hiphop Archive - Seite 5 von 180 - WHUDAT
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9th Wonder kehrt zurück zu seinem Kern: „Zion XI“
Mit „Zion XI“ legt 9th Wonder ein neues Kapitel seiner laufenden Beat-Serie vor und bleibt gleichzeitig sehr nah an dem Sound, der ihn zu einer Instanz im HipHop gemacht hat. Das Instrumental-Album umfasst fast 40 Tracks und wirkt dennoch kompakt, weil jeder Beat eine klar erkennbare Handschrift trägt. Diese Handschrift zeigt sich in warmen Samples, gedämmten Drums und einem Gefühl… Weiterlesen
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Your Old Droog öffnet die Tür: „Anything Is Possible“ als kompaktes Statement
Your Old Droog meldet sich mit einer neuen EP zurück, „Anything Is Possible“ umfasst fünf Tracks und bleibt dennoch erstaunlich dicht. Die Veröffentlichung kommt knapp zwei Tage nach der Ankündigung und zeigt einen Künstler, der seine Routine perfektioniert hat. Die Stimme erinnert manche weiterhin an Nas, trotzdem steht Droog längst für ein eigenes stilistisches Profil. Die EP bestätigt diese Entwicklung… Weiterlesen
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The Roots – The Roots Come Alive Too: DYWM 30 Live At Blue Note NYC! – Ein Klassiker im neuen Licht
Das Blue Note ist mehr als ein Jazzclub, es ist ein Resonanzraum für Musik mit Seele. Genau dort feierten The Roots drei Jahrzehnte Do You Want More?!!!??! – jenes Album, das 1995 die Tür für organischen, bandgespielten HipHop aufstieß. Für die sechsteilige Residency im März 2025 spielten sie das Werk komplett, ohne Abkürzungen, ohne Filter. Und was jetzt als The… Weiterlesen
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Summer Walker – „Finally Over It (The Afterparty)“: R&B-Opulenz jenseits des Herzschmerzes
Summer Walker beendet mit „Finally Over It (The Afterparty)“ ihre lange erzählte Saga aus Herzbruch, toxischen Liebeszyklen und Selbstzweifel. Die neue Platte wirkt wie ein Ausatmen nach Jahren emotionaler Hochspannung, doch sie ist keine Abkehr von Intensität. Vielmehr zeigt Walker, wie reif R&B klingen kann, wenn Nostalgie, Handwerk und Selbstironie Hand in Hand gehen. Das Gold-Digger-Motiv, das sich bereits in… Weiterlesen
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The Uncomfortable Truth: Ransom und Conductor Williams legen jede Schicht offen
Ransom war nie ein Künstler, der es bequem mag. Aber seit seiner kreativen Wiedergeburt über Projekte mit Nicholas Craven, Big Ghost Ltd. und zuletzt DJ Premier hat er eine neue Tiefe erreicht. The Uncomfortable Truth, produziert von Conductor Williams, markiert nun den nächsten Schritt von Ransom. Das Album zeigt einen Rapper, der seine eigene Legende seziert und sich in jeder… Weiterlesen
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Gabriel Jacoby – Gutta Child: Ein Debüt zwischen Schmerz, Funk und radikaler Selbstbehauptung
„Gutta Child“ markiert den echten Beginn von Gabriel Jacobys Laufbahn. Der Künstler aus Tampa hat jahrelang nur Skizzen, Singles und visuelle Andeutungen veröffentlicht. Doch jetzt formt er aus diesen Fragmenten ein geschlossenes Werk, das roh, farbig und emotional aufgeladen wirkt. Die EP bündelt drei Jahre Entwicklung, Zweifel und Wucht – und präsentiert eine Stimme, die sich zwischen Nina Simone, Lil… Weiterlesen
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De La Soul – Cabin In The Sky: Ein Comeback zwischen Licht, Verlust und erwachsener Meisterschaft
Neun Jahre nach ihrem letzten Longplayer kehrt De La Soul zurück – zum ersten Mal ohne Trugoy, dessen Tod im Februar 2023 ein Loch hinterließ, das sich nicht füllen lässt. Cabin In The Sky ist kein nostalgischer Rückblick, sondern ein lebendiges Dokument des Weitergehens. Posdnous und Maseo erschaffen ein Werk, das Trauer, Humor, Reife und musikalische Klarheit verbindet. Der Weg… Weiterlesen
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Elmiene hebt R&B auf ein neues Level: “Heat The Streets” und das erweiterte “Heat The Streets Some Mo’”
Elmiene hat sich früh durch eine Stimme ausgezeichnet, die Tradition kennt und Zukunft formt. Sein Debüt-Mixtape Heat The Streets zeigt diese Haltung in jeder Note. Die Songs wirken vertraut, obwohl sie eigenständig klingen. Er verweist auf Donny Hathaway, D’Angelo und Carole King, doch nichts wirkt wie eine Kopie. Stattdessen nutzt er Geschichte als Fundament für eine sehr heutige Form von… Weiterlesen
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Apollo Brown & Ty Farris – „Run Toward The Monster“: Detroit-Realness ohne Fluchtweg
Detroit bringt seit Jahrzehnten Künstler hervor, die keine Angst vor dunklen Wahrheiten haben. Ty Farris gehört dazu, und Apollo Brown liefert den passenden Sound. „Run Toward The Monster“ von Apollo Brown und Ty Farris wirkt deshalb wie ein Statement gegen jede Art von Verklärung. Ty Farris läuft nicht weg. Er geht direkt auf das Monster zu, weil er weiß, dass… Weiterlesen
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Armand Hammer & The Alchemist – „Mercy“: Zwischen Apokalypse und Andacht
Mit Mercy führen billy woods und Elucid ihr Projekt Armand Hammer in eine neue, noch präzisere Dimension. Gemeinsam mit The Alchemist, der bereits auf Haram (2021) düstere Klangräume öffnete, erschaffen sie ein Werk, das von Verzweiflung, Wachsamkeit und spiritueller Rebellion lebt. Das Album ist weniger ein Aufschrei als ein stilles, bedrohliches Atmen – eine Abhandlung über das Überleben in einer… Weiterlesen


