Mixtapes / Alben Archive - WHUDAT
-
Lucky Daye – ALOUD! // Prahlerei, die sich selbst verrät
David Debrandon Brown ist der Geburtsname von Lucky Daye. Unter dem Pseudonym D. Brown schrieb er ab 2008 Songs für Keith Sweat, Boyz II Men und Ella Mai. Davor war er ein Sänger aus New Orleans, dessen Familie nach dem Hurrikan Katrina nach Tyler/Texas, zog, außerdem trat er kurz bei American Idol an. Heute kennt man ihn als Lucky Daye,… Weiterlesen
-
Ovrkast. – STRIKING: Wut, Verträge und der Schatten des Vaters
In Oakland hat das Selbermachen Tradition. Schon 1982 überspielten Todd Shaw und Freddy B eigene Kassetten und verkauften sie in East Oakland auf der Straße. Von Born to Mack sollen 50.000 Exemplare aus dem Kofferraum von Too $hort gegangen sein. Del the Funky Homosapien und die Hieroglyphics gründeten nach dem Rauswurf bei ratlosen Labels ihre eigene Plattenfirma. Die Firma hat… Weiterlesen
-
Hermanos Gutiérrez – Los Ojos del Condor // Zwei Gitarren fliegen über die Anden
Ein Liebesbrief an Südamerika – so beschreiben die Hermanos Gutiérrez ihr neues Album „Los Ojos Del Condor“. Alejandro und Estevan Gutiérrez wollen die Hörer diesmal auf eine Reise durch die Anden mitnehmen und dabei Neugier auf diese Kultur wecken. Seit einem Jahrzehnt und sechs Alben verweben die Brüder ihre Gitarren zu instrumentalem Gold. Dabei mischen sie lateinamerikanische Klänge, Surf-Musik, Western-Anklänge… Weiterlesen
-
Joyce Wrice – MACHIKO: Zeitloser R&B trifft auf kompromisslose Unabhängigkeit
Was bist du eigentlich? Diese Frage begleitet Joyce Wrice ihr Leben lang. Sie kommt an der Supermarktkasse, beim Aufruf in der Schule oder von einem Typen auf einer Party, der sie für ein Kompliment hält. Aufgewachsen ist sie in Chula Vista südlich von San Diego, mit einer japanischen Mutter und einem schwarzen Vater. Genau diese Perspektive prägt MACHIKO, dem Nachfolger… Weiterlesen
-
Meshell Ndegeocello – Synonym: Ein langes Plädoyer für queere Liebe als ganz normale Alltagsliebe
Meshell Ndegeocello holt für „Synonym“ den Produzenten ihres Debüts zurück. David Gamson betreute 1993 „Plantation Lullabies“ und 1996 „Peace Beyond Passion“, danach arbeiteten beide 30 Jahre lang getrennt. Nun kehrte Gamson zur Musik zurück und produzierte mit Abe Rounds ein Duett-Album. Dessen Beteiligte kreisen laut Konzept um dasselbe Kontinuum des Gefühls. Dabei verbinden sie Country-Schmachtfetzen, Soul der Siebziger, Synth-Pop und… Weiterlesen
-
Lalah Hathaway – Made In Chicago: Zu Fuß zurück in die Straßen ihrer Kindheit
Mit „Made In Chicago“ kehrt Lalah Hathaway dorthin zurück, wo ihre Geschichte begann. Ihr Vater Donny Hathaway schrieb ab 1967 für Curtis Mayfields Label Curtom in der Stadt, und im Dezember 1968 kam dort seine erste Tochter zur Welt. Nun blickt die 57-Jährige zurück, obwohl sie seit 1990 fünf Grammy-prämierte Alben veröffentlicht hat. Gemeinsam mit ihrem Schreibpartner Phil Beaudreau, einem… Weiterlesen
-
Kofi Stone – The Last Flower To Bloom // Der Bürgermeister von Brum
Kofi Stone vergisst sein erstes Mikrofon nie: ein Telemarketing-Headset, das er trug, als seine Familie mit Windows 98 ins Internet ging. Geboren in East London, aufgewachsen in Birmingham, sieht er sich heute als Mayor of Brum. Mit „The Last Flower to Bloom“ legt er sein drittes Album vor. Es führt den Weg fort, den „Nobody Cares Till Everybody Does“ 2019… Weiterlesen
-
The Koreatown Oddity – Purdy: Ein Vater malt sich ins eigene Bild
Der Rapper und Produzent Dominique Purdy, besser bekannt als The Koreatown Oddity, meldet sich aus Los Angeles zurück. Mit „Purdy“ legt er sein viertes Album auf Stones Throw vor, das heute erscheint und fünfzehn Stücke versammelt. Schon der Titel verrät, worum es geht: Hier steht der Mensch hinter der Kunstfigur im Zentrum. Die Stücke wirken wie Skizzen aus einem Leben,… Weiterlesen
-
.multibeat – OOO // Utrechter Trio schmiedet Beats, Jazz und Soul zu einem Ganzen
Das niederländische Trio .multibeat meldet sich mit „OOO“ zurück, seinem dritten Album und dem ersten für das Berliner Label Sonar Kollektiv. Boudewijn Pleij (Keys), Thijs van Zutphen (Bass) und Aron Smit (Drums) stammen aus Utrecht, einer offenen Kulturstadt mit reicher Musiktradition. Dieses Umfeld, aus dem auch das Kyteman Orchestra und Rapper Sticks hervorgingen, prägt ihre offene Haltung. Dort entsteht ihr… Weiterlesen
-
Your Old Droog – Bread & Butter // Boom Bap mit Kaviar auf dünnem Brot
Your Old Droog meldet sich mit „Bread & Butter“ zurück, seinem zehnten Album, und klingt dabei kein bisschen nach Routine. Der ukrainisch-amerikanische Rapper aus New York tauchte 2014 mit seinem Debüt wie aus dem Nichts auf, und wegen der ähnlichen Stimme hielten ihn viele für ein Alter Ego von Nas. Diese Gerüchte sind längst verhallt, denn Droog hat sich seither… Weiterlesen


