Zuhören ohne Vorurteil


Ich weiss ja nicht, wie es Euch geht, aber ich höre schlecht. Jetzt nicht nur, wenn jemand „Hier ist aber Halteverbot!“, „Das ist doch Sondermüll!“ oder „Nun pinkeln sie doch nicht ins Wasser!“ ruft; nein, ich höre besonders nicht gut, wenn die Geräuschkulisse nur wenige Dezibel lauter ist als gewöhnlich. So gesehen halte ich mich eigentlich eher ungern dort auf, wo es laut ist. Baustellen, Wartezimmer des Urologen, TicTacToe-Pressekonferenzen, das Millerntor bei Heimsiegen, SSV in der Haushaltswarenabteilung bei Karstadt, hinter der spanischen Wand beim Intimpiercer – alles nicht meine Welt. Manchmal lässt es sich jedoch nicht vermeiden, Lokalitäten mit extrem hoher Lärmbelästigung aufzusuchen. Konzerte sind klasse, da gehe ich gerne hin. Mich dort anzusprechen macht jedoch weniger Sinn als ein Men´s Health-Abo; ich höre einfach nichts. Genau wie im Hauptsaal der Discothek – meinen Hörsinn kann man vergessen wie Turnbeutel. Nichts zu machen.

Diese Einschränkung brachte mich verständlicherweise nur allzu oft in Schwulitäten. Wie zur Hölle kann ich in einem Club eine nur halbwegs unbeschädigte Konversation zu einem Wesen des anderen Geschlechtes aufbauen, wenn ich nicht einmal den Vornamen respektive Getränkewunsch verstehe? Ich habe mir in der Vergangenheit extra hierfür einige hilfreiche Sprachregelungen zurechtgelegt, wonach eigentlich völlig egal ist, was sie antwortet. Das klappte zum Besispiel mit „Hi, wenn Du auch ein Bier haben möchtest: bleibe hier – sonst gehe!“. Sie bleibt? Nimmt also auch ein Holsten. Oder sie geht. Vielleicht hat sie ja auch mal „Was soll ich mit einem Bier, Du Taubenlecker?“ gesagt. Kann ich ja nicht wissen. Ich hätte es nicht gehört.

Am Einfachsten war es natürlich, wenn ich ihren Namen schon vorher von einem Bekannten zu hören bekam. „Hallo [Name], wir kennen uns über [Name des Freundes], wie geht´s Dir denn, was machst Du so?“. in 98 von 100 Fällen begann dann ein endloser Monolog, zu dem ich in den Sprechpausen (ich eruierte diese anhand ihrer Mimik) charmant lächelte, manchmal auch etwas lauter lachte, mit dem Kopf nickte oder „Du bist aber auch Eine!“ sagte. Ob diese Strategie erfolgreich war, erfuhr ich dann immer so gegen 3.00h morgens. Beischlaf bedeutete grün, Onanie rot.

Einen der spektakulärsten Erfolge, den ich mit – oder eher trotz – dieser Strategie jemals verbuchen durfte, war wohl P. Ich lernte P. im Rahmen meiner damaligen Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter für eine Firma, die mit IT-Hardware handelte, kennen. Sie war die Assistentin der Geschäftsleitung und ich sollte ihr die Produkte, die ihren Chef interessierten, verkaufen. Sie war etwas älter als ich und eigentlich überhaupt nicht mein Typ. Zwar nett anzuschauen und außerordentlich zuvorkommend, aber wirklich nicht mein Beuteschema. Sie schrieb mir nach unserem Gespräch zahlreiche E-Mails und irgendwann – ohnehin gerade frisch getrennt – stimmte ich einem Treffen in meinem damaligen Stammclub zu. Wir setzten uns an die Bar. Ich bestellte ein Bier und einen Sekt (trank sie vorher auch schon als aufmerksamer Gentleman studierte ich Ihre Gewohnheiten) und es begann eine Konversation, die selbst Eddy Stoiber nicht abstruser hätte gestalten können. Für Sie. Mir war ja schon vorher klar, dass ich wieder nichts verstehen werde. Doch dieses Mal setzte ich offensichtlich meine Bestätigungslächler, das Kopfnicken und die „Hey, nicht schlecht!“´s taktisch völlig unklug. Ihre Mundwinkel rutschten immer tiefer. Es machte sich ein Entsetzen in Ihrem Gesicht breit wie bei Vanessa Paradis´ Vater, als sie ihm sagte, dass sie jetzt mit Lenny Kravitz schläft. Ich zog die Augenbrauen nach oben und wackelte mit dem Kopf. Eine sehr neutrale Geste, kann man immer einsetzen, wenn man weder Zustimmung noch Ablehnung suggerieren möchte. Dachte ich. Doch irgendwie wurde alles nur noch schlimmer. Ihre Stimme wurde immer lauter. Fast so laut, dass ich einige Vokale sogar ansatzweise zu hören schien. Ihr Gesichtsausdruck blieb. Das verunsicherte mich. Ich sagte „Nun ja, kann man ja nicht wissen, stimmt´s! Wat mut dat mut!“, eine ebenso neutrale Floskel, wie ich stets empfand. Sie warf Ihr Sektglas zu Boden, schrie noch irgendwas und verschwand. Zunächst.

