jazz Archive - Seite 2 von 56 - WHUDAT
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DoomCannon – „Somewhere In Between“: Ein Album über Wandel, Selbstreflexion und innere Bewegung
Wenn das Jahr sich dem Ende nähert, entsteht oft Raum für Rückschau und innere Klärung. Somewhere In Between trifft genau diesen Zustand. Dominic „DoomCannon“ Canning zeichnet darauf ein musikalisches Selbstporträt zwischen Vergangenheit und Möglichkeit. Das Album erschien auf dem renommierten Londoner Label Jazz re:freshed. Es bewegt sich bewusst in einem Zwischenraum, in dem Unsicherheit, Hoffnung und persönliches Wachstum koexistieren. DoomCannon… Weiterlesen
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Verb T – „To Love A Phantom“: Zwischen Selbstbeobachtung und Schattenarbeit
Mit To Love A Phantom melden sich Verb T und Produzent Vic Grimes eindrucksvoll zurück. Der Londoner MC veröffentlicht hier sein 14. Studioalbum und knüpft damit an frühere Höhen an. Als Mitglied von The Four Owls bleibt Verb T eine feste Größe im UK-Underground, doch seine Solodiskografie zeigt seit Jahren unterschiedliche Phasen. Nach eher durchwachsenen Projekten wie Restoration oder beiden… Weiterlesen
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Emile & The Education – „Lamad“: Ein warmes, modernes und spirituelles Jazzstatement aus Los Angeles
Emile Martinez legt mit „Lamad“ ein Debüt vor, das sofort zeigt, wie weit sein Weg bereits geführt hat. Der Trompeter verbindet modernen Westcoast-Jazz, soulige Farben und elektronische Strukturen zu einem sehr persönlichen Album. Emile studierte an der Berklee und arbeitete mit Künstlern wie Anderson .Paak und Miguel Atwood-Ferguson, wodurch sein Stil sowohl technisch stark als auch kulturell verankert wirkt. Der… Weiterlesen
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Butcher Brown – „Letters From the Atlantic“: Jazz trifft Deep House auf Weltreise
Butcher Brown aus Richmond, Virginia, bewegen sich seit mehr als einem Jahrzehnt zwischen Jazz, Funk, HipHop und Soul. Ihr neues Album „Letters From the Atlantic“ erweitert diese Landkarte nun um die sanfte Eleganz von Deep House, ohne dabei jemals wie ein klassisches DJ-Projekt zu wirken. Die Band schreibt ihre Musik weiterhin live ein, doch viele Motive klingen fast wie gesampelte… Weiterlesen
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Gas-Lab – Please Don’t Judge Me: intime Beats zwischen Lo-Fi und Jazz
Gas-Lab gehört seit Jahren zu den Produzenten, die Jazz, Lo-Fi und warme Hip-Hop-Elemente in einen unverwechselbaren Klang mischen. Mit seinem neuen Album Please Don’t Judge Me legt er ein Werk vor, das noch stärker nach Innen blickt und gleichzeitig äußerst klar produziert wirkt. Obwohl die Grundstimmung entspannt und behutsam bleibt, steckt in jedem Track spürbar viel Überlegung. Das Album wirkt… Weiterlesen
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The Roots – The Roots Come Alive Too: DYWM 30 Live At Blue Note NYC! – Ein Klassiker im neuen Licht
Das Blue Note ist mehr als ein Jazzclub, es ist ein Resonanzraum für Musik mit Seele. Genau dort feierten The Roots drei Jahrzehnte Do You Want More?!!!??! – jenes Album, das 1995 die Tür für organischen, bandgespielten HipHop aufstieß. Für die sechsteilige Residency im März 2025 spielten sie das Werk komplett, ohne Abkürzungen, ohne Filter. Und was jetzt als The… Weiterlesen
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The Offline – La Grande Evasion: Ein albumlanger Ausbruch ins Innere
Der Hamburger Multiinstrumentalist Felix Müller alias The Offline veröffentlicht mit La Grande Evasion sein zweites Studioalbum. Es erscheint via DeepMatter Records und setzt seinen ganz eigenen filmischen Kosmos fort. Die Platte versteht sich als Einladung. Als Fluchtpunkt. Als Moment, in dem Musik Orte ersetzt. Und Erinnerungen zu Szenen werden. Felix Müller beschreibt das Album als „eine Reise durch Imagination“, und… Weiterlesen
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Gabriel Jacoby – Gutta Child: Ein Debüt zwischen Schmerz, Funk und radikaler Selbstbehauptung
„Gutta Child“ markiert den echten Beginn von Gabriel Jacobys Laufbahn. Der Künstler aus Tampa hat jahrelang nur Skizzen, Singles und visuelle Andeutungen veröffentlicht. Doch jetzt formt er aus diesen Fragmenten ein geschlossenes Werk, das roh, farbig und emotional aufgeladen wirkt. Die EP bündelt drei Jahre Entwicklung, Zweifel und Wucht – und präsentiert eine Stimme, die sich zwischen Nina Simone, Lil… Weiterlesen
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ShunGu – „Faith In The Unknown“: Zwischen Vertrauen, Risiko und grenzenloser Kreativität
Mit Faith In The Unknown veröffentlicht der in Brüssel geborene Produzent ShunGu sein bislang ambitioniertestes Werk. Das Album, erschienen über Lex Records, vereint 14 Tracks, die wie kleine Welten wirken – jede mit eigenem Puls, Ton und Gefühl. Dabei ist es weniger eine Compilation, sondern vielmehr ein kollektives Gespräch zwischen Künstlern, Zeiten und Emotionen. Vertrauen als kreative Währung „Ich habe… Weiterlesen
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Kofi Stone – „All The Flowers Have Bloomed“: Die Blüte eines bewussten Erzählers
Wenn man über Conscious Rap aus Großbritannien spricht, führt kein Weg an Kofi Stone vorbei. Der aus Birmingham stammende MC vereint introspektive Texte mit sozialem Bewusstsein und einer poetischen Sensibilität, die an Größen wie Nas oder Jay-Z erinnert. Gleichzeitig bleibt er fest in der britischen Hip-Hop-Tradition verwurzelt, geprägt von Künstlern wie Klashnekoff, Task Force und Sway. Mit seinem neuen Album… Weiterlesen


