Surf’s UP: A Film About Surfers From NYC (Video)

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New York gilt wahrlich nicht als bekanntes Surfer-Hangout in der Szene. Ganzjährige sonnige Temperaturen, konstante und stets zuverlässige Wellen? Dafür ist doch eher die gegenüberliegende Küste in Amerika bekannt. Was kann man also tun, wenn man im Big Apple wohnt und trotzdem liebend gern das kühle aufbäumende Nass mag? Ganz einfach, man setzt sich ins Auto (in unserem Beispiel die neue E-Klasse von Mercedes Benz) und fährt nach Montauk – New Yorks eigenem Garten Eden. Montauk ist der östlichste Ort auf der Insel Long Island, weswegen er auch von den New Yorker Flüchtlingen als „The End“ bezeichnet wird. Man mag es kaum glauben, aber hier gibt’s ein paar echte Hot Spots mit teils langer Surfgeschichte – einer davon ist der Strand Ditch Plains. Die Surf-Saison startet typischerweise mit dem Memorial Day Weekend im Mai und endet mit dem Labor Day Weekend Anfang September. Doch wer leere Line-Ups bevorzugt, startet erst ein paar Wochen nach dem Labor Day Wochenende gen East End von New York. Das Wasser ist zu dieser Zeit noch warm, die Surfermassen bereits verschwunden.

Ungefähr zwei bis drei Autostunden sind es vom Zentrum New Yorks bis in das idylischen Surfernest. Surfer und Filmemacher Mikey DeTemple ist die Strecke mit ein paar Freunden abgefahren. Den gesamten Trip hat der in Long Island aufgewachsene Pro-Surfer aufgezeichnet (Video weiter unten). Mikey kennt die Strecke gut: Aktuell lebt er in Brooklyn, flüchtet jedoch regelmäßig in sein 60 Quadratmeter großes Studio in Montauk, in dem er seine Surffilme produziert.


Seit 2004 ist der Pendler bereits in der Filmbranche. Als Profi-Surfer ist er sein Leben lang an die tollsten Orte auf der ganzen Welt gereist, jedoch hauptsächlich mit dem Ziel, den Wettbewerb vor Ort zu bestreiten. Wenn er aus dem Wettbewerb ausschied, flog er wieder nach Hause, ohne dabei großartig etwas von den besuchten Orten gesehen und erlebt zu haben. 2004 kam Mikey darauf, das Reisen mit dem Filmen zu verknüpfen. Seinen Antrieb beschreibt er ganz einfach: „Wenn ich einen Surf-Film mache, der jemanden dazu bringt, surfen gehen zu wollen, ist das schon der ganze Grund für meinen Film.“ – Leute, so einfach ist die Welt bzw. so einfach könnte sie sein.

Mikey DeTemple takes you on a trip from New York City to Montauk – packed with some surfboards, camera gear, a few friends and an E-Class. Enjoy the ride!

Mikey DeTemple sprach mit dem MB! Magazin über sein Leben, das Surfen und einen Trip von New York nach Montauk. Nun folgend einige Auszüge aus dem Interview.

Erzähl doch mal von dem Ort, an dem du aufgewachsen bist.

Ich bin in North Babylon aufgewachsen, das liegt nur eine Stunde und 40 Minuten von New York City entfernt, in Central Long Island. Geboren wurde ich in West Islip, nur ein paar Orte weiter. Da habe ich gewohnt, bis ich 15 war.

Bist du so zum Surfen gekommen?

Genau. Wenn ich nicht mit dem Boot meines Vaters draußen war oder gemeinsam mit ihm am Strand auf Muschelsuche, ging ich Surfen oder Boogie Boarden, es war eine natürliche Entwicklung.

An welchem Punkt hast du beschlossen, neben dem Profi-Surfen in die Filmbranche einzutauchen und deine eigenen Sachen zu machen?

Als Profi-Surfer bin ich an die tollsten Orte auf der ganzen Welt gereist, aber nur, um an Wettbewerben teilzunehmen. Sobald ich dort ausschied, buchte ich um und flog nach Hause, ohne etwas anderes gesehen oder erlebt zu haben. (zum kompletten Interview geht’s hier!)

Clip:

[vimeo]https://vimeo.com/78529743[/vimeo]

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