New Bionic Hand – eine gedankengesteuerte Hand-Prothese [Clip]

Der 24jähringe Österreicher Patrick verlor nach einem Unfall seine linke Hand. Nach der Amputation bekam er als erster Patient weltweit eine neue, gedankengesteuerte Prothese. Unglaublich, wie weit man da inzwischen schon ist – mit der Prothese kann er inzwischen Flaschen öffnen und sogar seine Schuhe mit einer Schleife zubinden. Finde ich wunderbar, macht Hoffnung – stellt Euch vor, was dann in 20 Jahren möglich sein wird:

Patrick is already testing a new hand, which its makers say will give him much greater movement. The hand has six sensors fitted over nerves within the lower arm, rather than the two on his current prosthesis. Multiple signals can be read simultaneously, enabling the patient to twist and flex their wrist back and forward, again using the same brain signals that would have powered similar movement in the real hand.



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Kommentare

7 Antworten zu “New Bionic Hand – eine gedankengesteuerte Hand-Prothese [Clip]”

  1. FelixN sagt:

    jetzt frage ich mich grade, ob das für ihn eine anstrengung ist, jede bewegung in seinen gedanken durchzugehen… oder denken wir auch über wirklich JEDE bewegung nach? das geht doch ganz automatisch or not?

  2. patomate sagt:

    Angst.

  3. Robert sagt:

    Absoluter Wahnsinn! Man merkt Ihm an, dass jede Steuerung der Prothese mit Konzentration und vielleicht auch Anstrenung verbunden ist. Was für eine Bereicherung die neue Hand für Ihn sein muss. Vielleicht nicht in 20, aber sicher in 30 Jahren werden Ersatzteile für jedermann dann im Labor „gezüchtet“… creepy future

  4. Inki sagt:

    Echt genial! Aber so wird einem auch mal wieder bewusst, was für ein ausgefeiltes Wunderwerk der menschliche Körper ist – daß es so mühsam ist, die Natur zu imitieren. Ich liebe diese BBC Filme :)

  5. Florian sagt:

    krasse sache, ne?
    aber hab da aus eigennutz schonmal ein paar recherchen angestellt …

    @felixn: jein. die natürliche bewegung aller höheren säugetiere wird von motoneuronen gesteuert. die sitzen hauptsächlich im kleinhirn, aber auch im hirnstamm und rückenmark.
    motoneuronen kann man technisch noch nicht auslesen.
    derzeit kann man nur das großhirn zuverlässig auslesen. den arm HIER so zu bewegen ist so anstrengend wie rechenaufgaben zu lösen …

    @robert: jein.
    zellen wird man in 30 jahren züchten und verpflanzen können.
    organe vielleicht.
    gliedmaßen vermutlich noch nicht. da sollten wir noch hundert jahre drauflegen.
    die gründe: zellen kannst du mit nährstoffen in der petrischale versorgen, fürs „labor-wachstum“ eines arms müsste man den gesamten blutkreislauf simulieren … danach folgen evtl abstoßungsreaktionen, das anwachsen an den spender und aufnahme ins nervensystem.

  6. Babel sagt:

    das Beste ist doch, dass man dann beim Tür abschließen einfach zwei Umdrehungen macht :)

  7. Lottchen sagt:

    @ BABEL
    Allerdings, vor allem endlich mal den Schwamm vernünftig auswringen. Und er hat ein neues Karriereziel: Wer kann die meisten Billy Regale in einer Stunde aufbauen… :-)

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