Berlin IV: Bangladisiac


Wie Ihr wisst, nehme ich im Falle längerer Autofahrten gerne Mitfahrgelegenheiten mit. Hin; zurück will ich im Auto meine Ruhe haben. Auf der Rücktour verarbeite ich gerne bei lauter Musik die Eindrücke der entsprechenden Ereignisse, da will ich keine nervenden Mitfahrer haben. Mitfahrer sind ja ohnehin bevorzugt sparsame Menschen, oft mit einem ebenso sparsamen Körperhygieneverständnis. Dieses setzt meiner ohnehin schon grenzwertigen Tagesform nach Veranstaltungen, auf denen Alkohol ausgeschenkt wird, nur unnötig zu. Wo waren wir? Ach ja, Hinfahrt, Mitfahrer. Ich hatte zwei.

Suravinda hole ich um 13h in einer Bushaltestelle in der Nähe des Autobahnzubringers ab. Sie kommt ursprünglich aus Bangladesch. Sie will nach Berlin, zur Botschaft. Sie riecht. Klar; Hinfahrt! 250.000 Einwohner in Kiel und MC den zieht den Bengali-Zonk. Der Jörg-Dräger-Zonk war auch klein und dunkelrot, aber der hatte wenigstens nicht diesen 1001Chittagong-Gewürz-Flavour. Nicht dass Ihr Ihr mich falsch versteht, Suravinda ist nett und ich mag Dal Makhni; aber 340km sind 3 Stunden. Und das sind 180 Minuten.

Bloß schnell fahren! Ich muss schnell fahren, gut durchkommen. Pinkelpause fällt aus.

Herrn Braun hole ich an der Tankstelle Schackendorf an der B404 ab. Liegt ja auf dem Weg. Braun hat eine Hasenscharte und lebte, bevor er für knapp ein Jahr nach Peru ging um dort als Biologe in der Forschung tätig zu sein, knapp 8 Jahre in Berlin. Heute möchte er nur ein paar Freunde besuchen, Einweihungsparty und so. Seine Haare liegen komisch, so als hätte er einen akribisch gezogenen Rechtsscheitel; kombiniere ich das mit seinem Nachnamen, müsste ich eigentlich Angst bekommen. Ach was, der Regen ist bestimmt schuld. Und als er so mirnichtsdirnichts seinen nassen Werbe-Rucksack mit der Aufschrift „Bioland Brotprodukte“ neben sich auf meine Rückbank wirft, beinahe meinen am rechten Handhalter hängenden Anzug benetzt, dann aber erschrocken und in recht quietschiger Stimmlage „Huuch, da wäre mir ja fast ein Malheur passiert!“ ausstößt, bin ich beruhigt.

Schneller. MC, beeil´ Dich, Du must schnell ankommen!

Suravinda ist entspannt. Ihr Handy klingelt am laufenden Band und reisst Sie immer wieder aus dem Schlaf. Sie telefoniert und redet dabei viel. Und laut. Dabei läuft die Jay-Z-CD wirklich leise. Surivanda, nicht so laut, nicht so heftig ins Handy hauchen. Es riecht. Mein Anzug saugt Ihre Kurkuma-Cayennepfeffer-Kreuzkümmel Ausdünstungen bestimmt auf wie Dolly´s Wischmop überschüssige Stoffwechselprodukte nach Drehschluss.

Schnell. Schneller fahren. MC, Du musst Dich beeilen!

Baustelle, überall hängen 60 km/h-Schilder. Sehe ich nicht. Will ich nicht sehen. Nur schnell durch hier, Platz ist doch genug. Dann das: Geblitzt bei knapp über 100 km/h. Jetzt ist er weg. Danke, Suravinda!

Braun ist okay. Redet nicht viel. Raucht nicht. Riecht nicht. Und ich kann Ihn später an der erstbesten U-Bahn-Station in Berlin rauslassen. Er hat die 15€ passend, geht und ist weg. Nicht so Suravinda. In Berlin fällt Ihr auf, dass sie Ihr Bargeld auf der Kommode hat liegen lassen. Na klasse. Mein Navi sagt „Noch 2,5km zum Nordstrand!“, Suravinda sagt „Bitte noch zur U-Bahn-Haltestelle Warschauer Strasse. Das sind noch 2 oder 3 Ampeln. Dort wartet Mann mit Geld!“. Dammit, ich will mich endlich entspannen. Es ist 16.15h, um 18h soll ich in der „Offenbar“ sein. Ich will noch schnell zur Ruhe kommen, mit Burns reden, Füße hoch – nur kurz!

