Die WHUDAT Marbs Playlist 2026: Musik als verlässlicher Begleiter eines entschleunigten Jahres

Seit dem Umzug nach Marbella im Jahr 2016 hat sich eine leise, aber feste Konstante etabliert: Die jährliche Marbs Playlist ist kein Projekt, sondern ein Zustand. Sie wächst parallel zum Alltag an der Costa del Sol und spiegelt Stimmungen, Routinen und innere Bewegungen wider. Was einst bei Apple Music begann, lebt seit 2018 bei Spotify weiter und ist längst mehr als eine private Sammlung. Die Marbs Playlist 2026 ist ein persönlicher Jahreskommentar, formuliert nicht in Worten, sondern in Tönen, Grooves und Stimmen.
Vom Zufallsfund zur bewussten Auswahl
Die Marbs Playlist folgt keinem Release-Kalender und keinem Trenddruck. Sie entsteht langsam, intuitiv und mit klarer Haltung. Jeder Song muss bleiben wollen. Nichts darf drängen, nichts ermüden. Die Auswahl funktioniert wie ein Filter gegen Reizüberflutung, denn Ziel ist Musik, die trägt, ohne Aufmerksamkeit zu fordern. Ob beim Aufräumen, beim Gehen am Strand oder in stillen Momenten auf der Terrasse – diese Tracks müssen funktionieren, ohne sich aufzudrängen.
Marbs Playlist 2026 // Ein Soundtrack für Orte und Übergänge
Die Playlist begleitet Situationen, keine Szenen. Pool, Spaziergang, Abendlicht, ein Glas Wein, frühe Morgenstunden. Genau dort entfaltet sie ihre Wirkung. Entspannung steht nicht im Gegensatz zu Tiefe und Inspiration muss nicht laut sein. Die Musik wirkt verbindend, weil sie Räume offen hält. Sie erlaubt Bewegung, aber auch Stillstand. Genau deshalb wächst die Sammlung jedes Jahr auf rund zweihundert Titel an, ohne an Kohärenz zu verlieren.
Die Handschrift des Jahres 2026
Der Startpunkt für 2026 ist bewusst gesetzt. Bereits neunundzwanzig Titel markieren die Richtung, ohne sie festzuschreiben. In einem einzigen Fluss treffen Rahiem Supreme und Wun Two auf Raheem DeVaughn, während Lord Sko neben Statik Selektah steht. Jill Scott (neues Album 13.02.!), Cleo Sol und SAULT sorgen für Erdung, während Moonchild gleich mehrfach emotionale Zwischentöne setzt. Larry June, Thundercat, Apollo Brown und DJ Harrison verbinden Wärme mit Struktur, während Stimmen wie Elmiene, Ari Lennox oder Joyce Wrice Intimität herstellen. Auch deutsche Akzente finden ihren Platz, ohne den Gesamtfluss zu brechen.
Marbs Playlist 2026 – Kuratiert, nicht abgeschlossen
Die Marbs Playlist ist kein fertiges Produkt. Sie bleibt offen, beweglich und reagiert auf das Jahr, wie es sich entfaltet. Neue Entdeckungen fügen sich hinzu, andere bleiben bewusst draußen. Genau darin liegt ihre Stärke. Sie dokumentiert keinen Anspruch, sondern einen Zustand. Musik als Begleiter, nicht als Statement. Und genau deshalb funktioniert diese Tradition Jahr für Jahr, leise, zuverlässig und ohne Erklärungsbedarf. Die alten Playlists ab 2018 sowie meine Alltime-Favorite Playlist packe ich wie immer hier unten mir rein – enjoy!


