Soul Archive - WHUDAT
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Red Cafe – „Once In A Red Moon“ // Soul-Samples & Boom Bap
Red Cafe und der Albumtitel Once In A Red Moon vereinen sich auf diesem neuen Projekt zu einem stimmigen Gesamtwerk. Der MC aus Brooklyn blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Vor zwei Jahrzehnten startete er mit seinem Debüt-Mixtape „The Supplier“ durch. Seitdem folgten zehn weitere Tapes und ein Studioalbum. Trotz Verträgen bei Schwergewichten wie Bad Boy Entertainment blieb der große… Weiterlesen
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Jordan Rakei – „Between Us“: Magie aus dem Abbey Road Studio
Jordan Rakei hat sich in den letzten Jahren als einer der versiertesten Multiinstrumentalisten und Produzenten der modernen Soul-Szene etabliert. Mit seiner neuen EP „Between Us“ festigt Jordan Rakei diesen Ruf nun auf eine besonders kollaborative Weise. Das Projekt ist das Ergebnis intensiver Sessions, die während seiner Zeit als „Artist in Residence“ in den legendären Abbey Road Studios entstanden sind. Rakei… Weiterlesen
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Prince & Lianne La Havas – Deep Cuts 4: Eine transzendente Reise auf Vinyl
Zehn Jahre sind eine Ewigkeit und doch fühlt sich jener 21. April 2016 an, als wäre er gestern gewesen. Wir alle wissen noch genau, wo wir waren, als die Nachricht einschlug. Für Ameritaner markierte dieser Tag das Ende einer Ära, die ihn seit seinem zwölften Lebensjahr begleitete. Prince war nicht nur ein Musiker; er war ein konstanter Begleiter, der fast… Weiterlesen
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Blu & Exile: Time Heals Everything – Die Dekonstruktion eines Mythos
Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass ein 24-jähriger Rapper aus Los Angeles die Underground-Szene im Sturm eroberte. Mit „Below the Heavens“ schuf Blu im Jahr 2007 ein Werk, das bis heute als heiliger Gral des Boom-Bap gilt. Doch ein solcher Geniestreich wirft lange Schatten. Jahrelang schien Blu in der Mythologie gefangen, die er selbst kreiert hatte. Mit 37 Jahren… Weiterlesen
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Adrian Younge – YOUNGE: Die orchestrale Architektur des Jazz-Noir
Der Komponist aus Los Angeles gießt seine Vision in ein programmatisches Werk. Adrian Younge ist zweifellos ein Getriebener. Allein im vergangenen Jahr veröffentlichte er drei Alben. Seine Diskografie wirkt mittlerweile fast unüberschaubar. Die Kooperationen und Projekte, wie die großartige „Jazz is Dead“-Reihe, sind ungezählt. Ein Solo-Werk von Adrian Younge mit dem schlichten Titel YOUNGE darf man daher als echtes Statement… Weiterlesen
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Yaya Bey – „Fidelity“: Ein Plädoyer für die heilende Kraft der Vergänglichkeit
Yaya Bey hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Verlust auseinandergesetzt. Nach dem Tod ihres Vaters, Grand Daddy I.U. von der legendären Juice Crew, widmete sie ihm das Album „Ten Fold“. Auch auf dem Nachfolger „do it afraid“ schwang die Trauer unterschwellig mit, verborgen unter jazzigen Melodien. In einem Hotelzimmer in Miami kam schließlich die Erkenntnis: Es… Weiterlesen
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Cleo Sol, 54 Ultra & SAULT: Die Night Off Vol. 3 Playlist für den perfekten Ausklang
Gestern Abend fühlte sich die Welt für einen Moment lang genau richtig an. Nach dem nervenaufreibenden Viertelfinale der Champions League zwischen Bayern und Real Madrid brauchte der Adrenalinspiegel eine sanfte Landung. Mit einem Glas Rotwein in der Hand und einem perfekt gedrehten Super Silver Haze Jib in der anderen, suchte ich nach dem passenden Soundtrack für die tiefe Nacht. Gefunden… Weiterlesen
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Scottie Royal A Penny For Your Thoughts Vol. 3: Jazzige Boom Bap Exzellenz
Der Produzent Scottie Royal aus Charlotte hat mit seiner neuesten Veröffentlichung „A Penny For Your Thoughts Vol. 3“ ein Werk geschaffen, das die Tradition des instrumentalen Hip-Hop mit einer beeindruckenden Eleganz fortführt. Wer die Vorgänger dieser Reihe kennt, weiß genau, was ihn erwartet: Eine tiefe Verbeugung vor der goldenen Ära des Sampling, kombiniert mit einem modernen Gespür für Atmosphäre und… Weiterlesen
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Ali Shaheed Muhammad bei „What’s In My Bag?“: Eine Reise durch Bassläufe und spirituelle Wurzeln
Wenn eine Legende wie Ali Shaheed Muhammad den berühmten Amoeba Music Store in Hollywood betritt, geht es nicht einfach nur um das Kaufen von Schallplatten. Es ist eine archäologische Grabung in der DNA des Hip-Hop, des Jazz und der Soul-Musik. Der Mitbegründer von A Tribe Called Quest und treibende Kraft hinter dem Projekt Jazz Is Dead gewährt in der neuesten… Weiterlesen
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Ego Ella May – „Good Intentions“: Ein Seelenstrip zwischen Diaspora und Gebet
Die im Londoner Stadtteil Croydon geborene Ego Ella May hat sich Zeit gelassen. Sechs Jahre nach ihrem gefeierten Debüt „Honey for Wounds„, das ihr unter anderem einen MOBO Award einbrachte, kehrt die Singer-Songwriterin mit nigerianischen Wurzeln zurück. Ihr zweites Studioalbum „Good Intentions“ ist ein tiefschürfendes Werk geworden. Es verwandelt persönlichen Schmerz, politische Wut und die Suche nach spirituellem Halt in… Weiterlesen


