Meun Meun

Oder was? Wie soll ich denn jetzt schreiben? Und wie hab´ ich in der Vergangenheit geschrieben? Nach der alten oder der neuen? Oder mehr so ein Gemisch, so eine wie-man-meint-Kombi, Hauptsache man kann sich immer rausreden. Eigentlich ja Latte. Nazi Axel S. zwingt jetzt doch sowieso Jeden, die alte Regelung fortzuführen, da kann man wohl nichts ändern. Mein Tip(p) für alle Verunsicherten: Schreibt wie MC! Mal so mal so. MC ist ein geiler Typ, der macht das schon richtig. Genug hierzu, Zeitverschwendung.

Ich war am Wochenende natürlich wieder am Meer. Hätte ja ins Hallenbad fahren können, wie er hier, Nachteile: Keine Bräune und bei ähnlichem Pech Jochbeinbruch und verschrammte Stirn. Herrlich ausgleichend, so ein Tag. Doch die gute Stimmung hielt nicht lange an. Trotz des leckeren Gedeckes am Samstag Abend kam es zu späterer Stunde noch zu einem Faux-pas, einer gesellschaftlichen Katastrophe, schlimmer als Jeannette Biedermann. Diesen Samstag wollten wir Kiel´s Gottvater des Feierns ausnahmsweise mal keine 10 Mark zuspielen, um doof auf dem Steg der Seebadeanstalt warmschales Fassbier bestellen zu dürfen, nein, dieser Samstag sollte mal ruhig in einem netten Lokal am Ufer ausklingen. Absolut keine gute Idee, denn neben inkompetenter, unfreundlicher Bedienung gibt es hier nur das ekelhafte Ost-Radeberger oder Binding Lager. Ich entscheide mich zwischen Flitzfurz mit Land und Arschgeburtenfruchtwasser zugunsten der Westversion. Immerhin. Ein Bekannter findet in seinem Weizenbier, welches er 20 Minuten nach Bestellung auch geliefert bekommt, einen Zahnstocher und reklamiert dieses. Keine 2 Minuten später bekommt er ein – vermeintlich – Neues. Schnellzapfrekordhalter oder abgewichst auffüllende Betrügerbande? Man weiss es nicht. Ein weiterer Bekannter findet ebenfalls einen Zahnstocher in seinem Pils. Er reklamiert und beobachtet – sicherheitshalber – den Zapfvorgang. Das will Erstickungstodinstrument-im-Bier-Finder #1 nun auch und beanstandet erneut, diesmal direkt am Tresen. Folge: Totale Vernachlässigung sämtlicher Gastronomiegrundsatzregeln beim Personal. Denn der dürrblasse Fisselbart-Gaston kommt an unseren Tisch und kassiert unaufgefordert. Respektive: Will unaufgefordert bezahlt werden, denn MC zahlt stets erst nach Konsum, niemals während. ICH entscheide, wann ich diesem miesen Schuppen meine Patte zuschuster´ und NICHT Steve Buscemi im Kellner-Gewand. Man droht mit Hausverbot. Mehr als überflüssig, denn in diesen lausigen Mistladen setz´ ich keinen Fuss mehr. Die Location war eigentlich soweit okay, schön am Wasser – aber wer die Personalfrage so schlecht beantwortet scheisst auf Kundenzufriedenheit, ich lass´ mein Geld woanders. Was meint Ihr?

Kommentare

4 Antworten zu “Meun Meun”

  1. Frank sagt:

    du meinst bestimmt das louf, oder? hier wird man echt abgezockt, das ist wirklich ein ganz schlimmer laden. da gehe ich auch nicht mehr hin…

  2. uninteressant sagt:

    heftig! Ich wär´ aufgestanden und gegangen!

  3. tyce sagt:

    das war schon richtig übel. mein weiß ja auch nicht wer letzenendes diesen holzstab im mund hatte. wäre es jenny mccarthy oder sonya kraus hätte ich um ein frisch an und durchgekautes gebeten. ich denke aber das es wohl dieser steve buscemi mit fisselbart war. ne, also ins louf gehe ich nicht mehr, oh warte, doch klar gehe ich da mal wieder hin. denn: jeder muss mal pinkeln und wenn, dann natürlich im stehen und ausgerechnet dann verliere ich die kontrolle über meinen penix. iiih. wie eklig…

  4. kellner sagt:

    kellner

    Why is this so?

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