Elliot Cuker – The Arduous Psychoanalysis of a Used Car Salesman (Clip) #avgd

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Die Psychoanalyse eines Gebrauchtwagenhändlers, eine Sache, die mich tatsächlich schon immer beschäftigte. Ich war ja selbst ein paar Jahre lang Verkäufer kaufmännischer Angestellter im Vertrieb/Außendienst und ich weiß, wie es um den Ruf dieser Zunft bestellt ist. Das was Elliot Cuker – der Classic Car Salesman aus diesem Clip hier – und ich gemein haben: die Erkenntnis, dass der Schlüssel zum Erfolg die Wahrheit ist. Man kann Produkte nur dann leidenschaftlich verkaufen, wenn man 100% hinter ihnen steht. Ich war 10 Jahre lang Berater/Verkäufer (auf meiner Visitenkarte stand “Key Account Manager” – in Kiel!) und hatte bestimmt 5-6 Jahre Spaß und Erfolg. Dann wurden die Produkte wack (DSL-Produkte waren lahm und teuer, VoIP-Produkte funktionierten schlichtweg nicht!) und ich konnte nicht mehr überzeugt verkaufen. Ein Wunder, wie ich die letzten 4 Jahre dort überhaupt überlebte, ohne Blog als Ausgleich wäre das nicht gegangen.

Elliot Cuker wollte in jüngeren Jahren einmal Schauspieler werden, aus dieser Zeit stammt auch das Bild mit Jay Leno (#4 – wer so aussieht, kann ja nur Comedian oder Latenight Show-Moderator werden). Cuker vertritt die Meinung, dass man als ehrlicher Mensch eine tiefere Wertschätzung für die Schönheit und die Geschichte der jeweils zu verkaufenden Waren entwickelt, wie zum Beispiel seinen 300SL Gullwing (für Fans: hier gibt es eine Miniatur-Ausgabe im Maßstab 1:12 vom Anbieter Toyways – falls noch etwas für Weihnachten gesucht wird!), welchen er in einer Scheune gefunden hat und welchen er nicht mehr hergeben möchte – aus gutem Grund! An seiner Stelle könnte ich mich vermutlich von noch vielen weiteren Fahrzeugen aus seinen Verkaufsräumen nicht trennen. Ein wirklich schönes Portrait über einen interessanten Menschen mit einer wunderbaren Leidenschaft – enjoy:

“Though there is a part of Elliot Cuker that remains committed to his first attempted career as an actor, these days he finds himself in the leading role of a decidedly different line of work. Cuker is a classic car salesman. When one conjures a typical image of the type—or salesmen of any kind—what likely comes to mind is a fabulist with a pension for enterprising and commercial patter. An actor, in a sense. But Cuker believes there are those who approach their craft with ego and deceit, and those who approach it with truth. Cuker asserts that the key to his success lay in learning to be honest.”

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Julius von Bismarck – Conceived Connections (Clip) #avgd

MC Winkel · Abgelegt: Doku, Film-/ Fotokunst, Installationen | 16.10.2013 um 13:26 Uhr

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Schönes Portrait über den Berliner Künstler Julius von Bismarck, von dem einige von Euch garantiert schon einmal gehört haben. Umgeben von der französischen Vosges und dem Schwarzwald findet er Inspiration für sein jüngstes Werk “Versuch unter Kreisen”. Für Bismarck sind Berge und Wälder ein neutrales Gebiet, in welchem er Zuflucht vom Großstadtleben und der darin enthaltenen Mainstream-Kultur findet, hier ist es ihm möglich, eigenen Sichtweisen zu entwickeln. Im Auftrag des CERN (die mit dem weltgrößten Teilchenbeschleuniger) erschuf Bismarck eine Installation aus einer Reihe von pendelnden Overhead-Lampen. In dieser Kurzdoku bekommt Ihr ein paar Eindrücke von der Person Julius von Bismarck, von seinen Blickpunkten und von seiner Arbeit.

