Abwesenheitsnotiz/en

Liebe Freunde, nehmt es mir nicht übel, aber dieser Beitrag verarscht Euch gerade! Jetzt haben wir nämlich Mittwoch (15.11.06), 21:38h und ich fliege morgen um 17:45h nach Paris! Und da werde ich auch bis heute, also Montag (20.11.06) bleiben. Gut, nicht nur Paris. Die meiste Zeit werde ich in Orléans verbringen/verbracht haben.

Kann also gut sein, dass ich inzwischen gar nicht mehr lebe. Schließlich werde/wurde ich mit nur sehr rudimentären Französisch-Kenntnissen am Flughafen Charles de Gaulle aus dem Flieger geworfen, muss/te mein Gepäck finden, dann die Metro, mit dieser dann zum Gare D’Austerlitz und sowieso weiss ich gar nicht, ob überhaupt irgendjemand mit mir spricht/sprach; man sagt den Franzosen ja nicht gerade das allergrößte Deutschland-Sympathisantentum nach. Aber ich glaube, ich überlebe. Habe ja einen Taschenrechner im Handy.

Und weil ich jetzt packe und gar keine Zeit für Blog-Mumpitz habe, lasse ich heute mal wieder von woanders unterhalten. Aber hey; nur das Beste:

– Mal abgesehen davon, dass er einer der sympathischsten Zeitgenossen ist, die ich jemals traf – Herr Paulsen schreibt wieder mal überirdisch… schön! Man kann den nur mögen, glaubt mir! (Freue mich auf Ende Januar, Paulsen!)
– Bei der Neuen Bodenständigkeit gefunden: Maltes fabulöser Erwartungshaltungstext „Was ich kann und was nicht“ (ich verlinkte bereits!) hier vorgelesen verarbeitet und vertont von Misanthrop! Gänsehaut.

Weiter mit Musik:

Die neuen Alben von Game und Jay-Z sind wie erwartet dope, aber das hört ja eh jeder. Klar, ich auch. Finde das Game-Album sogar noch eine kleine Spur derber, auch wenn Dre nicht einen Beat dafür gemacht hat. Dafür machte er aber 5 (fünf!) für das Jigga-Teil; vielleicht wirkt es daher partiell etwas fad. Sorry, aber Dr. Dre ist echt kein Freund von Innovationen, wie ich finde. Was ich aber auch gerade höre und für absolut empfehlenswert halte und was sonst nicht jeder kennt:

Nicolay (ein Typ aus Holland, wer hätte das gedacht?!), das Album „Here“:

Für eine ordentliche Review bitte hier entlang. Da steht eigentlich Alles, mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Eine große Platte für kalte Winterabende! An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Das neue Büro am Strand feat. MC Winkel & Nilzenburger-Stück „Immer wieder Sonntags“ kommt noch in diesem Monat! Haben meinen Part gestern noch getaked (sagt man so, habe ich gelernt) – Himmel, da kommt wieder was, doh!
So, wenn alles gut geht/ging, gibt’s morgen wieder Taufrisches! Peace.

Kommentare

12 Antworten zu “Abwesenheitsnotiz/en”

  1. hans sagt:

    willkommen in der gegenwart…

  2. Winkel auf den Spuren von Claude Berri. Die Berichte könnten spannend werden.

    ocj

  3. c’est la vie, c’est la guerre!

  4. novesia sagt:

    Wenigstens sind Sie nicht mit dem Bus gefahren.

  5. martha sagt:

    ‚Taschenrechner im Handy zum Überleben‘ um was auszurechnen Herr ÄhmZieh? O_o

  6. tscherno bill sagt:

    „…Liebe Freunde, nimmt es mir nicht übel…“

    Oh oh, wo ist die Sprachkultur geblieben? Herr Winkel, von Ihnen hätte ich das nun wirklich nicht erwartet!

  7. Herr Winkelsen wird zum Softie. Frankreich? Metro? „Liebe Freunde“?

  8. Zu

    „Habe ja ein Taschenrechner im Handy.“

    möchte ich noch auf meinen Beitrag vom 29.07.2006 verweisen.

    Winkel, von Dir als Meister der deutschen Sprache hätte ich da anderes erwartet.

    ocj

  9. larousse sagt:

    Aha, jetzt müssen wir uns also schon mit Beiträgen aus der Konserve verarschentrösten lassen – j’éspère au moins que vous avez apris un peu plus de français, Monsieur, dann sei es Ihnen verziehen!

  10. Daniela sagt:

    Wenigstens eine Notration Holsten dabei gehabt? Wenn ich Lars aus dem LeBlog glauben darf, gibbet dort ja nur Heineken und irgendeine elsässische Plörre …

  11. klip sagt:

    Ich freue mich auf den Bericht. ;)

  12. MC Winkel sagt:

    Wg. „nimmt“ und „ein“ vor den Taschenrechner – ich habe es doch gesagt: Dieser Beitrag verarscht Euch gerade. :)
    Um ehrlich zu sein: Hatte noch 5 Min. Zeit, etwas zu bloggen; hätte es a) wenigstens Korrektur lesen oder b) ganz lassen sollen.
    Egal.
    Ach ja: Bin gerade wieder eingetrudelt.
    Moin!

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