I-Ski-As


WAR DAS GROSSARTIG! Ein Wochenende ganz nach MC´s Geschmack. Ich würde zugeben, dass der Harz keine gute Anlaufstelle für Skifahrer+Snowboarder ist, dass man zu lange Wartezeiten an der Seilbahn hat, dass Großfamilien mit Kindern die Pisten besetzen – wenn dem so wäre. War aber nicht. Was aber war, hier:

Freitag, 19.00h. MC sackt Homies Tizzlow und Ernie ein und begibt sich auf die A7 gen Goslar. Knapp 300 km. Kleiner Pitstop bei Minimal, ein Kasten Holsten muss noch in den Kofferraum. The Game´s „Documentary“ (immer noch im Deck und noch kein Anzeichen von Game over) bringt den nötigen Beat. nach 3 Stunden sind wir am Ziel: Im Ferienpark Hahnenklee. Haus 4, Wohnung 227. Ein gemütliche Wohnung, 2 Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer, eine Essecke und natürlich eine Kochniesche. Holsten auf den Balkon (jeweils eins direkt auf die Faust), DVD-Player on, Snacks in Reichweite und Füße hoch. So kann das Wochenende kommen. John Donsen hat übrigens die derbste Schmierlocke seit Menschengedenken und Miami Vice die meisten Filmfehler. Trash. Genau richtig.

Samstag, 10.00h. Ausgeschlafen. Dann mal langsam Frühstück auffahren. Es gibt Kaffee satt, frischen Aufschnitt, noch frischeren Gouda, diversen Mumpitz und natürlich Nutte. Ab 12.30h gibt es beim Ski-Verleiher und an der Seilbahn Halbtagespreise, bis dahin ist noch Zeit. Snoop laut, Füße hoch.

12.30h: Skiverleih-Haus #1. Die gesamte NSDAP war sympathischer als das Personal vor Ort. Und Adolf Hitler hatte mehr Haar auf der Oberlippe als die ältere Mitarbeiterin auf Ihrem Kopf. Überlege, ob ich Ihre Brillengläser als Kurzhantelersatz mitnehme, will aber nicht so schwer tragen. Ist ja Urlaub.
MC (freundlich as hell): „Ha-all-oohh! Mo-hoooiin! Heyyy, wir würden uns gern ´n Paar Sachen leihen…“
Stille. Stiller als Charly Chaplin und Appollonaris ohne. 20 Sekunden. Dann kommt er: Smokin´ Harry Harshley.
SHH (filterlose Fluppe im Mundwinkel, Nikotinmal unter dem Auge und auf allen Fingerkuppen): „Was hast´ denn überhaupt für ´ne Schuhgröße?“.
MC (bezüglich der mystischen Athmosphäre verwundert wie Nonnen am Strassenstrich): „Äääh, 43. Außerdem wollte ich mal fragen, ob…“
SHH (fällt MC ins Wort): „Kooomma mit!“
Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Muffleiste und sein Team Carving-Skier und Snowboards genauso wenig haben, wie eine akzeptable Kundenfreundlichkeit oder Halbtagespreise. Wir müssen hier schneller weg als venezuelanische Bikini-Models vom Pausenhof des texanischen Hochsicherheitstraktes. Zum Glück gibt´s 2 Strassen weiter einen anderen Verleiher. Ich stoße mir im Ausgangsbereich dann noch versehentlich den Kopf an diesen riesigen Brillengläsern der Juniorchefin, kann die klaffende Wunde jedoch sofort mit Klemmpflastern behandeln und überlebe. Glück macht Mut.

Der andere Verleiher ist etwas sympathischer. „Setz´ Dich da hin!“ ist zwar nicht minder unzuvorkommend, aber Manuel Mustache hat wenigstens die nötigen Utilities. Und Halbtagespreise. Also ab in die Gondel. Geil, mehr Schnee im Tal als in der Chefetage der Deutschen Bank! Dann mal los…
(Fortsetzung hier!)

Kommentare

8 Antworten zu “I-Ski-As”

  1. Jan sagt:

    Wusste gar net, dass man im Harz so derbe Geschichten erleben kann. Mag daran liegen, dass ich bisher immer nur im Sommer mit meiner 600cm-Karre aufm Torfhaus war.

  2. Malcolm sagt:

    Schau an.. Dann warst du ja wirklich gerade mal ein Katzensprung von Braunschweig entfernt! Nächstes mal schaust du rein, dann jibbet lecker Kaffee und Schnack!

  3. Lu sagt:

    digger, und das sollteste dir echt überlegen, weil in braunschweig geht nicht nur einiges, neee, da geht ALLES was an hiphop geht.
    ich komm dann mit.

  4. MC Winkel sagt:

    @ Jan: DAS kann gut sein! :)
    @ Malcolm: Wie schon gesagt: Nächstes Mal auf jeden Fall!
    @ Lu: F´jeden! :-) Das werde ich mir merken!

  5. […] Diesen Eintrag habe ich im Internet gefunden. Ein Grund zum nachdenken. WAR DAS GROSSARTIG! Ein Wochenende ganz nach MC´s Geschmack. Ich würde zugeben, dass der Harz keine gute Anlaufstelle für Skifahrer+Snowboarder ist, dass man zu lange Wartezeiten an der Seilbahn hat, dass Großfamilien mit Kindern die Pisten besetzen – wenn dem so wäre. War aber nicht. Was aber war, hier:  Freitag, 19.00h. MC sackt Homies Tizzlow und Ernie ein und begibt sich auf die A7 gen Goslar. Knapp 300 km. Kleiner Pitstop bei Minimal, ein Kasten Holsten muss noch in den Kofferraum. The Game´s “Documentary” (immer noch im Deck und noch kein Anzeichen von Game over) bringt den nötigen Beat. nach 3 Stunden sind wir am Ziel: Im Ferienpark Hahnenklee. Haus 4, Wohnung 227. Ein gemütliche Wohnung, 2 Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer, eine Essecke und natürlich eine Kochniesche. Holsten auf den Balkon (jeweils eins direkt auf die Faust), DVD-Player on, Snacks in Reichweite und Füße hoch. So kann das Wochenende kommen. John Donsen hat übrigens die derbste Schmierlocke seit Menschengedenken und Miami Vice die meisten Filmfehler. Trash. Genau richtig. Samstag, 10.00h. Ausgeschlafen. Dann mal langsam Frühstück auffahren. Es gibt Kaffee satt, frischen Aufschnitt, noch frischeren Gouda, diversen Mumpitz und natürlich Nutte. Ab 12.30h gibt es beim Ski-Verleiher und an der Seilbahn Halbtagespreise, bis dahin ist noch Zeit. Snoop laut, Füße hoch……. Den Rest der Geschichte unter diesem Link: http://www.whudat.de/index.php?p=252 Der Beitrag wurde am Montag 7. März 2005 um 08:06 veröffentlicht. […]

  6. Teak Bench sagt:

    Very interesting and fresh idea.
    teak bench

  7. Beyonce mp3 sagt:

    Nice blog, usefull Beyonce mp3. Thank’s

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