wir waren vor den Mädchen da und unterhielten uns mit dem italienischen Barkeeper Federico, der schneller sprach als Dieter-Thomas Heck auf Methylamphetamin, an sich aber ein kreuzfideler Zeitgenosse war. Dem Federico sind die beiden Damen auch schon aufgefallen. „Iche habe gesehe, wie die Mädche mit die große Titten inne Wasser gegange iste, bade. Die Meere ware wege, die ganze Ozeane musste weichen wege die große Titten!“. Ozeana hatte somit Ihren Spitznamen weg. Real hieß sie aber Doreen, glaub‘ ich. Wie alle ostdeutschen Mädchen halt.

Ozeana und die andere Doreen kamen dann wenig später und gesellten sich zu uns. Federico beobachtete uns und machte Schwimmbewegungen mit den Armen, wenn wir zu ihm rübersahen. Heiliger Bimbam; die hatte aber auch Brüste! Ozeana muss mit der Business-Class geflogen sein, diese Ochmonics waren absolut nicht Economy-tauglich! In Leipzig und Umgebung hatten sich damals dutzende der ertragreichsten Ennstaler Bergschecken aus Neidgründen am Stromzaun das Leben genommen. Ich frage mich heute noch, was der Club Tropicana damals gesondert berechnet hat. Wenn Kinder und Kleinvieh schon separat tarifiert werden, dann hätte man Ozeana mindestens als Einperson-Kleinfamilie einstufen müssen. Ihre Gasongas hätten nicht nur eine eigene Postleitzahl verdient; das Land Sachsen hätte ihnen einen eigenen Ortsnamen überschreiben müssen. Google-Maps funktioniert nur aus dem Grund für Leipzig nicht, weil Ozeana gerade im Freibad vom 3-Meter-Brett sprang, als die Satellitenaufnahmen gemacht wurden. Aber ich schweife ab.

Prinzipiell hege ich seit jeher große Sympathien für die weibliche Brust – aber das war mir dann doch etwas zu viel. So entschied ich, mich auf die zartere Doreen zu konzentrieren. Ich erinnerte mich an den „Einäugigen Ochsen“-Trick. Der einäugige Ochse besagt, dass man das Interesse der gutaussehenden Frau nur dann bekommt, wenn man mit der unanttraktiveren Freundin kommuniziert und das eigentliche Ziel im Visier zunächst ignoriert. So fing ich also an, mich mit Ozeana über den Grund meiner geschwollenen Lippe zu unterhalten. Irgendwann würde Doreen sich schon einmischen und bevor Hansen guckt, hätte ich sie safe! Aber da hatte ich die Rechnung wohl ohne den Mammografen gemacht: vom einäugigen Ochsen hatte man in Leipzig wohl nicht nichts gehört. Und bevor ich mich versah, hatte Hansen schon seine Zunge im Mund der zarteren Doreen. Na gut, dann geht’s in der Nacht halt klippenspringen.

Am nächsten Abend gingen wir wieder an die Hotelbar. „Hansen, hör zu:“, sagte ich, „erzähl‘ dem Federico nicht, was gestern Nacht noch los war, okay!“. „Jaja, ich halte meinen Mund!“. Als wir die Bar betrateten schrie Federico uns schon aus 30m Entfernung zu, „Ah, die deutsche Jungse sinde da! Erzählte male, was habe ihre letze Nachte noche gemachte, eh?“.


Der gesamte Club wusste nun also Bescheid. Federico machte wieder seine Schwimmbewegungen mit den Armen und lachte dabei sehr laut. Und Hansen hatte am Abend eine geprellte Rippe mehr.

Kommentare

50 Antworten zu “Club Tropicana”

  1. schon wieder dicke titten!

    aber

    Schimmelpilz-befallene Badewannenfugen aus Acryl.

    ? haben die stimmen? ich geh jetzt in mein bad und hör mal nach.