“The young conceptual artist takes us on an introspective journey into the Locarno region as he explains the motivations behind his latest work. Produced by Berlin Art Link / Filmed & Edited by Peter Cairns / Sound by Natalie Koerner and Monica Salazar.”

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Mathieu Ledoux – The Ultimate State (Clip)

MC Winkel · Abgelegt: Doku, Fashion / Lifestyle, Film-/ Fotokunst, Sports | 11.09.2013 um 18:15 Uhr

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Schönes Kurz-Portrait über den aus Montreal/Kanada kommenden Stuntman Mathieu Ledoux (sein tumblr). Der Typ kommt ursprünglich vom Rollerblading/Inline-Skating und hat in seinem neuen Beruf die Möglichkeit, beide Leidenschaften miteinander zu verbinden. Seine Künigsdisziplin ist das “Free Runnning” geworden, gerade als ehemaliger Blader kennt er die urbanen Begebenheiten und gilt in der Szene als perfekter Mix aus Inline-Skating, Parkour und Acrobatics. Für mich ist das Schönste an diesem Clip jedoch Mathieus Lebenseinstellung: be present and feel joy in what you do – mach’ Dinge mit Leidenschaft, dann kommt der Rest von ganz allein – egal, für was man sich entscheidet. Ob Künstler, Musiker, Verwaltungsfachangestellter oder eben … Stuntman:

“Montreal-based Mathieu Ledoux always wanted to work as a stuntman, and as the kind of person who sets his mind to something and does it, a stuntman Ledoux became. Soon, that passion (combined with an earlier love of inline skating) led him to a form of urban acrobatics called “free running.” In this stylized sport, athletes combine parkour with fancy footwork to overcome obstacles in typically urban environments around them. Ledoux became a noted free-runner with a signature mix of inline skating, parkour, and acrobatics.”

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Juan Atkins – The Beauty of Decay (Clip)

MC Winkel · Abgelegt: Doku, Film-/ Fotokunst, Musik, urban art | 23.08.2013 um 09:30 Uhr

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Über Detroit haben wir schon öfter berichtet, unter anderem mit Johnny Knoxville in “Detroit Lives” und immer wieder wird einem vor Augen geführt, wie schlecht es “Motor City” und den Menschen, die dort leben, geht. Es sieht auch nicht so aus, als wenn es in absehbarer Zeit nach vorne gehen würde und ein Mann lebt hier, der Alles gesehen hat – Electronic Music-Pionier Juan Atkins (ebenfalls gefeatured), born and raised in Detroit. Der Typ ist inzwischen 50 Jahre alt, hat die Motown-Zeit aber nicht mitbekommen, er hat direkt mit elektronischer Musik angefangen und wenn er Nachts im Auto durch die Straßen Detroits cruist, dann hört er dabei keine Rap-Musik, er hört seine eigenen, hausgemachten “Alien Sounds”. Atkins macht immer noch aktiv Musik, allerdings nicht mehr auf illegalen Raves in Abriss-Häusern sondern in dicken, massiv gehypeten Clubs. Seine Muse ist über die Jahre immer dieselbe geblieben: Detroit. In diesem Kurzprortrait erfahrt Ihr mehr über den Mann, produziert wurde das Ganze von Julia Wilczok, die Mucke kommt von – guess what – Juan Atkins. Absolut sehenswert:

“Detroit’s in the news, it’s not good, and the city’s problems aren’t going away any time soon. But there’s one person who has seen it all – the good, the bad, and the ugly. Electronic music pioneer Juan Atkins was not only born and raised in Detroit, he still lives there. And he’s damn proud of it. Looking much younger than his 50 years, Atkins wasn’t present during Detroit’s famous Motown years, but he certainly witnessed what happened after – the White Flight, followed by poverty and violence and the emergence of one of modern music’s most enduring forms.”