Als wir am nächsten Morgen bei mir erwachten erzählte sie mir, dass Sie um Haaresbreite nach Hause gefahren wäre. Meine abwertende, ignorante Haltung, meine Verständnis- und meine Taktlosigkeit ihrer aktuellen, persönlichen Lage gegenüber waren ja wohl mehr als unangebracht. Später erfuhr ich, dass sie mir am Abend von dem Selbstmordversuch Ihre Mutter berichtete, den diese nur knapp überlebte. Ihr Vater hätte sie nach 20 Jahren Ehe mit einer 19jährigen Aerobic-Trainerin aus Kambodscha betrogen.

„Nun ja, kann man ja nicht wissen, stimmt´s! Wat mut dat mut!“

Kommentare

57 Antworten zu “Zuhören ohne Vorurteil”

  1. Finja sagt:

    *hihi* erster! aber große klasse! sehr gut geschrieben! und eines tages werden deutschlands deutschlehrer ihre schüler mit den mcwinkelschen metaphern quälen… ;)
    nur bleibt die frage: wie hast du dich nach diesem klitzekleinen fauxpas (die alte soll sich mal nich so anstellen) zum beischlaf gebracht?!

  2. waschsalon sagt:

    WIE BITTE?! ich kann dich nicht verstehen. dreh mal dein blog lauter…

  3. novesia sagt:

    Wer erwartet aber auch, so ein Thema beim ersten Date zum Sekt serviert zu bekommen…

  4. Gaby sagt:

    Wie um alles in der Welt, hast du sie trotzdem noch in dein Bett bekommen? Oder war sie so rattig, dass ihr dein Benehmen letztendlich egal war? ;)

  5. Julia sagt:

    Tja, Ohren auf beim Frauenplausch! ;)

  6. Chris sagt:

    Schön geschrieben.
    Aber noch viel besser als Ihre Metaphern finde ich Ihr selbstgemachtes(?) Bildchen über dem Text.

  7. Dominik sagt:

    Mehr Glück als… ich meine, Herzlichen Glückwunsch :)

  8. Die Muräne sagt:

    Liest P. heute hier mit? lol

    Wirklich beeindruckend, wie Sie jeweils ohne Verbalitäten und bar jeden Interesse an Ihrer Gegenüberin ans Ziel kommen. Sollte es mit der Karriere als Wetten-dass…-Moderator wider Erwarten nicht klappen, erwägen Sie bitte wenigstens die Moderation von Workshops zu diesem Thema. Die Kunden werden Schlange stehen!

  9. Bernardo sagt:

    Hmmm…das Dilemma kann ich verstehen…Hörgeräte sind verdammt uncool… :D

  10. Dr.Sno* sagt:

    Herrvoragend gewählter Ort und Anlass über so ein Thema zu schreien reden.

  11. […] Der Herr Winkel erzählt, dass er von Zeit zu Zeit gar nicht weiss, was die holde Dame vor ihm sagt, er sie aber mit ein paar gut eingeübten Gesten und Floskeln (und natürlich seinem blendenden Aussehen) dann doch in die Kiste bekommt. Nur manchmal geht das (fast) schief. Das erinnerte mich ein wenig an mein Zivikind, der auch ganz normal (im Sinne von unauffällig) reden konnte. Man fragte ihn etwas, er antwortete und lächelte und gewann alle Herzen dabei. Er war aber auch sehr niedlich, grosser Kopf, 120 Kilo auf 1,50 Meter und krauses Haar. Nach einer Weile merkte ich dann, dass er überhaupt nicht wusste, was er eigentlich sagte. Er hatte sich einfach für viele Standardsituationen Sätze gemerkt, die man sagen konnte (und auswendiglernen konnte er wirklich gut) und brachte diese Sätze immer an, wenn er ein bestimmtes Wort oder einen Satz erkannte: F.: Hallo Malte, wie gehts dir? […]

