Better days


… hab´ mich von „Resurrection“ anstecken lassen und in meinem Plattenregal mal ein paar alte Scheiben zurück in den Player geworfen. Ich dachte 1996, als im Dezember die „Makaveli“-Scheibe („The 7 day theory“) erschien, die letzte 2Pac-Scheibe gekauft zu haben. Bis auf vielleicht eine „Best of“, die man nun noch releasen könnte. Trugschluss. Nach dieser Scheibe kamen insgesamt noch 3 Doppel-LP´s/CD´s („R U still down?“, „Until the end of time“, „Better days“), eine Colabo-Platte mit den Outlawz („Still I rise“), das erwartete Greatest-Hits-Album (natürlich als Doppel-LP/CD), eine Tribute-Scheibe („Rose that grew from concrete“), ein Remix-Album, ein Soundtrack für „Resurrection“ und gerade wieder neu: Ein live-Album. Das sind 13 (Dreizehn!) Platten, teilweise mit komplett neuem Liedgut.
Wer „Resurrection“ gesehen hat, weiss, wie sowas angehen kann. Pac hat eine ganze Zeit lang täglich bis zu 3 Tracks aufgenommen („… the producers can start workin´ when the rappers are outta studio…“), beats wurden nach den aufgenommenen Raps einfach drunter gemischt. Somit hat der „Thugfather“ leider keinen Einfluss auf die Musik seiner letzten Veröffentlichungen, was aber bei brillianten Produzenten wie „Jimmy J“ kaum auffällt.
Ich habe jetzt auf jeden Fall die damals von mir unterbewertete Platte „Better days“ im Auto. Wie kann ich damals übersehen haben, was für ein Diamant das doch ist? CD1, Track 11, „Late night“; was für eine Bombe von Producer DJ Quik! Schade, dass der Elvis der HipHop-Welt nicht mehr selbst an seinen Erfolgen teilhaben kann; die Gema kassiert Mama Afeni und Suge Knight hat in Pac´s Nachlass eine 1A-Rentenversicherung. Thug life!

Kommentare

Eine Antwort zu “Better days”

  1. HohesC sagt:

    I am getting tired of getting newsletters to blog and blog for miles and miles – oh Lord and Lord, oh Film Film.

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