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Jasper Wong – The Simple Beauty of Just Coloring (Clip) #avgd

MC Winkel · Abgelegt: Fashion / Lifestyle, Film-/ Fotokunst, Paintings, Streetstyle, urban art | 24.05.2013 um 09:30 Uhr

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Sehr schönes Portrait über den aus Hawaii kommenden Künstler und Designer Jasper Wong, dessen Kunst hauptsächlich von der Popart-Kultur der 80er Jahre (meiner und seiner Kindheit) inspiriert ist. Er verbrachte einige Zeit außerhalb der Insel, um sich und seine Kunst weiterzuentwickeln, das Ausland zu studieren und Erlerntes mit zurück in seine Heimat zu bringen. Eines der Dinge war es, in einer zunehmend digitalen Welt weitestgehend analog zu bleiben, eine Idee, die er nun seinen Schülern lehrt – “The Simple Beauty of Just Coloring”, quasi. Bittesehr:

Jasper Wong is a Hawaiian-born artist and designer known for work that honors the day-glo vibes of 1980s America. After some time away from the island, he returned like a prodigal son to bring back some of the things he learned abroad. One of them is the importance of staying analog in an increasingly digital culture – an idea he explored in his pop-up Little Shop of Wonders where he invited school children to rediscover the “simple beauty of just coloring.”

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Kaoru Akagawa, “Ancient Words” – Japanese Calligraphy (Clip) #avgd

MC Winkel · Abgelegt: Design und so, Fashion / Lifestyle, Film-/ Fotokunst, Paintings | 16.01.2013 um 13:00 Uhr

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Schönes Portrait über die in Kanada geborene, in New York aufgewachsene und jetzt in Berlin lebende Kalligraphie-Künstlerin Kaoru Akagawa. Sie verbindet die Tradition der ursprünglichen, japanischen Kalligraphie mit Elementen moderner Kunst. Kana Shodô (= Kalligraphie mit japanischen Silbenschriftzeichen) ist eine der ältesten kalligraphischen Kunstformen, die von Frauen ausgeübt wurde, die ihr Gesicht in der Öffentlichkeit nicht zeigen durften. Kana war der einzige Weg, die Schönheit, Persönlichkeit und Faszination ebendieser auszudrücken. Kaoru Akagawa sagt, sie würde den Zustand ihres Körpers und Geistes mit Tinte und einem Pinsel ausdrücken. “Wenn man mit Tinte und Papier arbeitet, hat man keine zweite Chance. Wenn die Tinte auf dem Papier ist, bleibt sie für ewig dort, man kann es nicht mehr ändern.”. Super interessante Geschichte und sieht dabei auch noch sehr smooth aus:

Kaoru Akagawa is a globe-trotting calligraphy artist. She was born in Canada, grew up in New York, lived in Japan, and is currently based in Berlin. She is expanding the traditions and perceptions of traditional Japanese calligraphy by merging Kana Shodo with modern art. Kana is one of the oldest traditional calligraphical art forms, originally utilized by women who were not allowed to show their faces in public. Kana was the only avenue to express their beauty, personality, and allure. Akagawa creates painstakingly delicate and complex forms, always aware of expressing her state of body and mind using just ink and brush. “When you work with ink and paper, you don’t have a second chance,” she says. “Once the ink is on the paper, it stays there. It is forever, and you can never change it.”