  12. r0ssi sagt:

    warum musste ich beim lesen immer an den schwerhörigen buckligen kreuzverteiler aus „life of brian“ denken…? ;-)

  13. MC Winkel sagt:

    @ Finja: Meine Metaphern quälen? Aber zu Ihrer Frage: Ich könnte ja jetzt sagen, „Hey, ich bin halt MC Winkel!“, oder „So schauen Sie mich doch nur einmal an!“, aber ganz ehrlich: Diese Frage wird wohl niemals wirklich geklärt werden können. Nennen Sie es ein Weltwunder. Oder MC Winkel. :)
    @ Waschsalon: Unten rechts auf den Lautsprecher klicken, dann „Ton an“. :)
    @ Suedwind: Ein Pflaster?
    @ Novesia: Oder? Wie taktlos, stimmt´s?
    @ Gaby: Siehe Antwort an Finja (oben); keine Ahnung.
    @ Julia: Aber das waren sie doch!
    @ Chris: Endlich mal einer, der meine Kreation „Handtuch im Ohr (s/w/r)“ zu schätzen weiss! JA, es ist von mir. Und wo wir gerade bei Metaphern sind – ich will der erste sein, der sagt: HEY, DER (hier beliebigen Namen einsetzen) KANN JA SCHLECHTER VERLIEREN ALS BERLUSCONI! :)
    @ Dominik: Glück? Charisma! :)
    @ Muräne: Mitlesen? Ich hoffe, nicht! :) Workshop: Sowas kann man nicht lernen oder beibringen; ist angeboren. :)
    @ Bernardo: Sonst hör´ ich ja okay. Nur wenn´s lauter wird, dann gar nicht mehr.
    @ Dr.Sno: ISNT?
    @ treehugger: Hallo! Und danke!
    @ r0ssi: Kann ich Ihnen auch nicht sagen! :)

  14. SirParker sagt:

    Ach herrje… schlimme Sache das!
    Aber scheinbar hat der MC trotzdem so souverän gewirkt, dass der abend grün enden konnte… RESPEKT!
    Wo muss man die Bwerbung hinschicken, wenn man DAS lernen will?

    Greetingz!

  15. ich habe heute wieder viel gelernt! danke, mc, ich höre nämlich genauso schlecht wie du und deine unverfänglichkeitsfloskeln sind ganz ausgezeichnet.

    gestern hat mich jemand gefragt „wie war es ostern?“ ich habe verstanden „wie wars in russland?“ und habe für den fragenden reichlich blöde antworten gegeben. ich hasse smalltalk ;)

  16. Petr Pivo sagt:

    Deswegen also das exzessive Bloggen und:
    Wie der Vater so die Tochter (oder war der Altersunterschied weniger dramatisch).

  17. Nomak sagt:

    „Taubenlecker“??? LOL

  18. GIZA sagt:

    Der Urlaub scheint Dir recht gut getan zu haben… Ganz feiner Text!
    Sag mal, Stammdisse? War das im Ströh oder schon die Trauma?

    Weiter so!
    DER GIZA

    P.S. Damit der Traum vom Weltmeistertitel doch noch wahr wird, lenke ich Deine geschätze Aufmerksamkeit auf diese Seite: http://www.mehmet-fuer-deutschland.de
    Hach, ich seh den Jungen schon den 1:0 Siegtreffer gegen die Inselaffen schießen…;)

  19. Julia sagt:

    Hm, haben sie generell schlechte Ohren oder nur, wenn der Geräuschpegel um sie herum zu laut ist?
    Wirklich komisch, aber ich kenne dieses Phänomen auch! Wenn es absolut still ist, höre ich das Ticken der Uhr im Schreibtisch…aber jemanden zu verstehen, wenn es außenherum laut ist…no chance!!! Sie haben also mein Mitgefühl!