„Suravinda, das sind jetzt aber schon 4 Ampeln!“, sage ich und klinge dabei ungeduldig. „Ja, aber das ist hier gleich. Immer geradeaus!“. Ich rufe Burns an. „Warschauer Strasse?!“, schreit er entsetzt, „Das ist ein ganz anderes Ende! MC, das dauert länger!“. Mir wird übel. Suravinda kostet mich bis jetzt mein Führerschein und mehr Nerven als ein Großfamilientreffen. Nach 10 Minuten kommen wir an, beim Mann mit Geld. Ein kleiner Inder mit Augenrändern wie Zebrastreifen.

So, schnell jetzt. Schnell zurück.

Khalid steigt hinten ein, da wo einst Braun saß. Er riecht. Mein Anzug!!! „Ach so, soll ich Euch noch ein Stück mit zurück nehmen?“, frage ich entgeistert. „Ja bitte, zum Alexanderplatz! Das ist fast da, wo Du hin musst!“. „Fast,“, sage ich, „aber nicht exakt dort! Ich nehme Euch gerne ein Stück mit,“, lüge ich, „aber zum Alexanderplatz geht´s nicht mehr! Sagt mir, an welcher U-Bahn-Haltestelle ich Euch rauslassen soll, Nordstrand ist Endstation!“. „Äh, ja, na gut!“.

Zehn Minuten später schmeiß´ ich die Beiden raus. Immerhin bekomme ich noch 5€ Tipp. Weitere 5 Minuten später komme ich dann endlich an. „Hey Emme, gut schaust´ aus,“, begrüßt mich Burnster, „was möchtest Du trinken?“.

„Alles,“, sage ich, „nur keinen Arrak!“

Kommentare

48 Antworten zu “Berlin IV: Bangladisiac”

  1. sara sagt:

    Hr. Winkel, und Sie nehmen tatsächlich immer wieder auf Hinfahrten Mitfahrer mit?? Trotz dieser Erfahrungen? Seien Sie sich meiner zutiefsten Bewunderung gewiss.

  2. mc, das nächste mal nimmste mich mit. ich wasch mich auch vorher und geb dir 30 euro. du musst mich dafür aber auch zurücktransportieren. und keine angst, ich halte die klappe auf der rückfahrt. versprochen!

  3. False sagt:

    aber hallo, was sind sie doch für ein sozialer mensch! (dabei sollte man sie dann wohl nicht für ihr – anscheinend wiederholt – rüpelhaftes benehmen im verkehr verurteilen… naja)

  4. Pat Bateman sagt:

    Meine Mitfahrer dagegen eint ungeachtet ihrer ethnischen Provenienz grundsätzlich das Gefühl panischer Angst, verbunden mit der Erkenntnis, daß man in dieses Auto vielleicht doch nicht hätte einsteigen sollen.

    Nun sind natürlich willkürlich aufgelesene Tramper auch dankbare Opfer für exzessive Geschwindigkeitsorgien. Ein etwas unorthodoxer Fahrstil kann dann aber auch durchaus hilfreich sein, wenn es gilt, sich unliebsamer Fahrgäste zu entledigen. Seien Sie sicher, bei mir wäre die hautgoutbehaftete Vishnujüngerin an der ersten Ampel der Stadtautobahn aus dem Wagen gesprungen, als wäre Shiva in seiner bösartigsten Inkarnation hinter ihr her.

    Es kann also durchaus Vorteilhaft sein, sich einen selbst für präadoleszente Verhältnisse schweren rechten Fuß zu bewahren. Ich glaube, ich muss mich dringend mal bei einer Mitfahrzentrale eintragen.

    Wir sind Deine Freunde – wir sind nicht wie die Andern, mann… Steig ein!

  5. Ulrich sagt:

    … Da muss ich sie leider enttaeuschen Herr Batemann. Aus eigener (erschreckender) Erfahrung weiss ich, dass unsere indischen Mitmenschen schlimmeres gewohnt sind, als ein deutscher mit seinem vergleichsweise luxurioesen fahrbaren Untersatz zu Stande bringen kann. Ersparen sie sich (und vor allem ihrem Auto) das. Wirksamer waere vielleicht, die Frau zu belaestigen… Sollte man vor ihren Augen anfangen sich zu entbloessen wird sie wohl schleunigst das Weite suchen… (Kinder Kinder die Inder)

    Ansonsten: Schade um den Fuehrerschein Herr Winkel, aber vielleicht haben sie ja Glueck und koennen auf Inder plaedieren. Ausserdem ist Zug fahren gut fuer die Umwelt…

  6. In meiner Zeit als Kurierfahrer habe ich alle Anhalter mitgenommen. Ich habe mich immer wieder gewundert, wer das alles eingestiegen ist mitten in der Nacht, so wie ich aussehe.
    Apropos Aussehen: Das Gericht auf dem hübschen Foto sieht aus wie eine Portion Pferdeäpfel.