  2. onGri sagt:

    uh ne neue geschichte, nur viel zu spät zum lesen, was ich eigtl. noch fragen wollte was mit dem konzertmitschnitt von den 10.000er auftritt is, da gabs janur das kurze Thomas D huldigt den MC vid, kommt da noch was?

  3. fu sagt:

    oh, behave! die bezeichnung „Ochmonics“ kannte ich bisher noch nicht. alf, oder?

  4. Solidglobe sagt:

    Groß – in 10 Jahren darf ich dann auch mal meine Ibiza Storys auspacken! Mit diesem Dialekt in Sachsen komm ich auch nicht klar, meine Ex war sächsicher Adel, nett… alles cool bis ich mal mit zu ihr gefahren bin – weil da hat sie dann angefangen sächsisch zu reden! Ich hab irgendwie n Problem damit Leute die so reden ernst zu nehmen. Vielleicht ist man da als Rheinländer gestraft ;).

  5. Rociel sagt:

    Auch, wenn ich es wahrscheinlich nie benutzen werde: „Gasongas“ ist ein très amüsanter Ausdruck. Würd gern mal’n Bier trinken gehen und mich über Frauen unterhalten, hihi. :)

  6. lieber in der kaiserin als imperator,

    p.s du magst do sowas
    drück dich
    r.l

  7. lluxus sagt:

    sächseln geht echt mal garnicht klar – vorallem bei frauen nicht. ich stimme dir also 100%ig zu..

  8. monaco sagt:

    sanmiguelisieren hätte dir gleich spanisch vorkommen sollen …

  9. SirParker sagt:

    Für den sechsten Abschnitt hast Du den Oscar verdient… und wenn´s den für´s Bloggen bisher nicht gab, muss man das halt ändern… was hab ich gerade gelacht… und sanmiguelisieren… ich brech zusammen…

    Von Doreen und Ozeana gibt´s wahrscheinlich keine Fotos, so als Beweis, könntest ja auch übertrieben haben. ;)

  10. Siggi sagt:

    Immer diese Vorurteile gegen Damen aus den spätannektierten Bundesländern. Da gibt es doch noch viel schönere Namen als Doreen: Mandy, Nancy, Peggy, Simone, Sandy, Candy und Ronny, Danny, Marcel, Veiko, Heiko, Meiko.

    Meine Eltern haben mich zum Glück verschont.

    Ansonsten schöne Geschichte mit mammophilem Hintergrund, was?

  11. SirParker sagt:

    @Siggi: Chantal und Enrico haste vergessen.

  12. Siggi sagt:

    @SirParker:

    Chantal ist nicht sooo der typische Name, Enrico aber dafür 110%! Wie konnte ich meinen ehemaligen Klassenkameraden Enrico W. nur vergessen? Danny ist schuld…

  13. Meriche sagt:

    Sorry, MC, aber die Story gefällt mir gar nicht! Ist hier auch Platz für Kritik? Den Absatz mit den grotesken Übertreibungen der großen Brust hätten sie sich sparen können. Ich fühle mich fast schon persönlich angegriffen und witzig war das nicht.

  14. KleinesF sagt:

    Qualität, Meister!

  15. steuertusse sagt:

    Dicke Titten scheinen Dich ja echt zu beschäftigen ;o))

    allredings bin ich auch für ein Beweisphoto….

  16. Nach diesem Beitrag wird die Serious Week aber bitter nötig Herr Winkelsen. Brüste, pauschale Ossi-Vorteile und Akzentfragen, ich weiß ja nicht.
    Und beide hießen Doreen? Oh man!

