Illo´s Platten-Review


Heute: Diplomats, „Diplomatic Immunity“

Artist: Diplomats (Camron, Juelz Santana, Jimmy Jones, Freekey Zeekey, J.R. Writer, Shiest Bub, Luca, Un Casa, Hell Rell)
Label: Roc a fella,
Producer: Kanye West, Heatmakerz (auch Samy Deluxe „Zurück“), Spank’n’Jahmal, DR Period, Just Blaze
Features: Master P, Freeway, Toya, DMX

Mit dem Album „Come Home with me“ (Hits wie „Oh Boy“ & „Hey Ma“) etabliert Camron nicht nur seinen eigenen Namen, auch seine Crew Diplomats bekommt zum ersten Mal im großen Stil eine Plattform eingeräumt. Juelz Santana rappt nicht nur auf einem, sondern auf allen drei großen Hits des Albums. Diplomats, eine auch nur halbwegs so absurde Rap-Crew hat die Welt bis dato noch nicht gesehen:
Eines der vier Hauptmitglieder rapt überhaupt nicht, ein weiteres selbst von dem neutralsten Standpunkt aus gesehen unfassbar schlecht, ein anderer wiederrum lässt Bomben platzen bis nichts mehr geht und der Letzte zeichnet sich verantwortlich für die weltweite Verbreitung des ignoranten Rhymes (zwei Sätze enden mit den gleichen Worten) wie ihn zur Zeit in Deutschland Kool Savas sportet. Man kleidet sich in Pink und Purpur, trägt Diamantenohrringe und veröffentlicht alle vier Wochen fröhlich hingerotzte Mixtapes, die nichts mehr mit dem ursprünglichem Konzept zu tun haben, sondern im Wesentlichen Alben sind, die jegliche Regel für die Produktion von Alben konsequent ignorieren.

Doch nun zum Album: Es gibt die dicksten Beat Bretter der neusten New Yorker Generation. Produziert von Leuten wie Kanye West und den Heatmakerz gibt es von Synthie Bomben wie „Dipset Anthem“ über hochgepitchte Soul Vocals auf „Who I am“ bis hin zu völlig absurden Skits mit hohem Comedy Faktor; alles was der Hip Hop Junkie von heute braucht. Es gibt Freestyles über das Telefon direkt aus dem Knast und selbst Master P schaut auf ein kleines Gastspiel vorbei. Die MC´s sind alle einzigartig, doch wodurch die Platte wirklich besticht sind eindeutig die Beats. Also mein Tip: Open ya Mind and check „Diplomatic Immunity“!

Tracklist

Kommentare

3 Antworten zu “Illo´s Platten-Review”

  1. Shiceman sagt:

    … ich hab´ die im Plattenregal nicht gesehen, wo gibt´s die? Nur bei Amazon?

  2. Illo sagt:

    Also ich hab mir das Teil damals zusammen mit ein paar Mixtapes importiert! Sind halt nicht leicht zu finden, da nicht sehr bekannt in Deutschland!

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