  7. Onkel Tank sagt:

    schöne geschichte … daher fahre ich meisst alleine oder mit leuten die ich kenne :-)

  8. mai sagt:

    hello mister taxidriver…

  9. ToBa sagt:

    Warschauer Str. ist dichter an der Offenbar, als der Nordstrand. Nächstes Mal sagste Bescheid, dann kannste gleich vor Ort entspannen. Musst mich nur rechtzeitig vorwarnen, damit ich noch Holsten organisieren kann…

  10. Ben-Chi sagt:

    Buahaha, MC. Ich mach mich nass. Fantastisch.
    Kannst ja mal den Grünen n Briefle (oder sind das jetzt die Blauen) schicken, dass die klene Schuld ist, da weil bei 60 km/h nicht genug Frischluft durchs Fenster kommt um die Ausdünstungen von klein Suravinda zu dekonterminieren ;-) Also nur so im Falle des Falles, das zieht hundert Pro. Die haben Verständnis – oder auch nicht.

  11. GL sagt:

    Musst du dann unbezahlten Urlaub nehmen, wenn die Fleppe weg ist?

  12. KleinesF sagt:

    Sieht so ein indisches Gehirn aus?

  13. SirDregan sagt:

    Soso, das ist also die Erklärung für ihren Führerscheinverlust
    Verständlich :)

  14. Karsten sagt:

    klingt traumatisch.. wenn das mal keine Albträume nach sich zieht ;)

  15. MC Winkel sagt:

    @ Sara: Nützt ja nichts! Das Geld rutscht dann Abends durch die Kehle.
    @ BSC: Ich höre Rap-Musik, das weisst DU, oder? :) Sonst: Gerne. Gibt sogar Blogger-Rabotti.
    @ False: Oder?
    @ Pat Bateman: Sie reden immer so geschwollen, muss das sein? :) Schauen Sie mal unter http://www.mitfahrgelegenheit.de, ganz einfach. Aber lassen Sie die Leute leben!
    @ 500: 5 Mark!
    @ Ulrich: Belästigen? Ulrich, MC ist ein ehrenhafter Gizzleman!
    @ Neo-Bazi: Der Herr Burnster sagt, Sie sähen aus wie Jürgen v.d. Lippe, nur halt etwas älter. Da würde ich auch einsteigen. Das obige Pferdeäpfel-Gericht ist ein wahrhaftiges Dal Makhni!
    @ OnkelTank: Würde ich mir nochmal überlegen! Wegen des Rubels und so.
    @ Mai: Hallo!
    @ ToBa: Ja, ich weiss. Aber der Termin mit Burns war fest vereinbart. Und seine Freunde lässt man ja nicht einfach so hängen… Berlin ist groß. Viele Zebrastreifen.
    @ Ben-Chi: Ich werd´s versuchen!
    @ GL: Bin nächsten März 3 Wochen in Asien. Und eine Woche geht so!
    @ KleinesF: So und ähnlich.
    @ Dregan: Ob der Staatsanwalt das auch so sieht?
    @ Karsten: Hat es schon!

  16. Das hat der Burnie gesagt? Na warte!
    Ich sehe aus wie John Travolta, nur halt etwas jünger.

  17. Malcolm sagt:

    Ich bewundere dich wirklich, dass du das mit den Mitfahrern immernoch machst. Ich krieg schon manchmal Mordphantasien, wenn ich die Kleine mitnehme!

  18. sabbeljan sagt:

    mitfahrer. verstehe. das schafft content. darum fahr ich bahn, da hat man viele mitfahrer = viel content.

  19. MC Winkel sagt:

    @ Neo-Bazi: Nee, hat er nicht. Das war eine Lüge. Ich weiss doch, dass Sie dem Travolta-Johnny sehr ähneln. Hoffe nur, Sie sind kein Scientologe.
    @ Malcolm: Mitfahrer sind teilweise ja auch enfacher als, … sagen wir: Bekannte. :)
    @ Sabbeljan: Glauben Sie mir: Ich hätte es auch mal ganz gerne ruhig und einfach. So wie mit Braun. Nur Brauns, quasi.

  20. Burnster sagt:

    Das hab ich überhaupt nicht gesagt, du Sauhund, Zizzow!

    So, jetzt erzähl ich dir auch nicht von meinem Indientrauma. Hast jetzt davon!