  17. […] Winkelsen schreibt eine herrliche Geschichte über seinen ersten Urlaub auf Malle. Was hab ich gelacht… alleine der Satz Die beiden kamen aus der Nähe von Leipzig und klangen wie Schimmelpilz-befallene Badewannenfugen aus Acryl. […]

  18. MC Winkel sagt:

    @ bsc: Künstlerische Freiheit! Aber Du, Du hast Schimmelpilze im Bad?
    @ onGri: Ja, da kommt noch ‚was! Mal sehen, wann es am besten passt!
    @ fu: Neeee, das sagt ein Bekannter von mir immer… :) Alf kommt aus Melmac.
    @ Solidglobe: Das hat mit dem Rheinland nicht unbedingt viel zu tun; das ist ein bundesweites Phänomen!
    @ Rociel: Na, dann mach‘ doch!
    @ Ro-L.: Wer sagt denn das?
    @ Ingo: Deffo! :)
    @ lluxus: Dann sind wir uns ja einig!
    @ monaco: Ja, jetzt so rückblickend schon…
    @ SirParker: M+üsste ich Hansen fragen. Aber da haben wir das Problem schon wieder: Mit dem rede ich ja nicht mehr!
    @ Siggi: Stimmt, „Siggi“ ist recht untypisch für diese Region! :)
    @ Mitch: Ich wollt’s nicht sagen!
    @ Meriche: Klar können Sie hier auch Kritik loswerden, dazu sind die Comments ja da! Tschja, was soll ich sagen… Sie kennen ja meine Art von Humor, da wird überspitzt bis ins Unendliche. Und ich finde, ich darf das, weil ich ja dann und wann auch mit genug Selbstironie schreibe (Nase, Beine, Bauch etc.). Und bitte: Nicht angegriffen fühlen! Denn eines ist mal klar: wir Männer mögen Brüste!
    @ f: Danke! Bzw.: Ja, kommt bald!
    @ steuertusse: … passte leider nicht auf’s Bild! :)
    @ Lenny_und_Karl: Ja, stimmt, aber gestern war dann doch wieder der Schalk im Nacken. Und: was gibt’s bei diesen „Vorteilen“ zu meckern? :)
    @ Alex P.: Danke.

  19. Chilli sagt:

    Der Stoff aus dem die Teenie-Klamotten sind, herrlich.

  20. DerTim sagt:

    Oh man, sächseln gehört echt verboten, da klingt wirklich jeder lobotomiert.

    Und die Frage, ob der MC Brust oder Hinternmensch ist wurde dann ja jetzt auch geklärt. Ich selber stehe zwar ebenfalls auf Brüste, aber ich finde auch, das die Proportionen stimmen müssen.

    Desweiteren stimme ich dem Parkster zu: für „Schimmelpilz-befallene Badewannenfugen aus Acryl“ gehört Dir ein Award verliehen, ganz großes Kino!

  21. Daniel sagt:

    Und ich dachte, die heißen alle Mandy ;-)

  22. stw sagt:

    zwei doreens ? sind bei frauengruppen von drüben nicht immer mindestens 50% mandys dabei ?

  23. Erdge Schoss sagt:

    Herr Winkelsen,

    zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Überwindung eines ganzen Ozeans.
    Das schaffen andere nicht mal mit dem Schiff.

    Ihr Erdge Schoss

    ps.: Können Sie sich vorstellen wie
    IT’S SO EASY TO FALL IN LOVE
    von einer Sächsin gesungen klingt?

    Eine Wurzelbehandlung ist nichts dagegen.

  24. Kathrin sagt:

    Club Tropiacana… Warum muss ich nun wieder an George Michael denken?
    Aber ich glaub als frühkindliche Prägung kann man das nicht mehr durchgehen lassen ;-)

  25. Dr.Sno* sagt:

    Solche Geschichten schreibst du doch nur, damit du möglichst viele Synonyme für sekundäre Geschlechtsmerkmale veröffentlichen kannst!

  26. Ja schon gut Herr Winkel. Da schleicht sich der Fehlerteufel ja auch noch zu ihren Gunsten ein. Obwohl man es auch als Ironie sehen könnte. Diese Ossi-Sache müssen sie trotzdem wieder gut machen. Ich verlange Genugtuung.

  27. Solidglobe sagt:

    Stimmt, aber ich war einfach geschockt das über ihre so schönen Lippen so ein grausiger Dialekt kommen kann!