  20. MC Winkel sagt:

    @ Sirparker: an info@iwannabelikemc.de!
    @ bsc: Immer schon die Augenbrauen hoch und mit dem Kopf wackeln. :)
    @ Petr Pivo: Genau deswegen! Und: Nein, es waren nur 2 Jahre.
    @ Nomak: Bitte. :)
    @ Giza: Weder noch, es war das „Velvet“, nachdem es „Far Out“ hieß. Kennst Du noch? Und Danke für den link, sowas muss supported werden. Hast Du Lammbock gesehen? :)
    @ Julia: Das ist bei überdurchschnittlich intelligenten und gleichzeitig so gutaussehenden Menschen dann wohl so… :)

  21. GIZA sagt:

    @winkel

    „Velvet“!? Ganz stark. Wer weiß, vielleicht standen wir sogar mal nebeneinander auf Klo. Getrennt durch eine Schamwand… Allerdings ziehe ich die Schüssel vor, weil beim Urinal mein Piephahn immer aufliegt und die Klobonscher zu sehr brennen und Juckreiz verursachen. Aber wem erzähle ich das?

    Jaaaaa, Lammbock ist eine ganz große Nummer. Ich möchte hier allerdings nicht die entsprechenden Zitate bringen. (Obwohl es stimmt…)

    ws

  22. gürtel sagt:

    „mehmet wäre der einzige mann, dem ich einen blasen würde…!“ nich wahr mc?! ;)

  23. MC Winkel sagt:

    Gürtel & Giza! Schön, Euch hier beide zuusammen zu sehen! Ihr würdet Mehmet einen blasen? Also meine Hand, die gäbe ich Ihm (In seine! Nicht, was Ihr denkt!), mehr ist nicht drin. Aber schön, hier von Euren homoerotischen Phantasien zu lesen! :)

  24. Ole sagt:

    Schlecht hören kann ich gut, gut gucken kann ich schlecht. Und schlecht widerstehen kann man auch Texten wie dem hier! ;)

  25. gürtel sagt:

    mooooment…….das war ein zitat…bitte keine falschen eindrücke hier gewinnen!! ;)

  26. GIZA sagt:

    Genau. Und überhaupt: Wer hat denn das Thema Lammbock angefangen. das waren Sie, Herr MC. :o)

  27. SyrelSnyr sagt:

    Naja, überlegt mal. Nach 20 Jahren Ehe ist der Gute auch schon mindestens 40 – Da ist ne 19jährige Aerobic-Trainerin doch wirklich ein guter Grund ;)

  28. nilz sagt:

    das ihr euch überhaupt am nächsten morgen noch unterhalten habt…war der mc etwa seiner linie untreu geworden, big daddy-o?

  29. Finja sagt:

    ne, ihre metaphern quälen nicht… aber die werden sicher eines tages standardlektüre für jeden schüler sein. ;-)
    und bezüglich der bett-sache: ich tippe auf die gute alte neanderthaler-methode – knüppel druff und an den haaren nach hause schleifen… :P

  30. Burnster sagt:

    The Badman of Blog rips it up again. Listen and learn how to fuck up a date and still get laid simply by being a deaf son of a bitch. This is awesome comedy with an edge as sharp as JAWS II.

    J.D. Burnston (NME North Beach Division, Berlin)

  31. Silka sagt:

    öh, ich frage mich allerdings auch warum ihr euch tatsächlich noch am nächsten morgen unterhalten habt. also ich hätte mich dann doch schon eher verabschiedet.haha

    aber ich kenne das schlecht hören immer bei leuten die mich gar nicht interessieren. sie reden und reden und reden und reden und reden….und ich höre einfach nicht hin….nicke mit dem kopf und sage einfach ja oder nein. bisher ist noch nichts passiert

  32. KleinesF sagt:

    Hallo Herr Winkel,

    es wird Zeit, sich schnellstens um Tom Crazy zu kümmern. Das ufert mal wieder aus. Focus lesen. Filmstart IM3. Beware.

  33. Daniel sagt:

    Da will man nur mal eine Nacht nicht alleine pennen und muss sich in der Qualifikationsrunde erstmal mit Selbstmordgeschichten rumschlagen…

    Hättet ihr nicht gleich zu dir fahren können? ;-)

  34. sureshot sagt:

    Dafür liebe ich Ihr Blog, Herr Winkel. Grandios … ich sagte GRANDIOS.

  35. MC Winkel sagt:

    @ Ole: Danke, Mann!
    @ Gürtel+Giza: Ach watt denn?! :)
    @ Syrel: Das es da Leute gibt, die sowas nicht verstehen… tss!
    @ Nilz: Nö, war immer ein Lieber. Mehr so der „Frühstücker“ statt „Nachtsnochtaxiholer“…
    @ Finja: Stimmt, das hat P. wirklich so mit mir gemacht! :)
    @ Butze: Danke, Homie! MM2M!
    @ Silka: Genau, da setze ich obige Sprachregelung ebenfalls ein!
    @ f: Nein! Keine Aufmerksamkeit mehr. Das will er doch nur…
    @ Daniel: Qualifikationsrunge gefällt mir! :) Wobei MC ja immer direkt im Halbfinale quer einsteigt!
    @ sureshot: Vielen Dank, mein Lieber!