  21. home sagt:

    uiihh, im holsten-express nach berlin und zurück! tolle vorstellung!

    ich würde/könnte mich auch als mitfahrer nach berlin anbieten. aber auch nur bei einer möglichen retoure nach kiel. andererseits könnte ich mich als mitfahrgelegenheit anbieten. 1000mal darüber nachgedacht, aber genau wegen solchen erfahrungsberichten nie „getraut“.

  22. du kannst raps hören, soviel und laut du willst – ich habe immer ohropax dabei :)

  23. Nö, bin ich keiner. Ich steh auf den heiligen Antonius, der ist zuständig für hoffnungslose Fälle. Bin ich jetzt schwul?

  24. r0ssi sagt:

    hmmm, liegt das jetzt am norden oder warum haben sie immer dieses pech? ich hatte (als fahrer und mitfahrer) bislang immer nette, eloquente mitreisende oder zumindest ruhige, wohlriechende.

  25. MC Winkel sagt:

    @ Burns: Ich hab´s dochj aufgeklärt, Burnsen. Nur vertell´ die India-Story schon…
    @ home: Naja, selbst wenn sowas mal passiert = Trauen Sie sich. Ist lustig!
    @ bsc: Na gut!
    @ Neo-Bazi: Ist John Travolta schwul? Sehen Sie!
    @ r0ssi: Das ist Murphy, Herr r0ssi.

  26. slump sagt:

    Stellen sie sich vor, die Dame hätte vor der Fahrt nicht nur „normale“ Gewürze verzehrt sondern auch „spezielle“ aphrodisierende. Die Frau wäre auf sie raufgesprungen, ihre Lippen an den Ihrigen – Die Dünste würden in sie eindrigen …

  27. Turntablerocker sagt:

    Das weckt neugierde. Ich fahre am 24.12. nach Hamburg und hab mich mal auf diversen Seiten eingetragen. Mal schauen, wer sich meldet. Ich hoffe, mein speziell an junge Studetinnen gerichtetes Intersat, kommt gut an ;-)

  28. Weiß ich nicht, wollten Sie damit sagen. Geschickte Antwort!
    Ist ja auch scheißegal.

  29. Burnster sagt:

    Hahahahaha! Raps hören!!!!
    Bin mir nicht sicher ob Bitts ihr Kalauer bewusst war. Ich hab einen solchen Spaß beim Raps hören, ich könnt Mais scheissen.

  30. die muräne sagt:

    @turntablerocker: na dann mal viel Spass mit den Studetinnen! Hmmm, wahrscheinlich meinten Sie ja Sudetinnen. Die wollen aber über Weihnachten nicht nach Hamburg sondern Richtung Böhmen. Aber vielleicht haben Sie ja Glück. Würd ich Ihnen göhnen.

  31. die muräne sagt:

    @MC: tschuldigung wenn ich hier in Ihrem privaten Blog Kommentare kommentiere. Steht mir natürlich nicht zu. Bitte sehen Sie nochmals von einem Hausverbot ab. Danke

  32. Finja sagt:

    Danke für den Lacher, MC!
    Ich nehme aus Prinzip immer nur Mitfahrer mit, die ich beim vorhergehenden Telefonat als der deutschen Sprache mächtig identifiziere – das verbessert zumeist die Luft im Auto… ansonsten hatte ich bisher nur ruhige, angenehme Mitfahrer. Brauns, sozusagen.
    Alles andere würde ich spätestens auf halber Strecke an der Raststätte stehen lassen…

  33. Robert sagt:

    MC, mein Vorschlag für derartige Mitfahrer: neue Preisstruktur wie im Jazzclub.

    „ZWEI METER ZWEI MAAAAARK“ :-)

    Geneigte Grüße
    Robert

  34. fishcat sagt:

    Na toll, MC. Jetzt war mir mal einen Tag nicht speiübel, und dann schreiben Sie über riechende Suravindas. Ich geh jetzt kotzen ;)

  35. SirDregan sagt:

    hehe @robert: gibts auch helge-fans hier? wobei 2 Meter, 2 Mark weng arg heavy is. 2 Minuten, 2 Mark wäre net schlecht, dann würde der MC auch langsamer fahren *g*

  36. Stell doch bei Gelegenheit auch noch das Rezept für das nachgemachte Ausgekotzte da oben ein. Danke im Voraus.

  37. glam sagt:

    ich sehe da ja eine seelenverwandtschaft zwischen uns herr mc: über das talent zu verfügen, aus quälenden sachverhalten und begebnissen noch den funkenden funken drama herauszuquetschen und die tragödie dann zur komödie schleifen. diamondesk! simply glamourous.

