Don´t mess wit´ Raab


Herrlich, wie der Mann mit dem anatomisch einzigartigen Oberkiefer zum Jahresende nochmal für ordentlich Furore in der deutschen Fernsehlandschaft sorgt. Aber da hat der kleine Schumacher selbst Schuld, jeder weiss: Think twice before du Raab verklagst! Was geschah:
Ralf Schumacher investiert einen Batzen (eine knappe Mio) seines ohnehin zu unrecht erlangten Vermögens in eine GmbH, die nächstes Jahr den slowenischen Sex-Markt erobern will. Er hält somit 50% der Geschäftsanteile, die anderen 50% hält Beate Uhse. Ralle´s eigene Idee, schließlich ist BU-Chef Hans-Jörg Reinhart ein Homie.
Solche Vorkommnisse werden seit Jahren mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit bei TV total kommentiert, sowas hätte Ralf wissen müssen. Er hätte sich auch denken können, dass Raab sich in solch einem Fall mit der Produktion und dem Vertrieb lustiger „PornoRalle“ und „HardCora„-T-shirts über seine Homepage aufmerksam macht. Außerdem hätte er wissen müssen, dass wenn soetwas geschieht, man zunächst ein Krisenmanagement einberuft und nicht voreilig seinen Anwalt kontaktiert. Hat er aber nicht. Stattdessen gibt es ein Schreiben seines Anwaltes, welches bei Raab wiederum vorgelesen und kommentiert wird. Das offensichtlich amateurhaft formulierte Schreiben nutzt Raab als Vorlage für weiterer Seitenhiebe, stellt öffentlich Schumi´s Geldgier in den Vordergrund (Ralf will nämlich gemäß Schreiben sogar noch einen Anteil des Verkaufserlöses der T-Shirts haben) und kreiert weitere PornoRalle und HardCora-Artikel: Lusitge Basecaps, kleine Fähnchen und natürlich eine 5x10m große PornoRalle-Flagge, die er fleißig im Studio umher wirbelt. Den Erlös will er schließlich dem gemeinnützigen Verein zur Prävention und gegen sexuellen Missbrauch „Cora e.V. “ spenden.
Bestellen soll man schnell, der Verkaufspreis wird nämlich täglich um 1,00€ angehoben und ein schneller Verkauf großer Stückzahlen somit gewährleistet. Bis gestern Abend hat man knappe 38.000€ Spendengeld eingenommen, bei gerechneten 2€ Marge pro T-Shirt wurde also bereits 19.000 Stück verkauft. Weiter klagen, so Raab, wird Klein-Schumi jetzt wohl nicht mehr. Schließlich würde die gemeinnützige Beratungsstelle dann ja kein Geld mehr bekommen. Zudem ist auch noch ein Song geplant: „Pille, Palle – PornoRalle“. Als Raab-Produktion erfahrungsgemäß ein Top10-Garant.
Cora e.V. würde sich sehr über die Spendengelder freuen – allerdings nur, wenn der kleine Schumi d’accord geht. Raab lädt Ihn gestern dann kurzerhand für den heutigen Abend in seine Sendung ein. Und um etwas Brisanz aus der Angelegenheit zu nehmen erklärt er sich außerdem bereit, weitere T-Shirts mit „SchweineRaab“ und „SchnitzelStefan“ in das Sortiment aufzunehmen. Hat PornoRalle nach diesem Ausholen der Raab´schen Marketingmaschinerie überhaupt noch ein Chance? Wird er heute Abend bei TV total auflaufen? Ich bin gespannt…

Kommentare

2 Antworten zu “Don´t mess wit´ Raab”

  1. Max sagt:

    könnte mir vorstellen, dass schumi II zu stolz ist und nicht kommt. aber er klagt auch nicht weiter und schickt per fax seine einverständniserklärung.

  2. "Dance", he said! sagt:

    Er traut sich einfach nicht. Für einen Auftritt hat er zu wenig Arsch in der Hose!

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