  36. Bernhard sagt:

    Wieder mal eine Weltklassegeschichte. Besonders amüsant finde ich, dass die Dame dann doch noch mit dir in die Harpfn gehüpft ist. War’s wenigstens gut?! Also, für dich…

  37. Katha sagt:

    Ich arbeite momentan noch in der Hörgerätebranche. Willst du eins?

  38. Und die Moral von der Geschicht: Reden ist doch völlig überflüssig und unnötig… am besten gleich lieb f*** – spart ne Menge wertvolle Lebenszeit. Die Dame ist doch trotz des „Killers“ in Deine Kiste gestiegen, also… :o)

    Ach und… Ich finde Sex doof

  39. kirschrot sagt:

    Vanessa Paradis hat mit Lenny Kravitz geschlafen?

  40. Cabman sagt:

    Das hätte auch mir passieren können und schön ,dass noch jemand den Mut hat, mehr als Zwei Sätze zu schreiben.

  41. Michael sagt:

    Oh, wir teilen dasselbe Leiden. Bei kommts daher, weil ich als junger Kerl den Gitarrenverstärker immer auf den Pegel „Hölle“ aufgedreht habe. Derart spektakuläre Erfolge in der Konversation kann ich bislang allerdings nicht aufweisen. Oder ich hab sie nicht bemerkt…

  42. Bernhard sagt:

    Kerstin, meine Rede! Warum denken bloss nur Männer so ;)

  43. MrRogers sagt:

    also ‚taubenlecker‘ ist mal das neue schimpfwort schlechthin!

  44. Der Dicke sagt:

    das grundproblem kenn ich. auch wenn ich bislang noch nie so ein gewaltiges fettnäpfchen damit erwischt habe… ;-)

  45. […] Als wir am n?chsten Morgen bei mir erwachten erz?hlte sie mir, dass Sie um Haaresbreite nach Hause gefahren w?re. Meine abwertende, ignorante Haltung, meine Verst?ndnis- und meine Taktlosigkeit ihrer aktuellen, pers?nlichen Lage gegen?ber waren ja wohl mehr als unangebracht. […]

  46. Andre sagt:

    So, mein Bild ist abgeschickt…
    Zum Thema Blitzer: Der Service von Radio Nora ist meist besser als der von RSH, also bevor es wieder blitzt: http://www.radionora.de/nora/service/wetterverkehr/index.html

  47. […] Wer MC Winkels Beiträge verfolgt weiß, dass der MC auch mal Single war und Schwierigkeiten hat etwas akkustisch zu verstehen, wenn der Geräuschpegel um ihn herum etwas lauter ist. Das bedeute in früheren Zeiten auch mal Onanie. Und genau darum dreht es sich auch in einem anderen Link. Seit Do it yourself und die Heimwerker etc werden also nicht nur die Wohnzimmermöbel in liebevoller Heimarbeit hergstellt, der Mann und die Frau von heute basteln also auch ihr Sexspielzeug nach Anleitung. Aber der MC war auf der Pirsch auch erfolgreich. In diesem Falle hätte ich ihm dann die Verträge für Mann und Frau empfohlen. So kann man im Vorfeld gleich alles festhalten. Man kann auch bereits im Vorfeld No Go´s erkennen und erspart sich die eine oder andere Diskussion später. […]

  48. Dirk sagt:

    Hallo Herr Winkler,

    diese Problematik kenne ich nur zu gut. Man wirft auch mir ständig vor ich höre nicht genau zu, vergesse was man mir sagt, etc..
    Auch das schlechte hören in etwas lauterer Umgebung kann ich nachvollziehen. Aus diesem Grunde hatte ich schon mehrmals den guten Onkel Doktor aufgesucht und man hat mit mir schon mehrere Gehörtests durchgeführt. Das Ergebnis war immer das Selbe: „Sie hören perfekt, sie haben ein Hörvermögen von 100%“. Ich konnte das nie fassen und meine Freundin konnte dies auch nie glauben. Nun hatte ich das Glück vor wenigen Wochen bei einem richtiges Spezialisten für Mittelohrerkrankungen zu landen und nun weiß ich endlich, warum ich diese Probleme habe. Das ganze nennt sich „Auditative Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörung“ im Erwachsenenalter. Kommt in unserem Alter eher selten vor. Wir hören zwar 100% können aber Geräusche nicht immer verarbeiten. Das kann bei jedem anders sein, der eine kann die Richtung nicht festlegen woher das geräusch kommt, der andere hat Probleme mit der zeitlichen Zuordnung und Verarbeitung. Dann kann es sein, dass das alles kompiniert ist. An Ihrer Stelle würde ich das evtl. auch mal testen lassen, das könnte auch für die berufliche Zukunft wichtig sein. Diese ganze Symptomatik kann sich im Laufe der Jahre noch verschlechtern.

