Sony vs. Ballz


Da wird der arme Herr Herr Horn, Betreiber der Seite www.ballz.de, von Sony verklagt, weil er in einem seiner Flashcartoons das „Spiel“-Lied der verabscheuungswürdigen wunderbaren Annett Louisan 20 Sekunden im Hintergrund laufen lässt?! Scheinbar meinen die es auch noch ernst! Ballz.de war unter anderem verantwortlich für die Flash-Comic-Serie „El Tonno“, bei Elton TV. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er recht luschtige Flashcartoons, ich hab´ mir das eigentlich immer ganz gerne angesehen. Verdient hat er die Klage nicht, darum bitte ich: Verlinkt o.a. Fall und supported ballz.de!

Kommentare

3 Antworten zu “Sony vs. Ballz”

  1. r.i.p. ballz.de

    Nachdem jeder den Rechtsstreit von Sony vs. ballz.de mitverfolgt hat, gibt es nun eine neue schockierende Meldung. Die Seite ballz.de ist nun geschlossen:
    The end of all things to come…
    Ballz.de hat ab sofort seine Pforten geschlossen
    Warum? …

  2. Susanne sagt:

    Genauer hinsehen bitte!
    Stefan Horn ist nicht von Annett Louisann verklagt worden, sondern von ihrer Plattenfirma Sony.
    Er hat selbst immer wieder gesagt,das er immernoch Fan von ihr ist, und nicht möchte, das sie fälschlich beschuldigt wird

  3. bf sagt:

    Selbst wenn das Annett selbst gewesen wäre — sie wäre ganz deutlich im Recht. Unabhängig davon, was ich persönlich von dieser pingeligen „Copyrightverletzungs-Verfolgung“ halten mag, es ist schon reichlich dumm, ein ganz offensichtlich mit fremdem Copyright belegtes Lied für eigene Zwecke (irrelevant, ob mit kommerziellem Hintergrund oder nicht) zu veröffentlichen. Dass Herr Horn keinen Konflikt mit Sony auslösen wollte, ist klar — dass er deren Copyrights verletzt hat, ebenso. Mit der Annahme, das würde auf einer so vielbesuchten Seite wie ballz.de nicht auffallen, war er wohl ein bisschen zu naiv. Das aktuelle Geheule auf ballz.de kann ich nicht nachvollziehen, da er damit höchstens erreicht, dass die gegnerischen Anwälte sich in punkto Schadensersatz nicht mehr nach unten handeln lassen (nach dem Motto „er sieht es ja nicht mal ein“ — ich durfte das schon mal in näherer Bekanntschaft miterleben).

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