  28. der Kaiser sagt:

    Bei all den Geschichten die der little MC so erlebt hat bzw haben soll, frage ich mich schon ob der MC in Wirklichkeit nicht die Geschichten anderer Leute verarbeitet… ;)

  29. RenéB sagt:

    Nun Winkelsen, jetzt muß ich aba ma ein kleines Veto einlegen. Nicht alle Ossimädels, heißen Doreen. :)

  30. Andre sagt:

    sanmiguelisieren

    …und dann auch noch mit der kleinen Flasche, beim Ozean hättest Du wohl welche von den 1L-Buddeln benötigt um das Ganze wegzusanmigulisieren :-)

  31. maeh sagt:

    Nun Winkelsen, jetzt muß ich aba ma ein kleines Veto einlegen. Nicht alle Ossimädels, heißen Doreen. :)

    nein…die andern heissen mandy, sandy, nancy, schakkeline un chantalle ;)

  32. 500beine sagt:

    Sicher. Den einäugigen Ochsen kenn ich, aber der kann bös nach hinten losgehn, wenn man nämlich IMMER NOCH mit der hässlichen Stiefschwester rummacht, während die Schöne sich längst deinen besten Kumpel geschnappt hat, der eigentlich nur ein Bierchen schlabbern wollte, so eine Scheisse.

  33. shubidu sagt:

    wird gasongas nicht kazongas geschrieben ?

  34. steuertusse sagt:

    Her Winkel jetzt übertreiben sie mal nicht so maßlos- Ihnen glaubt doch sowiso keiner mehr diese geschichten
    ;o)

  35. MC Winkel sagt:

    @ Chilli: Danke!
    @ Tim: wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob der Bindestrich zwischen Schimmelpilz und befallen da so richtig gesetzt ist!?
    @ Dansen: Wenn, dann musst Du das ja wissen! :)
    @ stw: s.o. – dann ist dass wohl so!
    @ Erdge Schoss: UM HIMMELS WILLEN, welche Sächsin hat Ihnen das vorgesungen. Die FrauvonWelt?
    @ Kathrin: Der lAden hieß so! Ehlich! Und die links dort oben, das ist exakt der Club, in welchem wir weilten!
    @ Dr.Sno*: Stimmt. :)
    @ LuK: Aber wieso denn? Ich habe die Menschen aus den neuen BL hier doch nur positiv dargestellt?! Gut, dass mit dem Akzent… aber seien Sie ehrlich, Ihnen stinkt der doch auch!
    @ Solidglobe: Nachvollziehbar!
    @ Kaiser: Nix da! Alles so passiert!
    @ RenéB: Aha?!
    @ Andre: DAS WÄR’S DOCH: San M. statt Astra am kommenden Samstag!
    @ maeh: Okay.
    @ 500beine: Ich sach, ja, 500. Der klappt nicht überall. Schon gar nicht, wenn Freunde dabei sind, die nur mal ein Bierchen trinken wollen. Das sind immer die Schlimmsten!
    @ shubidu: Nein, Denn dann würden sie ja „Kazongas“ heißen und nicht „Gazongas“.
    @ steuertusse: WAS! Ganz ehrlich: Diese Geschichte stimmt. Im Wesentlichen.

  36. Dr Gonzo sagt:

    Möpse und Exkrementstories, was für Fetische treiben den MC sonst noch um? Man darf gespannt sein.

  37. Bateman sagt:

    Also, mir dem Spacken (aus deinen Jugendjahren) als Bezeichnung muss ich dir immer wieder recht geben ;)

  38. MarkusMagic sagt:

    Jetzt weiß ich endlich, wie Wham zu ihrem Hit Song „Club Tropicana“ inspiriert wurden! „Fun and sunshine – there’s enough for ev’ryone“ . MC, haben Sie damals etwa in dem Musikvideo mitgespielt?

  39. @Herrn Winkel: Nun ja. Es gibt einen Unterschied ob man ihn ständig gehört hat und deshalb nicht mehr ertragen kann oder ob man in grundsätzlich ablehnt, den Akzent. Aus meiner distanzierten Position betrachtet, finde ich ihn äußerst sympathisch und einladend. Vielleicht nicht erotisch, aber dass muss ja auch nicht. Und entgegen vieler Meinungen ist nicht der gesamte Ostens gleich Sachsen. Ich bin übrigens nicht aus Sachsen.

