Mixtapes / Alben Archive - Seite 4 von 393 - WHUDAT
-
IAMNOBODI – „The Aftermath Principle“ // Soulquarians-Vibe & Instrumental Mastery
Manchmal braucht wahre Kunst Zeit, um zu reifen. Mit „The Aftermath Principle“ liefert IAMNOBODI ein Werk ab, das sich nicht auf schnellen Konsum verlässt, sondern tief gefühlt werden will. Es ist eine Platte, die den Hörer genau dort abholt, wo instrumentaler HipHop seine stärkste emotionale Kraft entfaltet. Seit den frühen 2010er-Jahren gilt der Berliner Produzent als feste Instanz für den… Weiterlesen
-
Brent Faiyaz – „Icon“: Wenn Besessenheit wie ein Schlaflied klingt
Es gibt Momente in der Karriere eines Künstlers, in denen Perfektionismus fast zur Selbstsabotage führt. Brent Faiyaz ist genau an diesem Punkt. Eigentlich sollte sein neues Werk Icon bereits im September 2025 erscheinen. Die Plakate hingen, die Vorfreude war riesig – und dann zog Brent in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Stecker. Er löschte das gesamte Projekt, feuerte die Leadsingles und das… Weiterlesen
-
Jill Scott – „To Whom This May Concern“ // Album Review
Zehn Jahre Funkstille sind in der Musikindustrie eine Ewigkeit. In dieser Dekade verändern sich Geschmäcker, Algorithmen übernehmen das Ruder und das Mobiliar im R&B-Haus wurde mehrfach komplett umgestellt. Zwischen ihrem letzten Werk Woman (2015) und heute blieb Jill Scott zwar präsent – sei es auf Tourneen, in Serien wie Abbott Elementary oder als Feature-Gast für Größen wie Conway oder Alicia… Weiterlesen
-
RZA & Juice Crew – Bobby Digital Presents: Juice Crew // Review
Es gibt Momente im Hip-Hop, da hält die Welt kurz den Atem an. Wenn der Architekt des Wu-Tang-Sounds, RZA, seine Finger an die Regler legt, um eine der einflussreichsten Formationen der Geschichte zu reanimieren, dann ist das kein gewöhnlicher Release. Es ist ein kulturelles Ereignis. 2025 hat uns bereits gezeigt, dass Rap kein Verfallsdatum kennt, und 2026 setzt RZA mit… Weiterlesen
-
Charlotte Day Wilson – „Patchwork“: Ein Mosaik aus Instinkt und Imperfektion
Wenn man über die aktuelle Speerspitze des zeitgenössischen R&B spricht, kommt man an Charlotte Day Wilson nicht vorbei. Die Grammy-nominierte Multi-Instrumentalistin aus Toronto hat sich über die Jahre einen Ruf als Architektin für sphärische, tiefgründige Klänge erarbeitet. Mit ihrer neuen EP „Patchwork“ liefert sie nun ein Projekt ab, das weniger wie ein glattpoliertes Produkt und vielmehr wie ein lebendiges, atmendes… Weiterlesen
-
Zo! & Tall Black Guy – „Expansions“: Wenn Optimismus zur harten Arbeit wird
Es gibt ein spezielles Risiko bei Musik, die sich explizit an Erwachsene richtet („Grown-People Music“). In dem Moment, in dem sie ihre eigene Reife proklamiert, läuft sie Gefahr, bieder zu wirken. Ein Album, das Optimismus zentriert – jenen Optimismus, der zwischen Wecker-Klingeln, unbeantworteten Nachrichten und Alltagsstress koexistieren muss –, muss beweisen, dass diese Zuversicht nicht auf Faulheit basiert. Dass Zärtlichkeit… Weiterlesen
-
Ella Mai – „Do You Still Love Me?“ // Album Review
Manche Beziehungen laufen auf Basis von Zuneigung. Andere laufen auf Basis einer Inventurliste. Willkommen in der Welt von Ella Mai, auf ihrem dritten Studioalbum „Do You Still Love Me?“ (natürlich wieder mit Mastermind Mustard an den Reglern) wird Hingabe zum Vertrag und Eifersucht zum Handbuch für Compliance-Richtlinien. Das Fragezeichen im Titel? Reine Dekoration. Ella Mai x Do You Still Love… Weiterlesen
-
J. Cole – The Fall Off: Hunger trifft auf Weisheit
Das vermeintliches Abschiedswerk „The Fall Off“ von J. Cole ist ein ehrgeiziges Doppelalbum, das den Rapper als ewigen Selbstzweifler zeigt. Er setzt sein gesamtes Erbe auf eine Karte. Die Struktur spiegelt seine Heimatstadt Fayetteville wider, deren Vorwahl „910“ Pate für das Konzept stand. Cole teilt das Album in zwei Hälften: Disc 29 und Disc 39. Es ist eine Gegenüberstellung des… Weiterlesen
-
Jordan Ward – „Backward“: Leben im Rückwärtsgang
„Backward“ von Jordan Ward beginnt in einem Moment der Ernüchterung, nicht im Aufbruch. Jordan Ward steht in einem Leben, um das er gebetet hat, und erkennt es trotzdem kaum wieder. Die Ziele sind klar formuliert, doch die Wege dahin verlieren sich im Halbdunkel. Land in Georgia, ein zukünftiger Sohn, das Ende eines väterlichen Zyklus – all das bleibt als Sehnsuchtsinventar… Weiterlesen
-
Terrace Martin rückt mit neuem Album „Passion“ Gefühl und Handwerk ins Zentrum
Mit Passion betritt Terrace Martin ein neues Kapitel. Das Album wirkt bewusst entschleunigt und stellt Emotion vor Effizienz. Statt Trends zu bedienen, vertraut Martin auf musikalische Substanz, auf echte Instrumente und auf Songs, die atmen dürfen. Das Ergebnis ist ein Werk, das Nähe sucht und Zeit verlangt. Terrace Martin x Passion – Ein Album, das nicht drängt Passion entfaltet sich… Weiterlesen