  38. Kleine volkskundliche Dreingabe: Suravinda, female, means ‚beautiful Yaksha‘.

    „Yaksha (Sanskrit) – wird allgemein mit ‚Dämon‘ bzw. ‚Teufel‘ übersetzt.
    Der Begriff Yaksha bezeichnet ein Wesen, das halbgöttlich und mit großer Macht ausgestattet ist und Menschen teils helfend, teils schädigend beeinflusst.“
    (http://hometown.aol.com/kapriori/page1.html)

  39. Robert sagt:

    @SirDregan: for sure gibts hier Helge-Fans. Ich rieche sie förmlich. :)

  40. Bernhard sagt:

    Hm. Nicht schlecht, danke für die Warnung, MC. Ich dachte daran, beim nächsten Trip nach Graz jemanden mitzunehmen, aber nach DEN Erlebnissen wird wohl nichts aus der geilen Single-Blondine!

  41. Hendrik sagt:

    liest Suravinda hier mit?

    anmerken möchte ich, dass ich den eindruck haben, dass sie, herr winkel, sich diesen qualen nur für uns fans aussetzen. je schlimmer die mitfahrer, umso amüsanter die geschichte. dafür danke….

  42. Nice. Ich käme ja grundsätzlich nicht auf die Idee, meine Fahrten bei einer Mitfahrzentrale anzumelden, allein schon deswegen, weil ich solange im Voraus gar nicht plane. Und selbst wenn ich wüßte, an welchem Tag ich losfahren wollte – ich könnte garantiert keine vereinbarte Zeit einhalten.

    Aber das allergrößte Problem und der deutlichste Nachteil Anhaltern gegenüber: Die Rückverfolgbarkeit. ;-)

  43. […] Mal was lustiges: Weblog zum Schmunzeln und laut Lachen von Mathias Winks aka MC Winkel. Der Typ hat einen wirklich genialen Schreibstil. Meine Highlights: Das, das, das oder auch das… ach… nehmt euch einfach mal Zeit und lest auch alles durch. ;-) […]

  44. björn sagt:

    *Hust*,*Lach*, sehr fein. Geschichten gut, Schreibstil besser. Sehr gut geschrieben. Gefällt mir gut. Nett dabei gelacht. Noch ein paar mehr und ich werde Stammkunde.

  45. […] So habe ich mich dann am Sonntag um 13h auf den Weg gemacht. Wie Ihr wisst, nehme ich bei Gelegenheit immer gerne ein paar Mitfahrgelegenheiten mit. Warum sollte ich auf 45€ verzichten, wenn ich eh nach Berlin fahre? Hat man Abends mehr Kleingeld für Bier. In meiner Anzeige auf der http://www.mitfahrgelegenheit.de setze ich für die Mitnahme nur 2 Dinge voraus: Nichtraucher, keine Hunde (auch wenn ich Köter mag, doch den Geruch kriegt man nur schwer, die Haare nie wieder raus!) und man sollte kein Problem mit Rap-Musik haben. Jetzt hätte ich aufgrund meiner schlechten Erfahrung beim letzten Mal auch reinschreiben können, dass ich keine Inder (o.ä.) mitnehme. Oder dass man das Geld klein und in bar auch wirklich mit sich führen möchte, aber das klingt irgendwie unsympathisch. Außerdem kann ich am Telefon ja immer noch aussortieren. […]

  46. […] Ich habe es Euch ja bereits erzählt. Auf dem Weg zur Lesung nach Berlin, irgendwo im dunkelsten Brandenburg, genauer gesagt in 16775 Gransee, da blitzte es am Ende einer Baustelle fürchterlich. Normalerweise sind es irgendwelche Typen, die mich gerne als Freund hätten, oder deren Freundinnen, die gerne mit mir schlafen würden, die so penetrant ins Auto blitzen. Ich mag das nicht. Dennoch wären die mir in dieser Situation lieber gewesen, als dieser ostdeutsche Lichtschranken-Einseitensensor-Blitzklapperkasten, der mir mal eben 53 km/h zu viel diagnostiziert. Dabei habe ich noch gebremst. Und neben mir dieses bangländische Muffelbiest aus der Mitfahrzentrale. Lacht noch, die Kuh. “Hähä, si hamja gesagen, das imasu shnel fan, nä!”. Ja, habe ich. Aber ich fahre doch nur so schnell, weil DU nach Dal Makhni riechst, Bengalia! […]

  47. Batz sagt:

    Wolle Mango-Lassi?

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