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Sigurd Larsen & Michael Johansson – Real Life Tetris (Clip) #avgd

MC Winkel · Abgelegt: Baukunst, Design und so, Fashion / Lifestyle, Film-/ Fotokunst | 20.12.2012 um 10:18 Uhr

Eine Sache, die der dänische Designer und Architekt Sigurd Larsen und ich gemeinsam haben: wir spielten gerne mit Lego und das sogar etwas länger, ich glaube, ich war mit 10 oder 11 Jahren noch down mit den Plastikbausteinen, Larsen hingegen baut teilweise sogar heute noch seine Modelle aus Lego vor. Inspiriert wurde er u.a. vom aus Schweden stammenden Künstler Michael Johansson, der mit mehreren 3D-Objekten arbeitet und daraus sowas wie zweidimensionale Riesen-Installationen erstellt. In Berlin treffen die beiden sich das erste Mal und tauschen sich aus, Johansson erklärt, seine Kunst könnte als “Real Life Tetris” verstanden werden, er arbeitet mit gebrauchten Materialen, die jeweils eigene Geschichten zu erzählen haben und kombiniert diese zu einer Art Fake History, die so niemals stattgefunden hat. Eine weitere, interessante Folge der AvantGardeDiaries:

“Sigurd Larsen found his path in life relatively early on. “I played Lego into my teenage years,” the Danish designer and architect recalls. “Even today I sometimes use Lego to make models.” These days, however, he’s found more materials to turn his ideas into reality, and that also includes people. “As an architect working with spaces, I´ve been very inspired how Michael Johansson works with three-dimensional objects and almost turns them two-dimensional,” Larsen says. The Danish designer and Swedish artist had never met before, but found an instant connection while snooping around an old junk market in Berlin.”


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The Avant/Garde Diaries // Festival in Taipei (Teaser Clip) #avgd

MC Winkel · Abgelegt: Fashion / Lifestyle, Film-/ Fotokunst, Musik, Streetstyle | 08.11.2012 um 12:24 Uhr

Hier ist der Trailer zum vom 09. November bis zum 11. November stattfindenden Avant/Garde Diaries Event in Taipei. Kuratiert wrd es vom dortigen Superstar A-Mit, der mit 8 jungen, aufstrebenden Künstlern aus Taiwan im Huashan 1914 Creative Park das Thema “Voice” künstlerisch inszenieren wird. Die AVANT/GARDE DIARIES TAIPEI sind die Fortsetzung der Festivalreihe, die 2011 in Berlin Premiere feierte (WHUDAT war live dabei) und in diesem Jahr bereits in Kopenhagen, Los Angeles (WHUDAT war ebenfalls vor Ort) und London Station machte.

“The Avant/Garde Diaries event series is traveling to Taipei for a festival curated by pop-star A-Mit at Huashan 1914 Creative Park from November 9-11.”


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Kassia Meador & Mikey DeTemple – “Farewell to Summer” (Clip) #avgd

Ein Surfing-Clip, wie Ihr ihn ganz sicher noch nicht gesehen habt: “Farewell to Summer” ist ein Streifen aus Montauk/Long Island/New York, der mit Kassia Meador und Mikey DeTemple zwei der wohl weltweit versiertesten Longboard-Surfer featured. Das Besonderste ist wohl die Abendgarderobe des dänischen Designers Henrik Vibskov, welche die beiden während des Surfens auf dem Brett tragen. Mikey DeTemple war in seiner Jugend stets im Sommer hier, nachdem er mit 16 professioneller Surfer wurde, inzwischen aber hauptberuflich Filmemacher ist. Kassia Meador ist immer noch Pro-Riderin, aktuell in der Weltranglste der weiblichen Logboarder auf Platz 2. Die beiden haben sichtlich Spaß, der Clip wurde während der New York Fashion Week gedreht und der Soundtrack in diesem Clip kommt von White Denim, “River To Consider” – rundum fly:

“Long known as the best place to grab swell in a state known for finicky breaks, Montauk (Long Island/New York) holds a special place in many surfer’s hearts. Born and raised not far away in Babylon, Mikey spent his summers there, learning all the things he eventually put to good use after going pro at sixteen. While these days he mostly concentrates on surfing with friends and shooting beautiful movies for High Seas Films, Kassia still rides professionally. Like Mikey, she went pro as a teen (after learning to ride the hallowed tubes of Malibu).”


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