  40. Erdge Schoss sagt:

    GOTT BEWAHRE, werter Herr Winkelsen!

    Es war wahrscheinlich nicht FrauvonWelt und sie sang auch nicht mich an, sondern meinen Badezimmerspiegel. Irgendwie muss die Dame da hineingelangt sein. Aber, Sie kennen das – wir hatten viel gelacht am Abend, dazu Kellergeister wie aus einer russischen Pipeline und dann … der Spiegel hat’s übrigens nicht überlebt und zersprang in tausend Teile, während ich im Bett lag und mir die Ohren mit der Matratze zuhielt.

    Ihr Erdge Schoss

  41. creezy sagt:

    Was für eine aparte Geschichte, man merkt gar nicht wie Deine Titten-Phobie durchschlägt …
    das ist jetzt die Woche mit den ernsten Inhalten, wa? ,-)

  42. […] post info By Ghost Dog Categories: Brüller des Tages, Themen des Tages, wwwundBlogroll Emmzieh auf Malle: Ich machte mir mit Spucke meine damalige Poppertolle zu einem Rechtsscheitel und mit dem Zeige- und Mittelfinger täuschte ich einen schmalen Oberlippenbart vor. Dann sah ich Hansen an und erklärte in Hitler-Tonalität “Ich habe etwas verlorrren!”. Hansen frug dann mit Frauenstimme “Ja was denn, Adolf!”. “Den zweiten Weltkrrrieg!”. […]

  43. Doreen sagt:

    Ich bin eine Doreen, aber zum Glück keine Sächsin, sondern (Ex)-Brandenburgerin. Mich nervt es auch etwas, dass mein anfänglich so unaufälliger Name nun zum Ossinamen mutiert. Vor ein paar Jahren litten darunter nur die Sandys, Peggys und Mandys und ich hörte noch regelmäßig: „Ach, das ist ja ein schöner und auch so seltener Name“. Tja, ist nun alles vorbei und nach dieser Story wieder ein Stück mehr ;-).

  44. Robby sagt:

    *lach* – der erste Absatz ist cool :D *hrhr*
    Und der Abschluss, köstlich :)

  45. Jerry Belvedere Anderson sagt:

    Winkel.
    Ich kenne deine alten Storys.
    Gruss von Belvedere!

  46. Inge Borg sagt:

    Nu eiferbibsch nochema. Nu bladst mir abär eschd glei der Grachn. Isch weeß garni was Du geschn unds Sachsen hast. Isch hätte och gerne ma bei die Bayern een Underdidel im Fernsehen, euch Fischgöbbe kann man ja grade noch verstähn, wenn ihr grad ni platt reden tut.
    Wahrscheinlisch hasd Du nur suviel Ensteen Junior geguckt weschen de Gasongas. Gudde Besserung me Kleener, wir gönn ja och nüscht dafür das eure Schitten da oben flach wie Flundern sind. Isch sach nur: Ozeana gummt aus Sachsen, weil da die schönsten Mädschen wachsn.

  47. westernworld sagt:

    winkelsen wenn du fertiggebeichtet hast ,oder auf vorrat gestanden, bin ich dafür das das ganze als „lil’MC growing up is hard to do“ in buchform erscheint. ein exemplar hast du schon verkauft.l:)

  48. GlatzoPatzo sagt:

    Hehe nice score. Hat sich zu der Zeit dein Gesichtsdip entwickelt? Sicher dass kein kleiner MCSächsel (bzw. MCDoreen) jetzt in der Ostzone verbale Körperverletzungen durchführt?

    Ich denke fu hat mit Ochmonics die Nachbarn von Alfs Gastfamilie gemeint. Die Nachbarsschrapnelle war die Neugierige mit den Omi-Monster-Ochmanics

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