
Sehr schönes Portrait über den aus Hawaii kommenden Künstler und Designer Jasper Wong, dessen Kunst hauptsächlich von der Popart-Kultur der 80er Jahre (meiner und seiner Kindheit) inspiriert ist. Er verbrachte einige Zeit außerhalb der Insel, um sich und seine Kunst weiterzuentwickeln, das Ausland zu studieren und Erlerntes mit zurück in seine Heimat zu bringen. Eines der Dinge war es, in einer zunehmend digitalen Welt weitestgehend analog zu bleiben, eine Idee, die er nun seinen Schülern lehrt – “The Simple Beauty of Just Coloring”, quasi. Bittesehr:
Jasper Wong is a Hawaiian-born artist and designer known for work that honors the day-glo vibes of 1980s America. After some time away from the island, he returned like a prodigal son to bring back some of the things he learned abroad. One of them is the importance of staying analog in an increasingly digital culture – an idea he explored in his pop-up Little Shop of Wonders where he invited school children to rediscover the “simple beauty of just coloring.”

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Schönes Portrait über die in Kanada geborene, in New York aufgewachsene und jetzt in Berlin lebende Kalligraphie-Künstlerin Kaoru Akagawa. Sie verbindet die Tradition der ursprünglichen, japanischen Kalligraphie mit Elementen moderner Kunst. Kana Shodô (= Kalligraphie mit japanischen Silbenschriftzeichen) ist eine der ältesten kalligraphischen Kunstformen, die von Frauen ausgeübt wurde, die ihr Gesicht in der Öffentlichkeit nicht zeigen durften. Kana war der einzige Weg, die Schönheit, Persönlichkeit und Faszination ebendieser auszudrücken. Kaoru Akagawa sagt, sie würde den Zustand ihres Körpers und Geistes mit Tinte und einem Pinsel ausdrücken. “Wenn man mit Tinte und Papier arbeitet, hat man keine zweite Chance. Wenn die Tinte auf dem Papier ist, bleibt sie für ewig dort, man kann es nicht mehr ändern.”. Super interessante Geschichte und sieht dabei auch noch sehr smooth aus:
Kaoru Akagawa is a globe-trotting calligraphy artist. She was born in Canada, grew up in New York, lived in Japan, and is currently based in Berlin. She is expanding the traditions and perceptions of traditional Japanese calligraphy by merging Kana Shodo with modern art. Kana is one of the oldest traditional calligraphical art forms, originally utilized by women who were not allowed to show their faces in public. Kana was the only avenue to express their beauty, personality, and allure. Akagawa creates painstakingly delicate and complex forms, always aware of expressing her state of body and mind using just ink and brush. “When you work with ink and paper, you don’t have a second chance,” she says. “Once the ink is on the paper, it stays there. It is forever, and you can never change it.”

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Eine Sache, die der dänische Designer und Architekt Sigurd Larsen und ich gemeinsam haben: wir spielten gerne mit Lego und das sogar etwas länger, ich glaube, ich war mit 10 oder 11 Jahren noch down mit den Plastikbausteinen, Larsen hingegen baut teilweise sogar heute noch seine Modelle aus Lego vor. Inspiriert wurde er u.a. vom aus Schweden stammenden Künstler Michael Johansson, der mit mehreren 3D-Objekten arbeitet und daraus sowas wie zweidimensionale Riesen-Installationen erstellt. In Berlin treffen die beiden sich das erste Mal und tauschen sich aus, Johansson erklärt, seine Kunst könnte als “Real Life Tetris” verstanden werden, er arbeitet mit gebrauchten Materialen, die jeweils eigene Geschichten zu erzählen haben und kombiniert diese zu einer Art Fake History, die so niemals stattgefunden hat. Eine weitere, interessante Folge der AvantGardeDiaries:
“Sigurd Larsen found his path in life relatively early on. “I played Lego into my teenage years,” the Danish designer and architect recalls. “Even today I sometimes use Lego to make models.” These days, however, he’s found more materials to turn his ideas into reality, and that also includes people. “As an architect working with spaces, I´ve been very inspired how Michael Johansson works with three-dimensional objects and almost turns them two-dimensional,” Larsen says. The Danish designer and Swedish artist had never met before, but found an instant connection while snooping around an old junk market in Berlin.”

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Hier ist der Trailer zum vom 09. November bis zum 11. November stattfindenden Avant/Garde Diaries Event in Taipei. Kuratiert wrd es vom dortigen Superstar A-Mit, der mit 8 jungen, aufstrebenden Künstlern aus Taiwan im Huashan 1914 Creative Park das Thema “Voice” künstlerisch inszenieren wird. Die AVANT/GARDE DIARIES TAIPEI sind die Fortsetzung der Festivalreihe, die 2011 in Berlin Premiere feierte (WHUDAT war live dabei) und in diesem Jahr bereits in Kopenhagen, Los Angeles (WHUDAT war ebenfalls vor Ort) und London Station machte.
“The Avant/Garde Diaries event series is traveling to Taipei for a festival curated by pop-star A-Mit at Huashan 1914 Creative Park from November 9-11.”

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Ein Surfing-Clip, wie Ihr ihn ganz sicher noch nicht gesehen habt: “Farewell to Summer” ist ein Streifen aus Montauk/Long Island/New York, der mit Kassia Meador und Mikey DeTemple zwei der wohl weltweit versiertesten Longboard-Surfer featured. Das Besonderste ist wohl die Abendgarderobe des dänischen Designers Henrik Vibskov, welche die beiden während des Surfens auf dem Brett tragen. Mikey DeTemple war in seiner Jugend stets im Sommer hier, nachdem er mit 16 professioneller Surfer wurde, inzwischen aber hauptberuflich Filmemacher ist. Kassia Meador ist immer noch Pro-Riderin, aktuell in der Weltranglste der weiblichen Logboarder auf Platz 2. Die beiden haben sichtlich Spaß, der Clip wurde während der New York Fashion Week gedreht und der Soundtrack in diesem Clip kommt von White Denim, “River To Consider” – rundum fly:
“Long known as the best place to grab swell in a state known for finicky breaks, Montauk (Long Island/New York) holds a special place in many surfer’s hearts. Born and raised not far away in Babylon, Mikey spent his summers there, learning all the things he eventually put to good use after going pro at sixteen. While these days he mostly concentrates on surfing with friends and shooting beautiful movies for High Seas Films, Kassia still rides professionally. Like Mikey, she went pro as a teen (after learning to ride the hallowed tubes of Malibu).”

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