Musik Archive - WHUDAT
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Thundercat dropt Video zu „She Knows Too Much“ mit Mac Miller. Album „Distracted“ kommt im April!
Der sechssaitige Bass-Virtuose Stephen Bruner, besser bekannt als Thundercat, beendet endlich die lange Durststrecke. Am 03. April 2026 erscheint sein fünftes Studioalbum mit dem passenden Titel „Distracted“ via Brainfeeder. Nach dem Grammy-Erfolg von 2020 kehrt er mit einer Star-Besetzung zurück, die sich wie das Who-is-Who der modernen Musikgeschichte liest. Besonders emotional wird es beim neuesten Release: Der Track „She Knows… Weiterlesen
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Jill Scott: Jilly from Philly erobert den Tiny Desk
Es gibt Momente in der Musikwelt, auf die man jahrelang hinarbeitet, ohne es zu wissen. Jill Scott am Tiny Desk ist genau so ein Ereignis. Die Künstlerin aus Philadelphia gab offen zu, dass sie schon lange von diesem speziellen Setting geträumt hat. „Ich dachte so oft an euch“, verriet sie dem Publikum sichtlich gerührt. Dass es nun endlich geklappt hat,… Weiterlesen
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Rick Rubin: Warum Perfektion der Feind deiner Kreativität ist
Es gibt Momente, in denen ein kurzes Gespräch ein ganzes Berufsleben auf den Kopf stellen kann. Für viele Kreative dauerte es Jahrzehnte voller Selbstzweifel und harter Arbeit, bis sie eine einfache Wahrheit begriffen, die der legendäre Musikproduzent Rick Rubin in wenigen Sätzen zusammenfasst. Es geht nicht darum, wie man „besser“ wird. Es geht darum, wie man aufhört, sich selbst im… Weiterlesen
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IAMNOBODI – „The Aftermath Principle“ // Soulquarians-Vibe & Instrumental Mastery
Manchmal braucht wahre Kunst Zeit, um zu reifen. Mit „The Aftermath Principle“ liefert IAMNOBODI ein Werk ab, das sich nicht auf schnellen Konsum verlässt, sondern tief gefühlt werden will. Es ist eine Platte, die den Hörer genau dort abholt, wo instrumentaler HipHop seine stärkste emotionale Kraft entfaltet. Seit den frühen 2010er-Jahren gilt der Berliner Produzent als feste Instanz für den… Weiterlesen
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Brent Faiyaz – „Icon“: Wenn Besessenheit wie ein Schlaflied klingt
Es gibt Momente in der Karriere eines Künstlers, in denen Perfektionismus fast zur Selbstsabotage führt. Brent Faiyaz ist genau an diesem Punkt. Eigentlich sollte sein neues Werk Icon bereits im September 2025 erscheinen. Die Plakate hingen, die Vorfreude war riesig – und dann zog Brent in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Stecker. Er löschte das gesamte Projekt, feuerte die Leadsingles und das… Weiterlesen
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Jill Scott – „To Whom This May Concern“ // Album Review
Zehn Jahre Funkstille sind in der Musikindustrie eine Ewigkeit. In dieser Dekade verändern sich Geschmäcker, Algorithmen übernehmen das Ruder und das Mobiliar im R&B-Haus wurde mehrfach komplett umgestellt. Zwischen ihrem letzten Werk Woman (2015) und heute blieb Jill Scott zwar präsent – sei es auf Tourneen, in Serien wie Abbott Elementary oder als Feature-Gast für Größen wie Conway oder Alicia… Weiterlesen
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RZA & Juice Crew – Bobby Digital Presents: Juice Crew // Review
Es gibt Momente im Hip-Hop, da hält die Welt kurz den Atem an. Wenn der Architekt des Wu-Tang-Sounds, RZA, seine Finger an die Regler legt, um eine der einflussreichsten Formationen der Geschichte zu reanimieren, dann ist das kein gewöhnlicher Release. Es ist ein kulturelles Ereignis. 2025 hat uns bereits gezeigt, dass Rap kein Verfallsdatum kennt, und 2026 setzt RZA mit… Weiterlesen
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Charlotte Day Wilson – „Patchwork“: Ein Mosaik aus Instinkt und Imperfektion
Wenn man über die aktuelle Speerspitze des zeitgenössischen R&B spricht, kommt man an Charlotte Day Wilson nicht vorbei. Die Grammy-nominierte Multi-Instrumentalistin aus Toronto hat sich über die Jahre einen Ruf als Architektin für sphärische, tiefgründige Klänge erarbeitet. Mit ihrer neuen EP „Patchwork“ liefert sie nun ein Projekt ab, das weniger wie ein glattpoliertes Produkt und vielmehr wie ein lebendiges, atmendes… Weiterlesen
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Zo! & Tall Black Guy – „Expansions“: Wenn Optimismus zur harten Arbeit wird
Es gibt ein spezielles Risiko bei Musik, die sich explizit an Erwachsene richtet („Grown-People Music“). In dem Moment, in dem sie ihre eigene Reife proklamiert, läuft sie Gefahr, bieder zu wirken. Ein Album, das Optimismus zentriert – jenen Optimismus, der zwischen Wecker-Klingeln, unbeantworteten Nachrichten und Alltagsstress koexistieren muss –, muss beweisen, dass diese Zuversicht nicht auf Faulheit basiert. Dass Zärtlichkeit… Weiterlesen
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Ella Mai – „Do You Still Love Me?“ // Album Review
Manche Beziehungen laufen auf Basis von Zuneigung. Andere laufen auf Basis einer Inventurliste. Willkommen in der Welt von Ella Mai, auf ihrem dritten Studioalbum „Do You Still Love Me?“ (natürlich wieder mit Mastermind Mustard an den Reglern) wird Hingabe zum Vertrag und Eifersucht zum Handbuch für Compliance-Richtlinien. Das Fragezeichen im Titel? Reine Dekoration. Ella Mai x Do You Still Love… Weiterlesen