    Ich bin in jedem Falle nach dem Gespräch mit diesem Experten erleichter, dass ich mir das alles nicht einbilde und ich wirklich nichts dafür kann, dass ich so viel nicht höre oder vergesse.

    Gruß,

    Dirk

  49. […] Ich lernte Violetta in in meinem damaligen Stammclub kennen. Sie war die Freundin der Freundin eines Freundes und auch wenn ich nicht viel verstand; wir kamen ins Gespräch. Violetta fiel insbesondere dadurch auf, dass sie statt Sekt Vodka und statt Zigaretten Jointsstatt Sekt Vodka und statt Zigaretten Joints konsumierte und im Laufe des Abends den anwesenden Herren kaum einen Wunsch abschlug. Auch an diesem Abend musste ich zusehen, wie sie die Zunge des Barkeepers im Mund und die Hand des in Kiel bekanntesten Dopedealers aus Ghana im Hosenbund hatte. Bevor Gefangene gemacht werden konnten frug ich kurz nach Mitternacht sicherheitshalber, ob sie denn später noch mit zu mir kommen wolle. Ich würde mich vorher gerne noch mit den Jungs amüsieren, sie könne ja Ähnliches veranstalten und wenn dieser mündliche Vertrag nun zustande käme, müsste ich mich zu später Stunde ja nicht mehr so anstrengen. “Na gut! Aber einen Vodka krieg’ ich noch!”, so das polnische Lokomobil. Sie bekam ihn. Und ich so gegen 4.00h sie. […]

  50. Annerose sagt:

    Mach einfach witer so. Du bist auf jeden Fall auf den richtigen Weg.

  51. […] Am Ende der Lesung hat der Nilzenburger iPod und Mischpult angeheizt und bei mir machte sich langsam die lange Party am Tag vorher bemerkbar. Ich verabschiedete mich als vom Nils und wollte auch dem Winkelsen ein gepflegtes Servus zubrüllen (er hört ja in Clubs eher schlecht), allerdings war er gerade in ein Gespräch mit dem anderem Geschlecht vertieft, also im “Watt-Mutt-Datt-Mutt-Modus“. Daher quasi das Servus übers Blog, sollte er vorbeisurfen. […]

  52. […] http://derbe.blogger.de/stories/426745/ – Ganz kurzer Eintrag, der nur aus der Pointe besteht. http://www.whudat.de/?p=616 – Schlechthörende haben es nicht immer leicht… http://absurdistan.blogspot.com/2006/04/wutbrand-in-der-einde.html – Nicht immer einfach, an eine Fahrkarte zu kommen. http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/535/wunsch-befehl-faq/ – Was Sie schon immer mal über Taxis wissen wollten. http://www.mindestenshaltbar.net/0208/stories/795/ – Von einem Ausflug nach Afrika und einem sarkastischen Führer. Lang, aber gut. […]

  53. […] Aber leider fanden sich nur eine Handvoll Leute (hauptsächlich osteuropäischer Herkunft) ein um dem Spektakel zu frönen. Eine Gruppe gay-acting Ukrainer war irgendwann sehr besoffen, aber festen Willens mich in gebrochenem Englisch über die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland zuzutexten, über das Glück jetzt hier Urlaub zu machen und zwei Wochen ihre Frau nicht sehen zu müssen… Da kommst du nicht mehr raus. Da hilft nur der MC Winkel-Mode, Wat mut dat mut! […]

  54. pompini sagt:

    sono eccitato circa questo luogo, buon lavoro!:)

  55. […] jetzt also diagnostiziert, d.h. ich hatte es schwarz auf weiß. Aber schlecht gehört hatte ich ja vorher schon, somit änderte sich nicht viel für mich. Ich musste öfter mal nachfragem, weil ich gerade die […]

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